Norwegisch-Grammatik

Entdecke 78 Grammatikkonzepte — vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen.

Das ist der Grammatikbaum, der Settemila Lingue antreibt — jedes Konzept wird zu einem fokussierten Übungsdeck mit KI-generierten Lernkarten.

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Personalpronomen im NorwegischenPersonlige Pronomen

Die norwegischen Personalpronomen in der Subjektform sind jeg, du, han, hun, den, det, vi, dere, de. Sie zeigen, wer etwas tut oder wer sich in einem bestimmten Zustand befindet. Anders als im Deutschen bleibt das Verb bei allen Personen gleich: jeg bor, du bor, vi bor.

Die drei Substantivgeschlechter im NorwegischenSubstantivets Kjønn

Norwegische Substantive (Wörter für Personen, Dinge oder Begriffe) haben drei grammatische Geschlechter: Maskulinum mit en, Femininum mit ei und Neutrum mit et: en bil, ei jente, et hus. Im Bokmål dürfen viele feminine Wörter auch wie maskuline behandelt werden, etwa ei bok oder en bok. Das Geschlecht muss trotzdem mitgelernt werden, denn es beeinflusst weitere Formen des Wortes.

Die bestimmte Form norwegischer SubstantiveBestemt Form

Im Norwegischen steht der bestimmte Artikel meist hinten am Substantiv: Aus en bil wird bilen („das Auto“), aus ei jente wird jenta („das Mädchen“) und aus et hus wird huset („das Haus“). Im bestimmten Plural ist -ene die wichtigste Endung: biler → bilene („die Autos“).

Pluralbildung im NorwegischenFlertall

Die meisten norwegischen Substantive (Wörter für Menschen, Dinge oder Begriffe) erhalten im unbestimmten Plural -er: en bil → biler, ei jente → jenter. Einsilbige sächliche Wörter stehen dagegen meist ohne Pluralendung: et hus → hus. Einen unbestimmten Artikel wie en, ei oder et gibt es im Plural nicht.

Das Verb *være* im NorwegischenVerbet Være

Das unregelmäßige Verb være bedeutet „sein“. Seine wichtigste Besonderheit ist erfreulich einfach: In jeder Person steht dieselbe Form — im Präsens er, im Präteritum var. Man sagt also jeg er, du er und de er, ohne verschiedene Personalendungen zu lernen.

Das Verb *ha* („haben“) im NorwegischenVerbet Ha

Das norwegische Verb ha hat für alle Personen dieselbe Form: Im Präsens heißt es har, im Präteritum hadde. Es drückt Besitz und viele alltägliche Zustände aus: Jeg har en hund („Ich habe einen Hund“), Vi hadde det gøy („Wir hatten Spaß“). Als Hilfsverb bildet har zusammen mit einem Partizip das Perfekt: Hun har reist („Sie ist gereist“).

Das Präsens im NorwegischenPresens

Das norwegische Präsens heißt presens. Meist setzt man einfach -r an den Infinitiv: snakke → snakker, lese → leser, bo → bor. Besonders angenehm ist, dass die Verbform bei allen Personen gleich bleibt: jeg bor, du bor, vi bor. Einige sehr häufige Verben haben jedoch eigene Formen, etwa være → er, gjøre → gjør und vite → vet.

Adjektivbeugung im NorwegischenAdjektivets Bøying

Norwegische Adjektive richten sich nach Geschlecht, Zahl und Bestimmtheit des Substantivs: en stor bil, aber et stort hus und store biler. In der bestimmten Form steht gewöhnlich ebenfalls -e: den store bilen. Diese drei Grundmuster reichen für den Einstieg fast immer aus.

Grundlegende Wortstellung im NorwegischenOrdstilling

In norwegischen Aussagesätzen steht das finite Verb – also die nach Zeit bestimmte Verbform – normalerweise an zweiter Stelle. Beginnt der Satz mit dem Subjekt, lautet die Grundfolge Subjekt–Verb–Ergänzung: Jeg spiser frokost. Steht zuerst eine Zeit-, Orts- oder andere Angabe, folgt direkt das Verb und erst danach das Subjekt: I dag spiser jeg frokost.

Verneinung mit «ikke» im NorwegischenNektelse med Ikke

Im norwegischen Hauptsatz steht ikke normalerweise nach dem finiten Verb: Jeg forstår ikke. Im Nebensatz steht es dagegen vor dem finiten Verb: … fordi jeg ikke forstår. Gibt es mehrere Verben, folgt ikke im Hauptsatz auf das erste, finite Verb: Jeg har ikke forstått.

Fragen auf Norwegisch bildenSpørsmål

Bei einer Ja-/Nein-Frage steht im Norwegischen das finite Verb (die gebeugte Verbform) am Anfang: Du snakker norsk. wird zu Snakker du norsk? Bei einer Frage mit Fragewort lautet das Grundmuster Fragewort + Verb + Subjekt: Hvor bor du? („Wo wohnst du?“). Fragt hvem oder hva selbst nach dem Subjekt, folgt dagegen direkt das Verb: Hvem kommer?

Possessivpronomen im NorwegischenEiendomspronomen

Norwegische Possessivpronomen richten sich nach dem Besitz, nicht nach der Person, der etwas gehört: min bil, aber mitt hus und mine bøker. Im neutralen Sprachgebrauch stehen sie meistens hinter dem Nomen; dieses erhält dann die bestimmte Form: bilen min („mein Auto“). Vorangestellt werden sie vor allem bei Betonung oder Gegensatz: min bil, ikke din („mein Auto, nicht deins“).

Grundlegende Präpositionen im NorwegischenPreposisjoner

Die häufigsten norwegischen Präpositionen sind i „in“, på „auf/an/bei“, til „zu/nach“, fra „von/aus“, med „mit“, for „für“, av „von/aus/durch“ und om „über/in“. Meist steht die Präposition direkt vor einem Nomen oder Pronomen: i Norge „in Norwegen“, med meg „mit mir“. Eine feste Eins-zu-eins-Übersetzung aus dem Deutschen gibt es jedoch nicht; besonders i und på lernt man am besten zusammen mit dem jeweiligen Ort.

Zahlen und Uhrzeit auf NorwegischTall og Tid

Norwegische Grundzahlen werden ab 21 meist als ein Wort geschrieben: tjueen, trettifem, nittini. Bei Uhrzeiten sagt man Klokka er tre, halv fire für 3:30 und kvart på fire für 3:45. Wochentage und Monate schreibt man klein; typisch sind på mandag („am Montag“), i mai („im Mai“) und om vinteren („im Winter“).

Modalverben im NorwegischenModale Verb

Nach kan, vil, skal, må, får und bør steht das nächste Verb im Infinitiv (in der Grundform), aber ohne å: Jeg kan svømme – „Ich kann schwimmen“. Das Modalverb wird an Person und Zahl nicht angepasst: Es heißt sowohl jeg kan als auch vi kan. Welches Modalverb passt, hängt davon ab, ob es um Fähigkeit, Wunsch, Plan, Pflicht, Erlaubnis oder Empfehlung geht.

Demonstrativpronomen im NorwegischenPekende Pronomen

Für „dieser/dieses/diese“ verwendet man im Bokmål denne bei männlichen und weiblichen Substantiven, dette bei sächlichen Substantiven und disse im Plural. Für „jener/das dort/die dort“ stehen den, det und de. Folgt ein Substantiv, erscheint es normalerweise in der bestimmten Form: denne bilen, dette huset, disse bilene.

Der unbestimmte Artikel im NorwegischenUbestemt Artikkel

Vor einem unbestimmten Substantiv steht im Norwegischen en beim Maskulinum, ei beim Femininum und et beim Neutrum: en mann, ei jente, et eple. Im Plural gibt es keinen unbestimmten Artikel: Man sagt einfach barn oder, wenn „einige“ gemeint ist, noen barn.

Der Infinitiv mit å im NorwegischenInfinitiv med Å

Å steht häufig vor dem Infinitiv, also der unveränderten Grundform eines Verbs: å lese „lesen“, å forstå „verstehen“. Nach Modalverben wie kan, vil, skal und må steht dagegen kein å: Jeg kan svømme. Für den Einstieg helfen deshalb zwei Muster: Verb + å + Infinitiv und Modalverb + Infinitiv ohne å.

„Det er“ im Norwegischen: Es gibtDet er

Mit det er sagt man auf Norwegisch, dass etwas oder jemand vorhanden ist: Det er en butikk her bedeutet „Hier gibt es ein Geschäft“. Die Form bleibt bei Einzahl und Mehrzahl gleich. Für die Vergangenheit verwendet man det var, für Fragen er det …? und für Verneinungen meist det er ikke ….

Grundlegende Konjunktionen im NorwegischenGrunnleggende Konjunksjoner

Die Konjunktionen og (und), men (aber), eller (oder), for (denn) und så (also/deshalb) verbinden gleichrangige Wörter, Satzteile oder Hauptsätze. Zwischen zwei Hauptsätzen löst die Konjunktion selbst keine Umstellung von Verb und Subjekt (wer oder was handelt) aus: Det regnet, så vi ble hjemme. Anders verhält sich das ähnlich übersetzte Adverb (Umstandswort) derfor: Det regnet. Derfor ble vi hjemme.

Regelmäßige Verbklassen im NorwegischenRegelrette Verb

Regelmäßige norwegische Verben bilden ihre Vergangenheitsformen nach vier häufigen Mustern: snakke – snakket – snakket, kjøpe – kjøpte – kjøpt, leve – levde – levd und bo – bodde – bodd. Die Formen stehen bei allen Personen unverändert. Welches Muster ein Verb verwendet, lässt sich oft an seinem Stamm erahnen, sollte aber am besten zusammen mit dem Verb gelernt werden.

Das formale Subjekt *det* im NorwegischenFormelt Subjekt Det

Norwegische Sätze brauchen meist ein Subjekt. Wenn keine Person oder Sache handelt, übernimmt det diese Stelle: Det regner („Es regnet“), Det er kaldt („Es ist kalt“) und Det tar to timer („Es dauert zwei Stunden“). Für deutschsprachige Lernende ist die Grundidee vertraut, denn det entspricht hier oft dem deutschen unpersönlichen es.

Häufige unregelmäßige Verben im NorwegischenVanlige Uregelrette Verb

Bei häufigen unregelmäßigen Verben muss man vor allem drei Grundformen zusammen lernen: gå – gikk – gått, se – så – sett und komme – kom – kommet. Der Stammvokal oder die ganze Form kann sich ändern; die Verbform bleibt aber bei allen Personen gleich: jeg gikk, vi gikk, de gikk.

Doppelte Bestimmtheit im NorwegischenDobbel Bestemmelse

Steht im Norwegischen ein Adjektiv vor einem bestimmten Substantiv, wird die Bestimmtheit normalerweise zweimal markiert: vorn mit den, det oder de und hinten durch die bestimmte Endung des Substantivs. Deshalb heißt „das große Auto“ den store bilen und „das kleine Haus“ det lille huset.

Vorlieben und Präferenzen auf Norwegisch ausdrückenÅ Like og Å Foretrekke

Für „mögen“ verwendet man im Norwegischen meistens å like: Jeg liker kaffe („Ich mag Kaffee“) oder Jeg liker å lese („Ich lese gern“). Stärkere Zuneigung drückt å elske aus, während å foretrekke zwei Möglichkeiten ausdrücklich vergleicht. In Fragen steht das Verb vor dem Subjekt: Liker du kaffe?

Ortsadverbien im Norwegischen: her, der und hjemStedsadverb

Norwegisch unterscheidet bei vielen Ortsadverbien klar zwischen Ort und Richtung: Jeg er hjemme heißt „Ich bin zu Hause“, aber Jeg går hjem „Ich gehe nach Hause“. Frage gedanklich wo? für her, der, hjemme, ute, inne, oppe, nede und wohin? für hit, dit, hjem, ut, inn, opp, ned.

Grüße und grundlegende Ausdrücke auf NorwegischHilsener og Grunnleggende Uttrykk

Mit hei begrüßt man auf Norwegisch fast jede Person und mit ha det verabschiedet man sich in den meisten Alltagssituationen. Für „bitte“ gibt es nicht nur eine Entsprechung: Bei einer Bitte steht meist vær så snill, beim Überreichen dagegen vær så god. Takk bedeutet „danke“, unnskyld sowohl „Entschuldigung“ als auch „Entschuldige“, je nach Situation.

Norwegische Ordinalzahlen (Ordenstall)Ordenstall

Ordinalzahlen geben eine Stelle in einer Reihenfolge an: første „erste“, andre „zweite“, tredje „dritte“. Vor einem näher bestimmten Substantiv stehen meist ein vorangestellter bestimmter Artikel und die bestimmte Substantivform: den første dagen „der erste Tag“. Beim Datum schreibt man gewöhnlich eine Zahl mit Punkt, spricht sie aber als Ordinalzahl: 1. mai wird første mai gelesen.

Bedürfnis und Wunsch auf Norwegisch ausdrückenÅ Ha Behov for

Für ein konkretes Bedürfnis verwendest du meist trenge: Jeg trenger hjelp („Ich brauche Hilfe“). Ha behov for klingt sachlicher oder nachdrücklicher, während ha lyst til å ausdrückt, dass jemand Lust hat, etwas zu tun. Vor einem Nomen heißt es dagegen ha lyst på: Jeg har lyst på kaffe („Ich hätte gern Kaffee“).

S-Verben im NorwegischenS-verb

Norwegische S-Verben enden im Infinitiv und meist auch im Präsens auf -s: å møtes – vi møtes. Einige drücken eine wechselseitige Handlung aus, andere haben eine feste Bedeutung, etwa synes „finden/meinen“, finnes „vorhanden sein“ und lykkes „Erfolg haben“. Das -s darf deshalb nicht einfach entfernt oder zusätzlich an eine normale Präsensform angehängt werden.

På oder i bei Ortsangaben im NorwegischenPå eller I

Bei Ländern, Städten und deutlich als Innenraum gedachten Orten steht meistens i: i Norge, i byen, i huset. På steht nicht nur auf Flächen, sondern auch bei vielen Einrichtungen und typischen Tätigkeiten: på skolen, på jobben, på kino. Eine einzige Regel deckt jedoch nicht alle Orte ab; häufig muss die Verbindung aus Präposition und Ortswort als Einheit gelernt werden.

A2 (10)

Das Präteritum im NorwegischenPreteritum

Das norwegische Präteritum heißt preteritum und bezeichnet meist Handlungen, Zustände oder Gewohnheiten in einer abgeschlossenen Vergangenheit: Jeg jobbet i går („Ich habe gestern gearbeitet“). Schwache Verben erhalten Endungen wie -et, -te, -de oder -dde; starke Verben verändern häufig ihren Stammvokal: gå → gikk, skrive → skrev. Wie im norwegischen Präsens gilt dieselbe Verbform für alle Personen.

Perfektum im NorwegischenPerfektum

Das norwegische Perfektum besteht aus har + Partizip Perfekt: Jeg har spist („Ich habe gegessen“). Es beschreibt vor allem Vergangenes, das für die Gegenwart wichtig ist, Erfahrungen bis heute und Situationen, die noch andauern. Anders als im Deutschen steht dabei immer har – auch bei Bewegungsverben: Hun har gått („Sie ist gegangen“).

Reflexive Verben im NorwegischenRefleksive Verb

Bei einem reflexiven Verb bezieht sich die Handlung auf das Subjekt zurück: Jeg vasker meg bedeutet „Ich wasche mich“. Das Reflexivpronomen richtet sich nach der Person: meg, deg, seg, oss, dere, seg. Besonders wichtig: Die norwegische Form seg steht nur bei der dritten Person; außerdem stimmen norwegische und deutsche reflexive Verben nicht immer überein.

Objektpronomen im NorwegischenObjektspronomen

Norwegische Objektpronomen ersetzen Personen oder Sachen, auf die sich eine Handlung richtet: Hun ser meg bedeutet „Sie sieht mich“. Dieselben Formen stehen beim direkten und beim indirekten Objekt: meg kann daher je nach Satz sowohl „mich“ als auch „mir“ entsprechen. Die wichtigsten Formen sind meg, deg, ham, henne, den, det, oss, dere, dem.

Nebensätze im NorwegischenLeddsetninger

Ein norwegischer Nebensatz beginnt häufig mit at, om, når, da, mens oder fordi. Die wichtigste Wortstellungsregel lautet: Ein Satzadverb wie ikke steht im Nebensatz vor dem finiten Verb: Jeg vet at hun ikke kommer. Anders als im Deutschen wandert das Verb dabei nicht ans Satzende.

Steigerung norwegischer AdjektiveKomparasjon

Norwegische Adjektive bilden den Komparativ (die Vergleichsform) meist mit -ere und den Superlativ (die Höchstform) meist mit -est: fin – finere – finest. Häufige Adjektive haben jedoch besondere Formen, etwa god – bedre – best und stor – større – størst. Nach einem Komparativ steht enn („als“), während längere Adjektive oft mit mer und mest gesteigert werden.

Genitiv mit -s im NorwegischenGenitiv

Im Norwegischen steht der Besitzer vor dem Besitz und erhält ein -s: Annas bok „Annas Buch“, guttens hund „der Hund des Jungen“. Normalerweise steht kein Apostroph vor dem s. Nur wenn ein Name oder eine Abkürzung bereits auf s, x oder z endet, schreibt man stattdessen einen Apostroph: Jens' bil.

Zeitangaben im Norwegischen (tidsuttrykk)Tidsuttrykk

Für einen vergangenen Zeitpunkt steht for + Zeitspanne + siden (for to år siden = vor zwei Jahren), für eine Dauer meist i + Zeitspanne (i tre timer = drei Stunden lang) und für einen Zeitpunkt in der Zukunft om + Zeitspanne (om ti minutter = in zehn Minuten). Feste Formen wie i går und i morgen bedeuten gestern und morgen.

Mengenangaben und Teilmengen im NorwegischenMengdeuttrykk

Vor nicht zählbaren Dingen steht meist mye „viel“, vor zählbaren Dingen im Plural dagegen mange „viele“: mye kaffe, aber mange kopper. Litt bezeichnet eine kleine Menge, nok eine ausreichende Menge und for ein Zuviel: litt tid, nok penger, for dyrt. Für den Einstieg genügt diese Grundregel.

Norwegische Modalverben im PräteritumModale Verb i Preteritum

Die vier zentralen Vergangenheitsformen sind kunne, ville, skulle und måtte. Sie stehen bei allen Personen gleich und werden meist direkt mit dem Infinitiv (der Grundform des Verbs) ohne å verbunden: Jeg kunne ikke komme – „Ich konnte nicht kommen.“ Besonders ville und skulle können außer Vergangenheit auch Höflichkeit, eine damalige Zukunft oder eine nicht verwirklichte Handlung ausdrücken.

B1 (12)

Das Futur im NorwegischenFuturum

Norwegisch hat keine eigene Futur-Endung. Zukünftiges wird meist mit skal + Infinitiv für Pläne und Absichten, kommer til å + Infinitiv für erwartete Entwicklungen, vil + Infinitiv für Vorhersagen oder einfach mit dem Präsens ausgedrückt. Welche Form passt, hängt daher nicht nur vom Zeitpunkt ab, sondern auch davon, wie man das zukünftige Geschehen einschätzt.

Das Plusquamperfekt im NorwegischenPluskvamperfektum

Das norwegische Plusquamperfekt wird mit hadde + Partizip Perfekt gebildet: Jeg hadde spist bedeutet „Ich hatte gegessen“. Es bezeichnet meist etwas, das vor einem anderen Zeitpunkt in der Vergangenheit bereits geschehen oder abgeschlossen war. Anders als im Deutschen steht dabei immer hadde – auch bei Verben, die im Deutschen sein verlangen.

Der Konditional im NorwegischenKondisjonalis

Im Norwegischen gibt es keine eigene Konditional-Endung. Meist steht die Vergangenheitsform ville zusammen mit einem Infinitiv ohne å: Jeg ville komme („Ich würde kommen“). Diese Form beschreibt vor allem vorgestellte Situationen; außerdem dienen ville und kunne für höfliche Wünsche und Bitten sowie für die Zukunft aus der Sicht eines vergangenen Zeitpunkts.

Der Imperativ im NorwegischenImperativ

Der norwegische Imperativ wird meist gebildet, indem man beim Infinitiv die unbetonte Endung -e entfernt: å snakke → snakk!, å lese → les!. Endet der Infinitiv nicht auf -e, bleibt er normalerweise unverändert: å gå → gå!, å skrive → skriv!. Für eine höflichere Aufforderung verwendet man oft eine Frage wie Kan du vente litt? oder Kunne du hjelpe meg?

Relativsätze im NorwegischenRelativsetninger

Norwegische Relativsätze werden meist mit dem unveränderlichen som eingeleitet: mannen som bor her („der Mann, der hier wohnt“). Ist som das Subjekt, muss es stehen; ist es das Objekt, kann es oft entfallen: boka (som) jeg leste. Für Besitz verwendet man hvis, für Orte häufig der oder hvor.

Das S-Passiv im NorwegischenS-passiv

Beim norwegischen S-Passiv wird -s direkt an den Infinitiv ohne å angehängt: bygge → bygges, selge → selges. Es steht besonders häufig in Vorschriften, Anleitungen, sachlichen Texten und Aussagen über allgemeine oder geplante Abläufe: Døra stenges kl. 22 („Die Tür wird um 22 Uhr geschlossen“). Für ein einzelnes abgeschlossenes Ereignis verwendet man dagegen meist bli plus Partizip.

Bildung und Stellung von Adverbien im NorwegischenAdverb

Viele norwegische Adverbien der Art und Weise entsprechen der sächlichen Adjektivform auf -t: rask → raskt, langsom → langsomt. Satzadverbien wie alltid, aldri und ikke stehen im Hauptsatz gewöhnlich nach dem finiten Verb, im Nebensatz dagegen vor dem finiten Verb: Jeg kommer aldri – fordi jeg aldri kommer.

Unpersönliche Konstruktionen im NorwegischenUpersonlige Konstruksjoner

Mit man spricht man allgemein über Menschen, ohne eine bestimmte Person zu nennen: Man kan ikke like alle. Mit det und einem Passiv oder einer festen Wendung stellt man dagegen eine Aussage, Empfehlung oder Situation in den Mittelpunkt: Det sies at …, Det anbefales å …, Det er viktig å …. Das norwegische det entspricht dabei häufig dem deutschen „es“, aber die Konstruktionen beider Sprachen sind nicht immer Wort für Wort gleich.

Partikelverben im NorwegischenPartikelverb

Ein norwegisches Partikelverb besteht aus einem Verb und einer meist betonten Partikel: stå opp „aufstehen“, slå av „ausschalten“, finne ut „herausfinden“. Anders als im Deutschen werden beide Teile immer getrennt geschrieben — auch im Infinitiv und im Partizip: å stå opp, har stått opp. Bei einem unbetonten Objektpronomen steht das Pronomen gewöhnlich vor der Partikel: Slå det av! „Schalte es aus!“

Temporale Konjunktionen im NorwegischenTidskonjunksjoner

Norwegische Zeitsätze beginnen oft mit da, når, mens, før, etter at, siden oder til. Für deutsches „als“ bei einem einmaligen vergangenen Geschehen steht meist da; für „wenn“ bei Wiederholungen, allgemeinen Aussagen und Zukünftigem steht når. Im Nebensatz kommt ikke vor das finite Verb: når jeg ikke har tid.

Indirekte Fragen im NorwegischenIndirekte Spørsmål

Indirekte Ja-Nein-Fragen beginnen mit om, indirekte Ergänzungsfragen mit einem Fragewort wie hvor, når oder hvorfor. Danach gilt die Wortstellung eines Nebensatzes: Das Subjekt steht vor dem Verb, und ikke steht vor dem finiten Verb: Jeg vet ikke om hun kommer und Jeg lurer på hvorfor hun ikke ringte.

Fortgeschrittene Konjunktionen im NorwegischenAvanserte Konjunksjoner

Selv om („obwohl/selbst wenn“) und med mindre („es sei denn/wenn nicht“) leiten Nebensätze ein; dort steht ikke vor dem finiten Verb. Enten … eller („entweder … oder“) und verken … eller („weder … noch“) verbinden dagegen gleichrangige Wörter, Satzteile oder Sätze. Bei allen vier Ausdrücken kommt es darauf an, zusammengehörige Teile parallel zu bauen.

B2 (10)

Nebensatzarten im NorwegischenLeddsetningstyper

Norwegische Nebensätze lassen sich nach ihrer Aufgabe in drei große Gruppen einteilen: Nominalsätze vertreten ein Satzglied, Adverbialsätze nennen etwa Zeit, Grund oder Bedingung, und Relativsätze beschreiben ein Nomen näher. Für alle ist die typische Nebensatzstellung wichtig: Ein Satzadverb wie ikke steht gewöhnlich vor dem finiten Verb — anders als im norwegischen Hauptsatz und ohne die deutsche Verbendstellung.

Das bli-Passiv im NorwegischenBli-passiv

Das bli-Passiv besteht aus einer Form von bli und dem Partizip Perfekt: Boka ble lest „Das Buch wurde gelesen“. Es stellt meist ein Ereignis, einen Vorgang oder eine Veränderung in den Vordergrund. Das s-Passiv ist häufig bei allgemeinen Abläufen und Vorschriften zu finden, während være + Partizip eher einen Zustand oder ein Ergebnis beschreibt.

Indirekte Rede im NorwegischenIndirekte Tale

In der norwegischen indirekten Rede werden Aussagen meist mit at („dass“) und Ja-/Nein-Fragen mit om („ob“) angeschlossen: Hun sa at hun var trøtt und Han spurte om jeg kunne komme. Steht das einleitende Verb in der Vergangenheit, verschiebt sich häufig auch die Zeitform; außerdem passen sich Pronomen sowie Zeit- und Ortsangaben an die neue Perspektive an. Anders als im Deutschen gibt es dafür im modernen Norwegisch keinen besonderen Konjunktiv.

Konditionalsätze im NorwegischenKondisjonalsetninger

Norwegische Konditionalsätze unterscheiden meist drei Muster: reale Bedingungen mit hvis + Präsens, irreale Bedingungen der Gegenwart mit hvis + Präteritum und irreale Bedingungen der Vergangenheit mit hvis + hadde + Partizip. Im Ergebnissatz stehen bei irrealen Bedingungen häufig ville + Infinitiv beziehungsweise ville ha + Partizip: Hvis jeg hadde tid, ville jeg hjelpe und Hvis jeg hadde hatt tid, ville jeg ha hjulpet.

Zusammengesetzte Wörter im NorwegischenSammensatte Ord

Norwegische Komposita, also Wörter aus mehreren Wortbestandteilen, werden normalerweise zusammengeschrieben: jernbane + stasjon wird zu jernbanestasjon. Der letzte Bestandteil bestimmt Wortart, Grundbedeutung und bei Substantiven das grammatische Geschlecht: et sykehus richtet sich nach et hus. Zwischen den Bestandteilen steht manchmal ein Fugenelement wie -s- oder -e-, das man am besten mit dem ganzen Wort mitlernt.

Das Være-Passiv im NorwegischenVære-passiv

Mit være + Partizip Perfekt beschreibt man gewöhnlich einen bestehenden Zustand oder das Ergebnis einer früheren Handlung: Døra er stengt bedeutet „Die Tür ist geschlossen“. Soll dagegen das Schließen als Handlung oder Veränderung im Mittelpunkt stehen, verwendet man meist bli + Partizip: Døra blir stengt – „Die Tür wird geschlossen“.

Satzadverbiale im NorwegischenSatsadverbialer

Satzadverbiale kommentieren eine ganze Aussage: kanskje drückt eine Möglichkeit aus, dessverre eine Bewertung und faktisk einen Gegensatz zu einer Erwartung. Im norwegischen Hauptsatz stehen sie meist nach dem finiten Verb, im Nebensatz dagegen vor ihm: Hun kommer kanskje, aber fordi hun kanskje kommer. Werden sie an den Satzanfang gestellt, folgt normalerweise die norwegische V2-Stellung: Dessverre kan jeg ikke komme.

Infinitivkonstruktionen im NorwegischenInfinitivkonstruksjoner

Mit for å, uten å, i stedet for å und ved å verbindet man eine Handlung kompakt mit einer anderen: als Zweck, Begleitumstand, Alternative oder Mittel. Danach steht der Infinitiv, also die unveränderte Grundform des Verbs: for å hjelpe, uten å klage. Das nicht ausdrücklich genannte Subjekt des Infinitivs ist normalerweise dieselbe Person oder Sache wie das Subjekt des Hauptsatzes.

Kausative Konstruktionen im NorwegischenKausative Konstruksjoner

Im Norwegischen drückt man Veranlassung meist mit drei Mustern aus: få noen til å gjøre noe bedeutet, jemanden zu etwas zu bewegen, la noen gjøre noe heißt, jemanden etwas tun zu lassen, und be noen om å gjøre noe bedeutet, jemanden um etwas zu bitten. Entscheidend sind dabei die kleinen Wörter til å und om å; nach la steht der Infinitiv dagegen ohne å.

Den, det und de im NorwegischenPronomenreferanser

Den verweist auf ein bereits genanntes Substantiv im gemeinsamen Genus, det auf ein Neutrum und de auf mehrere Personen oder Dinge: filmen – den, huset – det, barna – de. Det kann außerdem eine ganze Aussage aufgreifen, als inhaltsleeres Subjekt stehen oder einen Satzteil hervorheben. Anders als im Deutschen entscheidet bei Sachen daher nicht einfach die Übersetzung mit er, sie oder es, sondern das norwegische Genus beziehungsweise der Bezug auf einen ganzen Sachverhalt.

C1 (8)

Konjunktiv im NorwegischenKonjunktiv

Im heutigen Norwegisch ist der Konjunktiv keine frei verwendbare Verbform mehr. Er lebt vor allem in festen, oft feierlichen Wendungen ohne å weiter: Leve kongen! und Gud bevare Norge! Wünsche drückt man im Alltag meist mit håper, skulle ønske, måtte oder gid aus.

Das Partizip Präsens im NorwegischenPresens Partisipp

Das norwegische presens partisipp endet auf -ende: snakke → snakkende, lese → lesende, gå → gående. Die Form bleibt immer gleich und kann ein Substantiv näher beschreiben (et sovende barn), eine begleitende Handlung ausdrücken (Hun kom løpende) oder zu einem festen Adjektiv geworden sein (overraskende). Sie bildet jedoch keine allgemeine Verlaufszeit nach dem Muster „sein + Partizip“.

Partizip Perfekt als Adjektiv im NorwegischenPerfektum Partisipp som Adjektiv

Ein norwegisches Partizip Perfekt kann wie ein Adjektiv ein Substantiv beschreiben: en skrevet bok („ein geschriebenes Buch“), et malt hus („ein gestrichenes Haus“), skrevne bøker („geschriebene Bücher“). Vor allem im Plural und in der bestimmten Form erhält es dann je nach Verbtyp eine Endung wie -e oder -ne. Nach har bleibt es dagegen als Bestandteil des Perfekts unverändert: Hun har skrevet boka.

Formeller Schreibstil im NorwegischenFormelt Skriftspråk

Formelles norwegisches Bokmål verdichtet Informationen häufig durch Passivformen, Nominalisierungen, zusammengesetzte Substantive und erweiterte Attribute: Søknaden behandles innen tre uker. Der Stil ist sachbezogen und präzise, soll heute aber trotzdem klar und gut lesbar bleiben. Nicht jeder amtlich klingende Ausdruck ist daher automatisch guter formeller Stil.

Emphatische Wortstellung im NorwegischenEmfatisk Ordstilling

Im norwegischen Hauptsatz kann fast jedes Satzglied an den Anfang rücken, um das Gesprächsthema festzulegen oder einen Kontrast zu betonen. Das finite Verb bleibt dabei in der V2-Position, also an zweiter Stelle: Den boka har jeg lest. Noch stärker hebt ein Spaltsatz mit det er … som ein Element hervor: Det er han som har gjort det.

Nominalisierung im NorwegischenNominalisering

Bei einer Nominalisierung wird aus einem Verb oder Adjektiv ein Substantiv, etwa å forbedre → forbedring oder sikker → sikkerhet. Besonders häufig sind -ing/-ning, -else und -het. Die Endung lässt sich jedoch nicht immer frei wählen: Viele Bildungen gehören als feste Wörter zum Wortschatz und sollten zusammen mit Artikel und Bedeutung gelernt werden.

Fortgeschrittene Präpositionsausdrücke im NorwegischenAvanserte Preposisjonsuttrykk

Mehrteilige Präpositionsausdrücke bilden eine feste Einheit: i forhold til stellt einen Vergleich oder Bezug her, til tross for drückt einen Gegensatz aus, i forbindelse med kennzeichnet einen Zusammenhang und med tanke på eine berücksichtigte Voraussetzung oder Absicht. Entscheidend ist, die ganze Verbindung samt letzter Präposition zu lernen — nicht die einzelnen Wörter wörtlich zu übersetzen.

Zeitenfolge im NorwegischenTempusskift

Die norwegische Zeitenfolge richtet sich danach, von welchem Zeitpunkt aus ein Geschehen betrachtet wird. Steht das übergeordnete Verb in der Vergangenheit, werden Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft in der indirekten Rede häufig zu preteritum, pluskvamperfektum und ville/skulle + infinitiv verschoben. Dieser Wechsel ist jedoch nicht rein mechanisch: Eine weiterhin gültige Aussage kann im Präsens bleiben.

C2 (7)

Norwegische Dialekte verstehenNorske Dialekter

Norwegen besitzt keine allgemein verbindliche gesprochene Standardsprache: Dialekte werden im Alltag, in den Medien und oft auch in formellen Situationen selbstverständlich verwendet. Formen wie jeg/eg/æ, ikke/ikkje/itj und hjemme/heime können auf regionale Herkunft hinweisen, bilden aber keine einfachen, scharf begrenzten Pakete. Bokmål und Nynorsk sind dagegen zwei Schriftstandards, keine gesprochenen Dialekte.

Idiomatische Ausdrücke im NorwegischenIdiomatiske Uttrykk

Norwegische Redewendungen sind feste oder halb feste Wortverbindungen, deren Bedeutung sich oft nicht wörtlich erschließen lässt. Man lernt sie deshalb am besten als ganze Einheit samt Satzmuster und Situation: legge lokk på noe bedeutet etwa „etwas unterdrücken oder vertuschen“, nicht bloß „einen Deckel auf etwas legen“.

Retorische Strukturen im NorwegischenRetoriske Strukturer

Retorische Strukturen verändern nicht unbedingt den Sachinhalt eines Satzes, wohl aber seine Wirkung: Eine doppelte Verneinung kann loben oder relativieren, eine symmetrische Form kann einen Gegensatz zuspitzen, und eine ungewöhnliche Satzstellung kann ein Element hervorheben. Auf C2-Niveau geht es vor allem darum, solche Signale zusammen mit Kontext, Ton und Textsorte richtig zu deuten und sie gezielt statt bloß auffällig einzusetzen.

Norwegische Rechts- und VerwaltungsspracheJuridisk og Administrativt Språk

Norwegische Rechts- und Verwaltungstexte verdichten Informationen durch Nominalstil, Passivformen, lange Attribute und feste Wendungen wie i henhold til oder med hjemmel i. Entscheidend ist zunächst das sichere Erkennen: Wer muss oder darf was tun, unter welcher Voraussetzung und innerhalb welcher Frist? Manche Wörter wie nærværende und angjeldende wirken heute altertümlich; moderne Behörden bemühen sich häufig um verständlichere Sprache.

Pragmatische Partikeln im NorwegischenPragmatiske Partikler

Die kleinen Wörter jo, vel, da, altså und visst verändern meist nicht den Sachverhalt eines norwegischen Satzes, sondern zeigen, wie der Sprecher ihn einordnet. Sie markieren zum Beispiel gemeinsames Wissen (jo), eine vorsichtige Annahme (vel), Nachdruck (da), eine Schlussfolgerung (altså) oder eine nur indirekt bekannte Information (visst). Entscheidend sind Kontext, Satzstellung und Betonung; eine feste deutsche Übersetzung gibt es selten.

Bokmål und NynorskBokmål og Nynorsk

Bokmål und Nynorsk sind zwei offizielle norwegische Schriftstandards, nicht zwei klar voneinander getrennte gesprochene Sprachen. Sie unterscheiden sich vor allem bei Pronomen, Wortschatz und Flexion: jeg/eg, guttene/gutane, vi snakker/vi snakkar. Wer einen Standard aktiv verwendet, sollte dessen Formen konsequent schreiben, muss aber beide beim Lesen erkennen können.

Literarische und archaische Formen im NorwegischenLitterære og Arkaiske Former

Archaisches Norwegisch ist kein einheitliches zweites Grammatiksystem. In älteren und literarischen Texten begegnen vielmehr mehrere Schichten nebeneinander: veraltete Pronomen wie I und eder, ältere Verbformen wie ere und have, historische Schreibweisen sowie feste Wendungen wie ei heller oder det være seg. Auf C2-Niveau geht es vor allem darum, diese Formen zu erkennen, zeitlich und stilistisch einzuordnen und sie nicht unbesehen in heutige Alltagssprache zu übernehmen.

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