Temporalsätze im Walisischen
Cymalau Amserol
Dieser Artikel ist Teil des Walisisch-Grammatikbaums auf Settemila Lingue.
Kurz gesagt
Mit pan „als/wenn“, cyn „bevor“, ar ôl „nachdem“, tra „während“, nes „bis“ und ers „seit“ ordnet man Ereignisse zeitlich ein. Besonders wichtig sind drei Muster: ein gebeugtes Verb nach pan oder tra, ein Verbalnomen nach cyn und ar ôl sowie i + handelnde Person + mutiertes Verbalnomen, wenn diese Person ausdrücklich genannt wird.
Überblick
Ein Temporalsatz ist ein Nebensatz, der sagt, wann, wie lange oder in welcher zeitlichen Reihenfolge etwas geschieht. In Pan gyrhaeddais i, roedd e wedi mynd („Als ich ankam, war er schon gegangen“) setzt der mit pan beginnende Teil den Zeitpunkt für den übrigen Satz. Solche Sätze braucht man ständig: beim Erzählen, für Absprachen, in Anweisungen und um zu erklären, seit wann ein Zustand besteht.
Auf B1-Niveau geht es nicht mehr nur darum, einzelne Verknüpfer zu kennen. Entscheidend ist, welche Konstruktion ihnen folgt. Ein finites Verb (eine Verbform, die Person und Zeit ausdrückt) steht typischerweise nach pan und tra. Nach cyn oder ar ôl reicht oft ein Verbalnomen (die walisische Grundform des Verbs, etwa mynd „gehen“ oder bwyta „essen“). Hat der Zeitteil eine ausdrücklich genannte handelnde Person, erscheint häufig die besondere Konstruktion i + Person + Verbalnomen.
Für Deutschsprachige sind zwei Unterschiede besonders wichtig. Erstens steht das Verb im walisischen Nebensatz nicht wie im Deutschen am Ende: pan gyrhaeddais i hat wörtlich die Abfolge „als – ankam – ich“. Zweitens entspricht ein deutscher Nebensatz mit „bevor“ oder „nachdem“ im Walisischen oft keiner gewöhnlichen gebeugten Verbform, sondern einer Verbalnomen-Konstruktion. Dazu kommen Mutationen: Der erste Konsonant eines Wortes verändert sich aufgrund der Grammatik.
So funktioniert es
Die sechs zentralen Verknüpfer
| Verknüpfer | Grundbedeutung | Typische Ergänzung | Beispiel |
|---|---|---|---|
| pan | als, wenn, immer wenn | finites Verb | pan gyrhaeddais i |
| cyn | bevor, vor | Verbalnomen oder i-Konstruktion | cyn bwyta; cyn i fi fynd |
| ar ôl | nach, nachdem | Verbalnomen oder i-Konstruktion | ar ôl gorffen; ar ôl i ni fwyta |
| tra | während, solange | finiter Satz, oft mit bod „sein“ | tra oeddwn i'n aros |
| nes | bis | finiter Satz oder i-Konstruktion | nes bydd hi'n barod; nes i bawb gyrraedd |
| ers | seit | Zeitangabe oder i-Konstruktion | ers dydd Llun; ers i fi symud |
Der Temporalsatz kann vor oder nach dem Hauptsatz stehen. Wird er vorangestellt, setzt er zuerst den zeitlichen Rahmen:
- Pan gyrhaeddais i, roedd y drws ar gau. – Als ich ankam, war die Tür geschlossen.
- Roedd y drws ar gau pan gyrhaeddais i. – Die Tür war geschlossen, als ich ankam.
Ein Komma nach einem kurzen vorangestellten Zeitteil ist im Walisischen nicht in jedem Fall zwingend; bei längeren Sätzen verbessert es jedoch oft die Lesbarkeit.
Pan: „als“, „wenn“ und „immer wenn“
Pan deckt mehrere deutsche Wörter ab. Ob „als“ oder „wenn“ die passende Übersetzung ist, ergibt sich aus Zeitform und Zusammenhang:
- pan oeddwn i'n blentyn – als ich ein Kind war
- pan fydda i'n barod – wenn ich bereit bin
- pan fydd y siop yn cau – wenn der Laden schließt
Nach pan tritt bei vielen Verbformen die weiche Mutation ein. Das ist eine regelmäßige Veränderung des Anfangskonsonanten:
| Grundform | Nach pan | Veränderung |
|---|---|---|
| cyrhaeddais | pan gyrhaeddais | c → g |
| daeth | pan ddaeth | d → dd |
| bydd | pan fydd | b → f |
| gwelais | pan welais | g fällt weg |
Beginnt das Verb mit einem Vokal oder einem Laut, der hier nicht sichtbar verändert wird, bleibt die Oberfläche gleich: pan oedd... („als … war“). Man sollte daher nicht erwarten, dass jeder Temporalsatz äußerlich eine Mutation zeigt.
Bei zukünftigen Ereignissen ist pan fydd... ein besonders verlässliches Muster. Deutsch verwendet im Temporalsatz meist Präsens: „Ich rufe an, wenn ich ankomme.“ Walisisch kennzeichnet den Zukunftsbezug dagegen häufig auch im Zeitteil: Bydda i'n ffonio pan fydda i'n cyrraedd. Lerne deshalb pan fydda i, pan fyddi di und pan fydd... als zusammengehörige Bausteine.
Cyn und ar ôl: gleiche Person, nur Verbalnomen
Wenn aus dem Zusammenhang klar ist, dass in beiden Teilen dieselbe Person handelt, kann nach cyn und ar ôl direkt ein Verbalnomen stehen:
- Golcha dy ddwylo cyn bwyta. – Wasch dir vor dem Essen die Hände.
- Ar ôl gorffen y gwaith, es i adref. – Nachdem ich die Arbeit beendet hatte, ging ich nach Hause.
Das Walisische nennt hier keine Person und keine eigene Zeitform. Wer isst oder die Arbeit beendet, wird aus dem Hauptsatz erschlossen. Das direkte Verbalnomen bleibt in diesen Mustern grundsätzlich in seiner Grundform: cyn bwyta, ar ôl gorffen.
Cyn i und ar ôl i: die handelnde Person nennen
Soll eine Person ausdrücklich genannt werden – besonders wenn sie von der Person im Hauptsatz abweicht –, verwendet man:
cyn/ar ôl + i + Person + weich mutiertes Verbalnomen
| Muster | Bedeutung | Mutation |
|---|---|---|
| cyn i fi fynd | bevor ich gehe/ging | mynd → fynd |
| cyn i Ceri dalu | bevor Ceri bezahlt(e) | talu → dalu |
| ar ôl i ni fwyta | nachdem wir essen/gegessen hatten | bwyta → fwyta |
| ar ôl i'r plant adael | nachdem die Kinder gegangen waren | gadael → adael |
Diese Konstruktion trägt selbst keine eindeutig erkennbare Zeit. Ar ôl i ni fwyta kann je nach Hauptsatz „nachdem wir gegessen hatten“ oder „nachdem wir gegessen haben werden“ bedeuten. Anders als das deutsche „nachdem“ erzwingt sie also nicht automatisch eine bestimmte Zeitform.
Bei Pronomen begegnen dir unter anderem i mi/i fi, i ti, iddo fe/fo, iddi hi, i ni, i chi und iddyn nhw. Die Formen iddo, iddi und iddyn sind gebeugte Formen von i; das heißt, die Präposition passt sich an die Person an. Häufig wird das Pronomen zur Klarheit noch einmal ergänzt:
- ar ôl iddo fe gyrraedd – nachdem er angekommen war
- cyn iddi hi ddechrau – bevor sie anfängt/anfing
Das i wird nicht als eigenes deutsches „zu“ übersetzt. Die ganze Folge cyn i fi fynd entspricht zusammen „bevor ich gehe“.
Tra: zwei Vorgänge laufen gleichzeitig
Tra setzt zwei Zustände oder Handlungen zeitlich parallel. Häufig folgt eine Form von bod „sein“ mit einer laufenden Handlung:
- Tra oeddwn i'n aros, roeddwn i'n darllen. – Während ich wartete, las ich.
- Tra byddwch chi'n coginio, bydda i'n gosod y bwrdd. – Während Sie kochen, werde ich den Tisch decken.
Für vergangene Erzählungen passt oft das Imperfekt von bod: oeddwn i, oedd e/hi, oedd y plant. Das Imperfekt beschreibt hier einen Zustand oder Vorgang, der zu einem bestimmten Zeitpunkt schon lief. Ein einzelnes abgeschlossenes Ereignis kann dann den Rahmen unterbrechen: Roeddwn i'n cerdded adref pan ddechreuodd hi fwrw glaw („Ich ging gerade nach Hause, als es zu regnen begann“).
Auch tra bod + Person/Sache + Ergänzung ist häufig, besonders wenn man einen Zustand knapp als begleitenden Rahmen nennt: tra bod y plant yn cysgu („während die Kinder schlafen“). Dabei ist bod selbst das Verbalnomen „sein“.
Nes: der Endpunkt „bis“
Nes bezeichnet den Zeitpunkt, an dem ein Zustand oder Warten endet. Mit einem zukünftigen oder allgemein erwarteten Endpunkt ist ein finiter Satz möglich:
- Arhosa yma nes bydda i'n ôl. – Warte hier, bis ich zurück bin.
- Bydd y swyddfa ar gau nes bydd y gwaith wedi gorffen. – Das Büro bleibt geschlossen, bis die Arbeiten beendet sind.
Mit einer ausdrücklich genannten handelnden Person ist die i-Konstruktion sehr gebräuchlich:
- Arhoson ni nes i bawb gyrraedd. – Wir warteten, bis alle angekommen waren.
- Wnaethon nhw ddim dechrau nes i'r athro ddod. – Sie fingen erst an, als der Lehrer kam.
Die Verbindung einer Verneinung mit nes entspricht im Deutschen häufig „erst als“ oder „nicht, bevor“: Doedd hi ddim yn deall nes i Carys esbonio heißt idiomatisch „Sie verstand es erst, als Carys es erklärte.“ Eine rein wörtliche Übersetzung mit „nicht bis“ klingt im Deutschen meist unnatürlich.
Ers: ein Ausgangspunkt, der bis zum Bezugspunkt reicht
Ers steht vor einem Zeitpunkt oder Zeitraum, von dem aus etwas bis jetzt oder bis zu einem anderen Bezugspunkt gilt:
- ers dydd Llun – seit Montag
- ers tair blynedd – seit drei Jahren
- ers hynny – seitdem
Folgt ein ganzer Vorgang, verwendet man ers i + Person + Verbalnomen:
- Dw i wedi byw yma ers i fi ddechrau'r swydd. – Ich wohne hier, seit ich die Stelle angetreten habe.
- Mae llawer wedi newid ers iddyn nhw adael. – Seit sie fortgegangen sind, hat sich viel verändert.
Deutsch sagt im ersten Beispiel meist Präsens („ich wohne“), obwohl der Zustand in der Vergangenheit begann. Walisisch verwendet dafür oft bod + wedi + Verbalnomen, also eine Konstruktion, die einen bestehenden Bezug zu einem früheren Beginn ausdrückt. Übertrage die deutsche Zeitform deshalb nicht Wort für Wort.
Beispiele im Zusammenhang
| Walisisch | Deutsch | Hinweis |
|---|---|---|
| Pan gyrhaeddais i, roedd e wedi mynd. | Als ich ankam, war er schon gegangen. | cyrhaeddais wird nach pan zu gyrhaeddais. |
| Bydda i'n anfon neges pan fydda i'n barod. | Ich schicke eine Nachricht, wenn ich bereit bin. | Zukunftsform in beiden Satzteilen. |
| Pan oedd hi'n ifanc, roedd hi'n byw yng Nghaerfyrddin. | Als sie jung war, lebte sie in Carmarthen. | Vergangener Zustand nach pan. |
| Cyn i fi fynd, rhaid i fi orffen yr adroddiad. | Bevor ich gehe, muss ich den Bericht fertigstellen. | Ausdrückliches Subjekt in der i-Konstruktion. |
| Golcha dy ddwylo cyn bwyta. | Wasch dir vor dem Essen die Hände. | Die essende Person wird mitverstanden. |
| Ar ôl bwyta, aethon ni am dro. | Nach dem Essen gingen wir spazieren. | Direktes Verbalnomen ohne eigenes Subjekt. |
| Byddwn ni'n yfed coffi ar ôl i ni orffen. | Wir trinken Kaffee, nachdem wir fertig sind. | Der Hauptsatz liefert den Zukunftsbezug. |
| Tra oeddwn i'n aros, darllenais i. | Während ich wartete, las ich. | Laufender Hintergrund und abgeschlossene Handlung. |
| Gwranda ar y radio tra byddi di'n gyrru. | Hör Radio, während du fährst. | Gleichzeitige zukünftige oder allgemeine Handlungen. |
| Arhoswch yma nes bydd y meddyg yn barod. | Warten Sie hier, bis der Arzt bereit ist. | Erwarteter Endpunkt mit finitem Verb. |
| Wnaethon ni ddim bwyta nes i Elin gyrraedd. | Wir aßen erst, als Elin angekommen war. | Verneinung plus nes wird idiomatisch mit „erst“ wiedergegeben. |
| Dw i wedi ei hadnabod hi ers i ni fod yn yr ysgol. | Ich kenne sie, seit wir in der Schule waren. | Ers nennt den Beginn eines bis heute geltenden Zustands. |
Häufige Fehler
1. Nach pan die Mutation vergessen
- Falsch: Pan cyrhaeddais i, roedd pawb yn aros.
- Richtig: Pan gyrhaeddais i, roedd pawb yn aros.
- Warum: Nach pan wird eine folgende gebeugte Verbform gewöhnlich weich mutiert: c → g. Die Mutation gehört zur Grammatik, nicht nur zur Aussprache.
2. Einen deutschen Nebensatz Wort für Wort nachbauen
- Falsch: Cyn dw i'n mynd, rhaid i fi orffen.
- Richtig: Cyn i fi fynd, rhaid i fi orffen.
- Warum: Mit ausdrücklich genanntem Subjekt verlangt dieses Muster cyn i + Person + Verbalnomen. Das gewöhnliche Präsens dw i'n mynd passt hier nicht.
3. Die Mutation in der i-Konstruktion auslassen
- Falsch: Ar ôl i ni bwyta, aethon ni allan.
- Richtig: Ar ôl i ni fwyta, aethon ni allan.
- Warum: Das Verbalnomen wird nach i + handelnde Person weich mutiert: b → f.
4. Bei verschiedenen Personen nur ein nacktes Verbalnomen verwenden
- Missverständlich: Ar ôl gorffen, es i â'r plant adref, wenn die Kinder fertig wurden, nicht die sprechende Person.
- Klar: Ar ôl i'r plant orffen, es i â nhw adref.
- Warum: Das nackte Verbalnomen lässt die handelnde Person unausgesprochen. Bei einem Personenwechsel schafft die i-Konstruktion Klarheit.
5. Zukunft nach pan wie im Deutschen behandeln
- Unpassend als verlässliches Lernmuster: Bydda i'n ffonio pan dw i'n cyrraedd.
- Richtig: Bydda i'n ffonio pan fydda i'n cyrraedd.
- Warum: Für einen zukünftigen Zeitpunkt steht nach pan häufig eine Zukunftsform. Das deutsche Präsens in „wenn ich ankomme“ ist hier kein sicherer Bauplan.
6. Ers und nes verwechseln
- Falsch: Dw i wedi byw yma nes 2020, wenn der Zustand 2020 begann und noch gilt.
- Richtig: Dw i wedi byw yma ers 2020.
- Warum: Ers nennt den Ausgangspunkt („seit“), nes den Endpunkt („bis“).
Hinweise zum Gebrauch
Pan unterscheidet nicht wie das Deutsche lexikalisch zwischen einmaligem vergangenem „als“ und wiederholtem oder zukünftigem „wenn“. Diese Information liefern Verbform, Zeitangaben und Zusammenhang. Wer bei jedem deutschen „als“ nach einem anderen walisischen Wort sucht, macht das System unnötig kompliziert.
Bei Pronomen gibt es regionale und stilistische Varianten. I mi kommt häufig in formellerer Sprache vor, während viele Sprechende und Lehrwerke i fi verwenden. Im Norden ist fo, im Süden oft fe üblich: ar ôl iddo fo gyrraedd und ar ôl iddo fe gyrraedd drücken dieselbe Zeitbeziehung aus. Beim Lernen ist Konsequenz innerhalb einer gewählten Varietät wichtiger als das Vermischen aller Varianten in einem Satz.
Im Deutschen beeinflusst ein Nebensatz den Wortstand deutlich; das finite Verb rückt ans Ende. Walisisch behält dagegen seine typischen verbnahen Satzmuster. Sprich deshalb nicht zuerst einen deutschen Satz im Kopf bis zum Verbende aus. Beginne lieber mit einem vollständigen walisischen Rahmen wie pan fydda i... oder ar ôl i ni....
Über die Grundlagen hinaus
In sorgfältiger Schriftsprache begegnen weitere Formen von bod. Besonders pan fo kann „wenn/falls … ist“ ausdrücken: pan fo angen bedeutet „wenn nötig“. Diese Form gehört eher in formelle oder gehobene Zusammenhänge; für die aktive Alltagssprache bleibt pan fydd... zunächst das sicherere Zukunftsmuster.
Temporalsätze arbeiten eng mit dem Aspekt zusammen, also mit der Frage, ob ein Vorgang als laufend, abgeschlossen oder wiederholt dargestellt wird. Vergleiche:
- Roedd hi'n coginio pan gyrhaeddais i. – Sie kochte gerade, als ich ankam.
- Roedd hi wedi coginio cyn i fi gyrraedd. – Sie hatte gekocht, bevor ich ankam.
Im ersten Satz bildet das Kochen den laufenden Hintergrund. Im zweiten ist es vor der Ankunft bereits abgeschlossen. Die Verknüpfer allein stellen diese Bedeutungsunterschiede nicht her; entscheidend sind auch yn für den laufenden Vorgang und wedi für das bereits Erreichte.
Nes i kann beim Hören mehrdeutig wirken. In südlicher Umgangssprache ist Nes i brynu bara eine verkürzte Vergangenheitsform und bedeutet „Ich kaufte Brot“. Als zeitlicher Verknüpfer bedeutet nes dagegen „bis“, etwa in Arhosais nes i'r siop agor („Ich wartete, bis der Laden öffnete“). Der vorausgehende Hauptsatz und die nach i genannte Person oder Sache machen die Funktion normalerweise deutlich.
Schließlich können Zeitteile ineinandergreifen: Bydda i'n ffonio ar ôl i mi gyrraedd, cyn i'r cyfarfod ddechrau („Ich rufe an, nachdem ich angekommen bin, bevor die Besprechung beginnt“). Solche Ketten sind korrekt, aber zwei kurze Sätze sind oft klarer als ein Satz mit mehreren Zeitgrenzen.
Übungstipps
- Lerne ganze Satzrahmen. Ergänze täglich je einen Satz mit pan fydd..., cyn i fi..., ar ôl i ni..., tra oedd..., nes bydd... und ers i.... So übst du Form und Bedeutung gemeinsam.
- Markiere Personenwechsel. Schreibe Satzpaare wie Ar ôl bwyta... und Ar ôl i Ceri fwyta.... Frage jeweils: Wer führt die Handlung aus? Das zeigt, wann die i-Konstruktion nötig ist.
- Führe eine Mutationsliste. Notiere Grundform und Form im Satz nebeneinander: cyrraedd → pan gyrhaeddais, mynd → cyn i fi fynd, bwyta → ar ôl i ni fwyta. Lies anschließend den ganzen Ausdruck laut, nicht nur das veränderte Wort.
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