Infinitiv und Verbalnomen mit ku- im Swahili
Kitenzi Jina (Ku-)
Dieser Artikel ist Teil des Suaheli-Grammatikbaums auf Settemila Lingue.
Kurz gesagt
Der Swahili-Infinitiv besteht meist aus ku- + Verbstamm: kusoma „lesen“, kufanya „machen“. Dieselbe Form kann wie ein deutsches Verb im Infinitiv oder wie ein substantiviertes Verb gebraucht werden: Ninapenda kusoma „Ich lese gern“ und Kusoma kunasaidia „Lesen hilft“. Als Nomen gehört sie zur Nominalklasse 15 und löst deshalb in vielen Satzmustern ku--Kongruenz aus.
Überblick
Ein Infinitiv ist die nicht nach Person und Zeit bestimmte Grundform eines Verbs, im Deutschen etwa „lesen“ oder „zu lesen“. Im Swahili erkennt man ihn gewöhnlich am Präfix ku-. Aus dem Stamm -soma „lesen/lernen“ wird kusoma, aus -fanya „machen“ wird kufanya. Wörterbücher zeigen Verben oft entweder als vollständigen Infinitiv oder mit einem Bindestrich vor dem Stamm.
Die gleiche ku-Form kann außerdem als Verbalnomen dienen, also als Tätigkeitswort, das im Satz wie ein Nomen verwendet wird. Deutsch schreibt in diesem Fall groß: „Lesen“, „Arbeiten“, „Reisen“. Swahili verändert die Form nicht und kennt diese Großschreibung nicht: kusoma kann je nach Satz sowohl „lesen“ als auch „das Lesen“ bedeuten. Diese Doppelfunktion ist der Kern des Themas auf B1-Niveau.
Die Form begegnet einem sehr häufig: nach Verben wie -penda „mögen“, -weza „können“ und -anza „anfangen“, nach Ausdrücken wie kabla ya „vor“ und baada ya „nach“ sowie bei Zielangaben nach Bewegungsverben. Wer bereits die Gegenwart mit -na- kennt, sollte zwei Baupläne klar auseinanderhalten: ninasoma „ich lese gerade“ enthält ein Subjektpräfix und eine Zeitmarkierung; kusoma „lesen/das Lesen“ enthält beides nicht.
So funktioniert es
Die Grundform bilden
Bei den meisten Verben steht ku- direkt vor dem Verbstamm:
| Verbstamm | Infinitiv | Bedeutung |
|---|---|---|
| -soma | kusoma | lesen, lernen; das Lesen/Lernen |
| -fanya | kufanya | machen, tun; das Machen/Tun |
| -andika | kuandika | schreiben; das Schreiben |
| -safiri | kusafiri | reisen; das Reisen |
| -pumzika | kupumzika | sich ausruhen; das Ausruhen |
Der Infinitiv trägt normalerweise kein Subjektpräfix und keine Zeitmarkierung. Man sagt also kusoma, nicht etwa kunasoma, wenn wirklich nur „lesen“ gemeint ist. Kunasoma kann in einem anderen Bauplan eine finite Verbform (eine nach Zeit und grammatischem Subjekt bestimmte Form) mit einem ku-Klassensubjekt sein; es ist nicht der einfache Infinitiv.
Einige sehr kurze, häufige Verben behalten ku- auch innerhalb gebeugter Verbformen, damit der Verbstamm deutlich bleibt. Dazu gehören insbesondere kula „essen“, kunywa „trinken“, kuja „kommen“ und kufa „sterben“: ninakula „ich esse“, amekuja „er/sie ist gekommen“. Für den Infinitiv selbst ändert das nichts: Man lernt die Formen am besten als kula, kunywa, kuja, kufa. Vor vokalischem Stamm können Laute zusammengezogen werden, wie bei kwenda „gehen“ aus historisch ku-enda.
Eine Form, zwei Aufgaben
Ob eine ku-Form eher verbal oder nominal zu verstehen ist, zeigt ihre Position im Satz:
| Aufgabe | Bauplan | Beispiel | Deutsche Entsprechung |
|---|---|---|---|
| Ergänzung eines Verbs | gebeugtes Verb + Infinitiv | Ninataka kuondoka. | Ich möchte gehen. |
| Subjekt des Satzes | Infinitivgruppe + Aussage | Kuogelea kunafurahisha. | Schwimmen macht Spaß. |
| Ergänzung nach einem Verhältniswort | Ausdruck + ya + Infinitiv | baada ya kula | nach dem Essen |
| Ziel einer Bewegung | Bewegungsverb + Infinitiv | ameenda kununua mkate | er/sie ist gegangen, um Brot zu kaufen |
Ein Subjekt ist das, worüber der Satz eine Aussage macht. In Kusoma kunasaidia ist die ganze Tätigkeit kusoma das Subjekt. Ein Objekt beziehungsweise eine Ergänzung vervollständigt dagegen die Bedeutung eines anderen Verbs: In Ninapenda kusoma ergänzt kusoma das Verb -penda.
Der Infinitiv als Nomen der Klasse 15
Nominalklassen steuern im Swahili die Kongruenz, also die passenden Präfixe an Wörtern, die sich auf ein Nomen beziehen. Infinitive und daraus verwendete Verbalnomen gehören zur Klasse 15. Wenn eine ku-Form Subjekt eines echten Verbs ist, erscheint deshalb gewöhnlich das Subjektpräfix ku- am folgenden Verb:
- Kusoma kunasaidia. — Lesen hilft.
- Kutembea kunachosha. — Gehen macht müde.
- Kupika pamoja kunatuunganisha. — Gemeinsames Kochen verbindet uns.
Bei einer Beschreibung mit ni „ist/sind“ kann ein kongruierendes Adjektiv ebenfalls die ku-Form haben: Kusoma ni kuzuri „Lesen ist gut“. Sehr gebräuchlich ist daneben eine adverbiale Bewertung mit einer vi-Form: Kusoma ni vizuri „Es ist gut, zu lesen/Lesen ist gut“. Für die klare Klasse-15-Konstruktion ist kuzuri die regelmäßige Kongruenzform; im tatsächlichen Sprachgebrauch hört und liest man bei allgemeinen Bewertungen oft vizuri.
Die Infinitivgruppe kann eigene Ergänzungen behalten. In kusoma kitabu kwa makini „ein Buch aufmerksam lesen“ ist kitabu das direkte Objekt (das, worauf die Handlung unmittelbar gerichtet ist) und kwa makini beschreibt die Art des Lesens. Die gesamte Gruppe kann anschließend als Satzglied auftreten: Kusoma kitabu kwa makini kunahitaji muda „Ein Buch aufmerksam zu lesen braucht Zeit.“
Nach anderen Verben
Viele Verben werden direkt durch einen ku-Infinitiv ergänzt:
- -penda: Ninapenda kupika. — Ich koche gern.
- -taka: Tunataka kuondoka. — Wir wollen gehen.
- -weza: Anaweza kuendesha gari. — Er/Sie kann Auto fahren.
- -anza: Walianza kucheza. — Sie fingen an zu spielen.
- -jaribu: Jaribu kusema pole pole. — Versuche, langsam zu sprechen.
- -acha: Ameacha kuvuta sigara. — Er/Sie hat aufgehört zu rauchen.
Für Deutschsprachige ist wichtig, nicht automatisch ein eigenes Wort entsprechend deutschem „zu“ einzusetzen. Das ku- gehört bereits zur Infinitivform. Bei Modalverben (Verben des Könnens, Wollens oder Müssens) ist die Übereinstimmung mit dem Deutschen nur teilweise zuverlässig: Nach -weza steht der Infinitiv, doch lazima „müssen“ wird häufig mit einer gebeugten Wunsch- oder Notwendigkeitsform verbunden, etwa Lazima uende „Du musst gehen“, nicht nach einem starren Schema „Modalwort + ku-Infinitiv“.
Nach Zeit- und anderen Verhältniswörtern
Besonders produktiv sind Verbindungen mit ya:
- kabla ya kulala — vor dem Schlafengehen
- baada ya kula — nach dem Essen
- wakati wa kusoma — Lernzeit, Zeit zum Lesen
- njia ya kutatua tatizo — eine Methode, das Problem zu lösen
Bila „ohne“ kann ebenfalls vor einer Infinitivgruppe stehen: Aliondoka bila kusema chochote „Er/Sie ging, ohne etwas zu sagen.“ Solche Gruppen sind kompakt und nennen normalerweise keine eigene handelnde Person. Ist ausdrücklich wichtig, wer handelt, wird oft ein vollständiger Nebensatz benötigt: Kabla hujaondoka, piga simu „Bevor du gehst, ruf an.“
Ziel und Zweck ausdrücken
Nach einem Bewegungsverb kann ein Infinitiv den Zweck nennen:
- Nimekuja kujifunza Kiswahili. — Ich bin gekommen, um Swahili zu lernen.
- Alienda sokoni kununua matunda. — Er/Sie ging auf den Markt, um Obst zu kaufen.
Meist ist die handelnde Person in beiden Handlungen dieselbe. Für einen ausdrücklich genannten oder anderen Handelnden eignet sich ili mit dem Subjunktiv (einer Verbform mit häufigem Schlussvokal -e): Nimekuja ili tuzungumze „Ich bin gekommen, damit wir reden.“ Diese Unterscheidung ähnelt im Deutschen dem Unterschied zwischen „um … zu“ und „damit“.
Den Infinitiv verneinen
Die verneinte ku-Form wird regelmäßig mit kuto- gebildet:
| Bejahter Infinitiv | Verneinter Infinitiv | Bedeutung |
|---|---|---|
| kusoma | kutosoma | lesen / nicht lesen |
| kufanya | kutofanya | tun / nicht tun |
| kusema | kutosema | sagen / nicht sagen |
| kuja | kutokuja | kommen / nicht kommen |
Beispiel: Kutokula vizuri kunaweza kuathiri afya „Nicht gut zu essen kann die Gesundheit beeinträchtigen.“ Die Verneinung gehört zur Infinitivgruppe; sie wird nicht wie die Verneinung eines finiten Verbs mit einem persönlichen Negativpräfix gebildet.
Beispiele im Zusammenhang
| Swahili | Deutsch | Hinweis |
|---|---|---|
| Kusoma ni kuzuri. | Lesen ist gut. | Verbalnomen der Klasse 15 mit kuzuri |
| Ninapenda kusafiri kwa treni. | Ich reise gern mit dem Zug. | Infinitiv nach -penda |
| Anaweza kuzungumza Kiswahili vizuri. | Er/Sie kann gut Swahili sprechen. | Infinitiv nach -weza |
| Tulianza kufanya kazi saa mbili asubuhi. | Wir begannen um acht Uhr morgens zu arbeiten. | Infinitiv nach -anza; Swahili zählt Tagesstunden anders |
| Kabla ya kulala, soma kitabu. | Lies vor dem Schlafengehen ein Buch. | kabla ya + Infinitiv |
| Baada ya kula, tulienda kutembea. | Nach dem Essen gingen wir spazieren. | Zwei Infinitivgruppen in verschiedenen Funktionen |
| Aliondoka bila kusema kwaheri. | Er/Sie ging, ohne sich zu verabschieden. | bila + Infinitiv |
| Nimekuja kujifunza Kiswahili. | Ich bin gekommen, um Swahili zu lernen. | Zweck bei gleichem Handelnden |
| Mama alienda dukani kununua mkate. | Die Mutter ging in den Laden, um Brot zu kaufen. | Bewegungsziel plus Zweck |
| Kuamka mapema kunahitaji mazoea. | Frühes Aufstehen braucht Gewöhnung. | Infinitivgruppe als Subjekt; ku- am Verb |
| Kufanya kazi kunachosha. | Arbeiten macht müde. | -chosha bedeutet „ermüden“ |
| Kufanya kazi kunachekesha wakati mwingine. | Arbeiten bringt einen manchmal zum Lachen. | -chekesha bedeutet „zum Lachen bringen“ |
| Kutokunywa maji ya kutosha si vizuri. | Nicht genug Wasser zu trinken ist nicht gut. | Verneinter Infinitiv mit kuto- |
| Njia hii ya kujifunza maneno mapya inafaa. | Diese Methode, neue Wörter zu lernen, ist geeignet. | Infinitiv nach ya beschreibt njia näher |
Häufige Fehler
1. Eine Zeitmarkierung in den Infinitiv einbauen
- Falsch: Ninapenda kunasoma.
- Richtig: Ninapenda kusoma.
- Warum: Der Infinitiv hat hier weder Subjekt- noch Zeitmarkierung. -na- gehört in die finite Gegenwartsform ninasoma, nicht in kusoma.
2. Deutsches „zu“ doppelt nachbilden
- Falsch: Ninataka kwa kusafiri.
- Richtig: Ninataka kusafiri.
- Warum: In dieser Ergänzung trägt ku- bereits die Infinitivfunktion. Eine zusätzliche Präposition nach deutschem Muster ist unnötig.
3. Beim Klasse-15-Subjekt ein Personenpräfix verwenden
- Falsch: Kusoma anasaidia.
- Richtig: Kusoma kunasaidia.
- Warum: Handelndes Subjekt ist nicht „er/sie“, sondern die Tätigkeit kusoma. Als Nomen der Klasse 15 verlangt sie hier ku--Kongruenz.
4. Bei zwei verschiedenen Handelnden nur einen Infinitiv setzen
- Missverständlich: Ninataka kuja für „Ich möchte, dass er/sie kommt.“
- Richtig: Ninataka aje.
- Warum: Ninataka kuja bedeutet normalerweise „Ich möchte kommen“; beide Verben beziehen sich auf dieselbe Person. Für eine andere Person steht hier eine Form mit eigenem Subjektpräfix: a-je.
5. kunachekesha mit „macht müde“ verwechseln
- Falsch übersetzt: Kufanya kazi kunachekesha. — „Arbeiten macht müde.“
- Richtig: Kufanya kazi kunachosha. — „Arbeiten macht müde.“
- Warum: -chekesha heißt „zum Lachen bringen“, -chosha dagegen „ermüden“. Der erste Satz ist grammatisch möglich, hat aber eine andere Bedeutung.
6. Deutsche Großschreibung auf Swahili übertragen
- Unüblich: Kusoma ni kuzuri mitten im Satz als Ninapenda Kusoma.
- Richtig: Ninapenda kusoma.
- Warum: Deutsch unterscheidet „lesen“ und „das Lesen“ durch Großschreibung. Swahili schreibt die ku-Form nur am Satzanfang oder aus anderen normalen Gründen groß.
Hinweise zum Gebrauch
Die ku-Form ist neutral und sowohl in gesprochener als auch in geschriebener Standardsprache sehr häufig. Welche deutsche Wiedergabe natürlich klingt, hängt vom Zusammenhang ab. Ninapenda kuogelea kann man wörtlich als „Ich mag es zu schwimmen“ verstehen, idiomatischer aber als „Ich schwimme gern“. Baada ya kula entspricht eher „nach dem Essen“ als dem schwerfälligen „nachdem man gegessen hat“.
Infinitivgruppen sind besonders praktisch, wenn die handelnde Person selbstverständlich oder mit der Person des übergeordneten Verbs identisch ist. Wo ein Wechsel der Person, ein bestimmter Zeitpunkt oder eine klare Satzbeziehung wichtig ist, bevorzugt Swahili oft eine finite Konstruktion. Man sollte daher nicht jeden deutschen Infinitivsatz Wort für Wort mit ku- wiedergeben.
Bei Bewertungen kommen sowohl kongruierende Klasse-15-Formen als auch allgemeiner adverbial gebrauchte Formen vor. Kusoma ni kuzuri zeigt die systematische Nominalklassen-Kongruenz; Kusoma ni vizuri ist als allgemeine Aussage ebenfalls verbreitet. Für Lernende ist zunächst entscheidend, ku- sicher zu erkennen und bei einem Klasse-15-Subjekt am folgenden Verb zu verwenden: Kusoma kunafaa.
Über die Grundlagen hinaus
Infinitiv oder echtes abgeleitetes Nomen?
Nicht jede Bezeichnung einer Tätigkeit muss eine ku-Form sein. Swahili verfügt auch über abgeleitete Nomen mit anderen Klassenpräfixen, zum Beispiel masomo „Unterricht, Studium, Lernstoff“ oder uandishi „Schreiben, Schreibkunst“. Der Infinitiv bezeichnet eher die Handlung als Vorgang; ein lexikalisiertes Nomen kann ein Fachgebiet, Ergebnis oder festes Konzept benennen. Welche Form passt, lernt man teilweise mit dem Wortschatz.
Die ku-Form kann intern komplex sein
Zwischen ku- und dem Verbstamm können weitere verbale Bausteine stehen. Das Reflexivpräfix -ji- ergibt etwa kujifunza „lernen, sich selbst beibringen“ oder kujiuliza „sich fragen“. Objektpräfixe sind ebenfalls möglich: kukusaidia „dir zu helfen“, kumwona „ihn/sie zu sehen“. Die Grundidee bleibt gleich: Die gesamte Form ist ein Infinitiv, obwohl ihr Inneres mehr Information trägt.
Auch Verberweiterungen bleiben im Infinitiv erhalten: kupendana „einander lieben“, kuandikiwa „etwas für sich geschrieben bekommen“ oder kusomeka „lesbar sein/sich gut lesen“. Solche Formen gehören zu weiterführenden Themen, zeigen aber, weshalb ku- nicht einfach mit einem losen deutschen „zu“ gleichgesetzt werden sollte: Es ist der äußere Rahmen einer vollständigen Swahili-Verbform.
Zweck: Infinitiv oder ili-Satz
Der kompakte Infinitiv ist typisch, wenn dieselbe Person beide Handlungen ausführt: Alienda kusoma „Er/Sie ging lernen“. Ein ili-Satz kann den Zweck ausdrücklicher machen und erlaubt ein anderes Subjekt: Alinipa kitabu ili nisome „Er/Sie gab mir ein Buch, damit ich lese“. In formellerem oder komplexerem Text schafft ili oft mehr Klarheit.
Ganze Infinitivgruppen als Thema
Längere ku-Gruppen können am Satzanfang stehen und als Thema dienen: Kujifunza lugha mpya ukiwa mtu mzima kunahitaji uvumilivu „Als Erwachsener eine neue Sprache zu lernen erfordert Geduld.“ Das Klasse-15-Präfix am Hauptverb richtet sich nach der gesamten Tätigkeit, nicht nach einem Nomen innerhalb der Gruppe. Im Beispiel steuert also kujifunza … das ku- in kunahitaji; lugha tut das nicht.
Tipps zum Üben
- Baue Dreiergruppen. Schreibe zu fünf Verben jeweils Stamm, Infinitiv und Gegenwartsform auf: -soma – kusoma – ninasoma. So werden ku- und -na- nicht verwechselt.
- Übe eine Form in drei Rollen. Bilde mit demselben Infinitiv eine Ergänzung, ein Subjekt und eine Zeitangabe: Ninapenda kupika; Kupika kunafurahisha; Baada ya kupika, ninapumzika.
- Achte beim Hören auf feste Auslöser. Sammle Sätze mit -taka, -weza, -anza, kabla ya, baada ya und Bewegungsverben. Markiere, ob die ku-Form „zu …“, ein deutsches substantiviertes Verb oder einen Zweck ausdrückt.
Verwandte Themen
- Voraussetzung: Gegenwart mit -na- — hilft, finite Verbformen wie ninasoma vom Infinitiv kusoma zu unterscheiden.