C1

Formeller Schreibstil im Schwedischen

Formellt Skriftspråk

Dieser Artikel ist Teil des Schwedisch-Grammatikbaums auf Settemila Lingue.

Kurz gesagt

Formelles Schwedisch verdichtet Informationen häufig durch das S-Passiv, Substantivierungen, zusammengesetzte Wörter und erweiterte Partizipialattribute. Außerdem stehen nach Präpositionen oft vilken, vilket oder vilka, wo in weniger formeller Sprache eher eine Konstruktion mit som vorkommt. Ein guter formeller Text ist jedoch nicht möglichst schwer, sondern sachlich, präzise und dem Anlass angemessen.

Überblick

Formeller Schreibstil begegnet dir in schwedischen Behördenbriefen, Berichten, wissenschaftlichen Texten, Verträgen, Geschäfts-E-Mails und offiziellen Mitteilungen. Auf dem Niveau C1 geht es nicht mehr nur darum, einzelne Formen zu verstehen. Entscheidend ist, wie bekannte Mittel zusammenwirken: Handelnde treten in den Hintergrund, Vorgänge und Ergebnisse werden hervorgehoben, und mehrere Informationen werden kompakt in eine Nominalgruppe eingebaut.

Eine Nominalgruppe ist eine Wortgruppe, deren Kern ein Substantiv ist, also ein Wort für eine Sache, Person oder einen abstrakten Begriff. In den av regeringen föreslagna lagen bildet lagen den Kern; den av regeringen föreslagna grenzt genauer ein, welches Gesetz gemeint ist. Solche dichten Gruppen sind im formellen Schwedisch häufiger als im Gespräch.

Für Deutschsprachige wirken viele dieser Mittel zunächst vertraut. Auch deutsche Sachtexte verwenden Passiv, Nominalstil und lange Zusammensetzungen. Trotzdem darf man deutsche Strukturen nicht Wort für Wort übertragen: Das schwedische S-Passiv kommt ohne ein Hilfsverb wie „werden“ aus, Komposita folgen eigenen Mustern, und Präposition plus Relativpronomen wird anders gebaut. Außerdem gilt in Schweden wie im deutschen Sprachraum: Amtlich oder professionell bedeutet nicht automatisch umständlich. Die schwedische Tradition des klarspråk, also einer klaren, verständlichen Behördensprache, setzt schwer lesbarem Kanzleistil bewusst Grenzen.

So funktioniert es

1. Das S-Passiv rückt Handlung oder Ergebnis in den Mittelpunkt

Beim Passiv wird ausgedrückt, was mit jemandem oder etwas geschieht; die handelnde Person muss nicht genannt werden. Im Schwedischen ist dafür besonders das S-Passiv üblich. Es wird mit einer Verbform auf -s gebildet:

Zeit oder Form Aktiv S-Passiv Bedeutung
Präsens regeringen föreslår föreslås wird vorgeschlagen
Präteritum nämnden godkände godkändes wurde genehmigt
Infinitiv att behandla att behandlas behandelt zu werden
Supinum har genomfört har genomförts ist durchgeführt worden

Die genaue Bildung kennst du bereits aus dem Thema S-Passiv. Für den formellen Stil ist vor allem die Textwirkung wichtig:

  • Vi behandlar ansökan inom två veckor. – Persönlich und direkt: „Wir bearbeiten den Antrag innerhalb von zwei Wochen.“
  • Ansökan behandlas inom två veckor. – Sachbezogen: „Der Antrag wird innerhalb von zwei Wochen bearbeitet.“

Die handelnde Stelle kann mit av ergänzt werden: Beslutet fattades av styrelsen. Das entspricht „Die Entscheidung wurde vom Vorstand getroffen“. Eine solche Ergänzung ist sinnvoll, wenn die handelnde Person wichtig ist. Ist sie selbstverständlich oder unbekannt, wird sie meist weggelassen.

Neben dem S-Passiv gibt es Konstruktionen mit bli und vara plus Partizip. Ein Partizip ist eine vom Verb abgeleitete Form, die ähnlich wie ein Adjektiv verwendet wird:

  • Rapporten skrevs i maj. – Der Schreibvorgang fand im Mai statt.
  • Rapporten blev färdigställd i maj. – Die Fertigstellung als Veränderung steht im Vordergrund.
  • Rapporten är färdigställd. – Der fertige Zustand wird beschrieben.

Das S-Passiv ist in sachlichen Texten sehr verbreitet, aber nicht automatisch besser als ein aktiver Satz. Wenn klar sein muss, wer verantwortlich ist, ist Myndigheten ska informera de sökande oft verständlicher als De sökande ska informeras.

2. Nominalstil macht Vorgänge zu Begriffen

Bei einer Nominalisierung wird eine Handlung oder Eigenschaft als Substantiv ausgedrückt. Aus utreda „untersuchen“ wird etwa utredning „Untersuchung“, aus bedöma „beurteilen“ wird bedömning „Beurteilung“. Dadurch lässt sich über Vorgänge wie über Gegenstände oder fest umrissene Arbeitsschritte sprechen.

Eher verbal und direkt Eher nominal und formell
Vi granskar hur systemet fungerar. En granskning av systemets funktion genomförs.
När avtalet förlängs … Vid förlängning av avtalet …
Eftersom kostnaderna ökade … På grund av kostnadsökningen …
För att förbättra säkerheten … I syfte att förbättra säkerheten …

Typische Bildungen enden auf -ning, -else oder -het, doch die Form ist nicht frei vorhersagbar. Man sagt zum Beispiel beslut zu besluta, nicht eine nach einem vermeintlichen Standardsuffix erfundene Form. Neue Substantive sollten daher mit einem Wörterbuch geprüft und als Wortschatz gelernt werden.

Nominalstil ist nützlich, wenn ein Verfahren benannt, ein Abschnitt überschrieben oder ein Begriff wiederholt aufgegriffen werden soll: Ansökan om bidrag, bedömning av riskerna, genomförande av reformen. Zu viele Nominalisierungen hintereinander machen einen Satz jedoch schwerfällig. Oft ist eine Mischung am besten: ein klar benannter Vorgang, gefolgt von einem aktiven Verb.

3. Partizipialattribute bündeln Zusatzinformationen

Ein Attribut ist eine Ergänzung, die ein Substantiv näher beschreibt. Im formellen Schwedisch können vor einem Substantiv recht umfangreiche Partizipialattribute stehen:

  • den föreslagna lagen – das vorgeschlagene Gesetz
  • den av regeringen föreslagna lagen – das von der Regierung vorgeschlagene Gesetz
  • de i rapporten redovisade resultaten – die im Bericht dargestellten Ergebnisse

Diese Struktur ist kompakter als ein Relativsatz:

  • kompakt: de av kommittén rekommenderade åtgärderna
  • mit Relativsatz: de åtgärder som kommittén rekommenderade

Im ersten Beispiel beschreibt rekommenderade das Substantiv åtgärderna. Die Erweiterung av kommittén steht innerhalb des Attributs. Dabei zeigt die Partizipform meist Übereinstimmung mit dem Substantiv, ähnlich wie ein Adjektiv: ett föreslaget förbud, den föreslagna lagen, de föreslagna ändringarna. Bei langen Attributen ist der Relativsatz häufig leichter zu lesen und deshalb nicht weniger korrekt.

4. Komposita benennen präzise Begriffe

Ein Kompositum ist ein zusammengesetztes Wort. Schwedisch schreibt die Bestandteile in der Regel zusammen: bidragsansökan „Förderantrag“, arbetsmiljölagstiftning „Arbeitsschutzgesetzgebung“, kvalitetssäkringsprocess „Qualitätssicherungsprozess“. Das letzte Glied bestimmt, um welche Art von Sache es geht: Eine ansökningsblankett ist eine Art Formular, eine blankettansökan wäre etwas anderes und normalerweise nicht das gemeinte Wort.

Zwischen den Bestandteilen kann ein Fugenelement stehen, häufig -s-, etwa in regeringsbeslut oder kvalitetssäkring. Dieses s ist nicht einfach nach einer einzigen Regel einsetzbar. Verlässlicher ist es, etablierte Fachwörter als Ganzes zu lernen. Deutschsprachige haben zwar ein gutes Gefühl für Zusammensetzungen, übertragen aber leicht deutsche Reihenfolgen oder setzen Bindestriche, wo Schwedisch zusammenschreibt.

Komposita schaffen terminologische Genauigkeit. Sehr lange Neubildungen können dennoch unübersichtlich sein. Dann hilft eine Umschreibung: statt eines schwer lesbaren Spontankompositums kann eine Gruppe mit för, av oder om natürlicher sein.

5. Vilken, vilket und vilka in formellen Relativkonstruktionen

Ein Relativsatz ist ein Nebensatz, der eine Person oder Sache näher bestimmt. Das häufigste schwedische Relativwort ist som:

  • rapporten som publicerades i går – der Bericht, der gestern veröffentlicht wurde

In formeller Schriftsprache werden vilken, vilket und vilka besonders nach einer vorangestellten Präposition verwendet. Die Form richtet sich nach dem Bezugswort:

Bezugswort Form Beispiel
en-Wort vilken den metod med vilken …
ett-Wort vilket det förhållande i vilket …
Mehrzahl vilka de villkor enligt vilka …

Vergleiche:

  • formell: den metod med vilken uppgifterna samlades in
  • neutraler: den metod som uppgifterna samlades in med

Som kann nicht direkt hinter der vorangestellten Präposition stehen. Daher ist nicht med som möglich. In der neutraleren Variante bleibt die Präposition am Satzende. Das ähnelt dem Unterschied zwischen deutschem „die Methode, mit der …“ und einer umgangssprachlicheren Nachstellung, doch im Schwedischen ist die Variante mit som … med auch in neutraler Standardsprache durchaus normal.

Vilket kann außerdem auf den Inhalt eines ganzen vorhergehenden Satzes verweisen: Förslaget drogs tillbaka, vilket överraskade många. – „Der Vorschlag wurde zurückgezogen, was viele überraschte.“ Hier bezieht sich vilket nicht nur auf förslaget, sondern auf das gesamte vorher genannte Geschehen.

6. Typische Verknüpfungen und feste Rahmungen

Formelle Texte machen Beziehungen zwischen Aussagen häufig ausdrücklich. Dafür stehen Wörter und Wendungen wie härmed „hiermit“, således „somit“, emellertid „jedoch“, följaktligen „folglich“, med anledning av „aus Anlass/aufgrund“ oder i enlighet med „gemäß“.

Solche Ausdrücke markieren logisch, ob etwas eine Folge, einen Gegensatz oder eine rechtliche Grundlage darstellt. Sie sollten aber eine echte Beziehung ausdrücken. Ein således macht aus zwei nur lose verbundenen Sätzen noch keine zwingende Schlussfolgerung.

Beispiele im Kontext

Schwedisch Deutsch Hinweis
Härmed meddelas att kontoret håller stängt den 3 juni. Hiermit wird mitgeteilt, dass das Büro am 3. Juni geschlossen bleibt. Feste Rahmung plus S-Passiv
Ansökan om bidrag ska lämnas in senast den 15 oktober. Der Förderantrag muss spätestens am 15. Oktober eingereicht werden. Nominalgruppe und Passiv
Beslutet fattades efter en samlad bedömning av underlaget. Die Entscheidung wurde nach einer Gesamtbewertung der Unterlagen getroffen. Unpersönliche Verfahrensbeschreibung
Den av regeringen föreslagna lagen träder i kraft nästa år. Das von der Regierung vorgeschlagene Gesetz tritt nächstes Jahr in Kraft. Erweitertes Partizipialattribut
De i bilagan angivna beloppen inkluderar mervärdesskatt. Die im Anhang angegebenen Beträge enthalten Mehrwertsteuer. Ortsangabe innerhalb des Attributs
Förlängning av avtalet förutsätter båda parters godkännande. Eine Verlängerung des Vertrags setzt die Zustimmung beider Parteien voraus. Nominalstil
Åtgärderna syftar till att minska handläggningstiden. Die Maßnahmen zielen darauf ab, die Bearbeitungszeit zu verkürzen. Formelles Kompositum
Det förhållande i vilket uppgifterna samlades in måste beaktas. Der Zusammenhang, in dem die Daten erhoben wurden, muss berücksichtigt werden. Präposition plus vilket
Den metod med vilken resultaten analyserades beskrivs i rapporten. Die Methode, mit der die Ergebnisse ausgewertet wurden, wird im Bericht beschrieben. vilken nach Präposition
De kriterier enligt vilka ansökningarna bedöms är offentliga. Die Kriterien, nach denen die Anträge beurteilt werden, sind öffentlich. Mehrzahlform vilka
Förslaget saknade tillräcklig finansiering, vilket ledde till att det drogs tillbaka. Dem Vorschlag fehlte eine ausreichende Finanzierung, was zu seiner Rücknahme führte. vilket bezieht sich auf den ganzen Hauptsatz
I enlighet med gällande bestämmelser ska uppgifterna raderas. Gemäß den geltenden Bestimmungen sind die Daten zu löschen. Formelle Präpositionalwendung
Myndigheten informerar samtliga sökande skriftligen. Die Behörde informiert alle Antragstellenden schriftlich. Aktiv ist bei klarer Verantwortung besser
En utvärdering kommer att genomföras efter projektets avslutande. Nach Abschluss des Projekts wird eine Auswertung durchgeführt. Nominalisierung und geplantes Passiv

Häufige Fehler

1. Das deutsche Passiv Wort für Wort nachbilden

  • Falsch: Ansökan blir behandla inom två veckor.
  • Richtig: Ansökan behandlas inom två veckor.
  • Warum: Für den neutralen Verwaltungsvorgang ist das S-Passiv idiomatisch. Nach bli wäre außerdem ein korrektes Partizip nötig, doch die Konstruktionen sind nicht beliebig austauschbar.

2. Die verantwortliche Stelle unnötig verbergen

  • Weniger klar: Ett beslut kommer att fattas senare.
  • Klarer: Styrelsen fattar beslut senare.
  • Warum: Passiv klingt sachlich, kann aber Verantwortung verschleiern. Wenn wichtig ist, wer handelt, ist das Aktiv meist präziser.

3. Som direkt hinter eine Präposition setzen

  • Falsch: den metod med som resultaten analyserades
  • Richtig, formell: den metod med vilken resultaten analyserades
  • Richtig, neutral: den metod som resultaten analyserades med
  • Warum: Nach einer vorangestellten Präposition stehen vilken, vilket oder vilka, nicht som.

4. Die Form des Relativpronomens nicht anpassen

  • Falsch: det avtal enligt vilken betalningen sker
  • Richtig: det avtal enligt vilket betalningen sker
  • Warum: Avtal ist ein ett-Wort; deshalb lautet die Form vilket. Bei mehreren Verträgen wäre de avtal enligt vilka … richtig.

5. Schwedische Komposita auseinanderschreiben

  • Falsch: bidrags ansökan oder handläggnings tid
  • Richtig: bidragsansökan, handläggningstid
  • Warum: Die Bestandteile eines schwedischen Kompositums werden normalerweise zusammengeschrieben. Eine falsche Trennung kann unnatürlich wirken oder die Lesart verändern.

6. Formell mit möglichst kompliziert verwechseln

  • Schwerfällig: Genomförandet av utförandet av kontrollen ska ske skyndsamt.
  • Klarer: Kontrollen ska genomföras skyndsamt.
  • Warum: Mehrere fast bedeutungsgleiche Nominalisierungen liefern keine zusätzliche Präzision. Formeller Stil verlangt Auswahl und Struktur, nicht eine maximale Zahl abstrakter Substantive.

Hinweise zum Gebrauch

Wie formell ein Text sein sollte, hängt von Textsorte und Beziehung ab. Ein Behördenbescheid oder Forschungsbericht verträgt mehr Fachbegriffe, unpersönliche Verfahren und feste Verweisformen als eine E-Mail an Kolleginnen und Kollegen. Selbst in einer professionellen E-Mail kann Vi skickar avtalet i morgon natürlicher sein als Avtalet kommer härmed att översändas under morgondagen.

Das S-Passiv ist nicht ausschließlich formell. Es erscheint auch auf Schildern, in Anleitungen und in ganz alltäglichen Aussagen wie Dörren stängs klockan 22. Umgekehrt ist Aktiv nicht automatisch informell. Schwedische Sachtexte nennen heute oft bewusst die handelnde Institution: Skatteverket behandlar din ansökan. Das unterstützt den klaren Stil und spricht Leserinnen und Leser direkter an.

Auch vilken ist nicht pauschal ein „gehobenes Ersatzwort“ für som. Als direktes Relativpronomen ohne Präposition kann es korrekt sein, wirkt aber oft förmlicher oder schwerer als nötig. Besonders natürlich und funktional ist es nach einer vorangestellten Präposition sowie als vilket mit Bezug auf einen ganzen Satz.

Bei Überschriften und Formularfeldern sind verkürzte Nominalgruppen normal: Ansökan om stöd, Begäran om omprövning, Redovisning av kostnader. Das sind keine vollständigen Sätze und sollen auch keine sein. Im fortlaufenden Text verbessert dagegen ein Wechsel zwischen Nominalgruppen und klaren Verben den Rhythmus.

Vertiefung: Informationsdichte und klare Bezüge

Fortgeschrittene Beherrschung zeigt sich weniger an einzelnen „formellen Wörtern“ als an der Steuerung der Informationsdichte. Partizipialattribute, Komposita und Nominalisierungen können Wiederholungen vermeiden und Fachbegriffe stabil halten. Werden alle drei Mittel in derselben Nominalgruppe gestapelt, muss die Leserschaft jedoch viele Beziehungen entschlüsseln, bevor das Verb erscheint.

Vergleiche:

  • dicht: Den av nämnden efter remissförfarandets avslutande genomförda behovsbedömningen offentliggjordes i går.
  • lesbarer: Efter att remissförfarandet hade avslutats genomförde nämnden en behovsbedömning. Den offentliggjordes i går.

Die zweite Fassung ist nicht weniger professionell. Sie verteilt zeitliche Reihenfolge, Handelnden und Ergebnis auf überschaubare Einheiten. Gerade bei langen Sätzen sollte klar sein, worauf Pronomen und Partizipien verweisen.

Eine weitere fortgeschrittene Wahl betrifft die Perspektive. Ein Bericht kann konsequent das Verfahren in den Vordergrund rücken: Materialet samlades in … Därefter analyserades resultaten … Eine Anleitung oder Bürgerinformation ist oft verständlicher, wenn Institution und lesende Person genannt werden: Du skickar blanketten till kommunen. Vi meddelar dig när beslutet är klart. Register, Zweck und Adressaten bestimmen also die Form – nicht die Vorstellung, Passiv sei grundsätzlich „besseres“ Schwedisch.

Schließlich können feste Verknüpfungen feine Bedeutungsunterschiede tragen. Med anledning av nennt einen Anlass, på grund av meist einen Grund, i enlighet med eine Übereinstimmung mit einer Regel und med stöd av die rechtliche oder sachliche Grundlage. In anspruchsvollen Texten lohnt es sich, solche Wortverbindungen als ganze Einheiten zu lernen, statt einzelne Präpositionen aus dem Deutschen zu übertragen.

Übungstipps

  1. Schreibe denselben Inhalt in zwei Registern. Formuliere zuerst eine direkte E-Mail mit vi und aktiven Verben. Verwandle sie anschließend in eine sachliche Mitteilung mit S-Passiv und ein oder zwei Nominalisierungen. Prüfe danach, welche Fassung für den jeweiligen Zweck klarer ist.
  2. Zerlege dichte Nominalgruppen. Markiere in einem schwedischen Bericht zuerst das Kernsubstantiv und frage dann: Wer handelt? Was geschieht? Wo und wann? Forme de av kommittén föreslagna ändringarna probeweise in de ändringar som kommittén föreslog um.
  3. Sammle feste Muster statt Einzelwörter. Notiere vollständige Bausteine wie i enlighet med beslutet, den metod med vilken und ansökan om stöd. So lernst du zugleich die passende Präposition und den typischen Kontext.

Verwandte Themen

  • Voraussetzung: S-Passiv – erklärt Bildung und Grundgebrauch der Passivformen auf -s.
  • Nächster Schritt: Nominalisierung – vertieft die Bildung und stilistische Wirkung abstrakter Substantive.
  • Weiterführend: Juristische und administrative Sprache – behandelt noch stärker spezialisierte Formulierungen, verschachtelte Strukturen und Verwaltungssprache.

Voraussetzung

Das S-Passiv im SchwedischenB1

Konzepte, die darauf aufbauen

Mehr C1-Konzepte

Dieses Konzept in anderen Sprachen

In allen Sprachen vergleichen

Übe Formellt Skriftspråk auf Schwedisch mit einem kostenlosen Settemila-Lingue-Konto. Wir richten Schwedisch · C1 ein und erstellen Karten genau zu diesem Grammatikkonzept.

Dieses Konzept üben