B1

Einfache Bedingungssätze im Walisischen

Cymalau Amodol Syml

Dieser Artikel ist Teil des Walisisch-Grammatikbaums auf Settemila Lingue.

In Kürze

Os bedeutet in Bedingungssätzen „wenn“ oder „falls“. Bei einer offenen, noch erfüllbaren Bedingung in der Zukunft steht im Walisischen häufig das Futur in beiden Satzteilen: Os bydd hi'n braf, byddwn ni'n mynd („Wenn das Wetter schön ist, gehen wir“). Für allgemeine Tatsachen und gegenwärtige Situationen ist dagegen das Präsens möglich; als Folge kann auch eine Aufforderung stehen.

Überblick

Ein Bedingungssatz verbindet eine Voraussetzung mit ihrer Folge: Wenn/Falls X eintritt, geschieht Y. Die Voraussetzung heißt Nebensatz (ein Satzteil, der von einem anderen abhängt), die Folge steht im Hauptsatz. Im Walisischen leitet os die Voraussetzung ein:

  • Os bydd hi'n braf — „wenn das Wetter schön ist“
  • byddwn ni'n mynd — „werden wir gehen / gehen wir“

Auf B1-Niveau ist vor allem die offene Bedingung wichtig. „Offen“ bedeutet: Der Sprecher hält die Voraussetzung für realistisch; er weiß nur noch nicht, ob sie tatsächlich erfüllt wird. Das unterscheidet diesen Typ von einer nur gedachten oder unwahrscheinlichen Situation wie „Wenn ich mehr Zeit hätte …“. Für solche hypothetischen Sätze verwendet das Walisische andere Muster, die weiter unten kurz vorgestellt werden.

Für deutschsprachige Lernende ist vor allem die Zeitform ungewohnt. Im Deutschen steht nach wenn oder falls sehr oft Präsens, obwohl die Aussage die Zukunft betrifft: „Wenn es morgen regnet, bleiben wir zu Hause.“ Im Walisischen ist bei einer solchen offenen Zukunftsbedingung bydd beziehungsweise eine andere Futurform sehr typisch — häufig sowohl nach os als auch im Folgesatz.

Wie es funktioniert

Das Grundmuster

Die Reihenfolge kann wie im Deutschen sein:

Reihenfolge Walisisches Muster Beispiel
Bedingung zuerst Os + Bedingung, + Folge Os bydd hi'n braf, byddwn ni'n mynd.
Folge zuerst Folge + os + Bedingung Byddwn ni'n mynd os bydd hi'n braf.

Steht der os-Satz zuerst, hilft ein Komma beim Lesen. Steht er am Ende, wird meist kein Komma benötigt. Die Bedeutung bleibt grundsätzlich gleich; am Satzanfang wird die Voraussetzung etwas stärker als Rahmen hervorgehoben.

Offene Bedingungen in der Zukunft

Das häufigste B1-Muster besteht aus zwei Futurformen:

os + Futur in der Bedingung, Futur in der Folge

Sehr oft wird das Futur von bod („sein“) als Hilfsverb (ein Verb, das beim Aufbau einer Verbform hilft) verwendet. Danach folgen yn und ein Verbalsubstantiv (die walisische Grundform des Verbs, etwa mynd „gehen“). Vor einem Vokal oder in flüssiger Verbindung wird yn zu 'n verkürzt:

  • bydd hi yn aros — „sie wird bleiben“
  • bydd hi'n* aros* — dieselbe Struktur in der üblichen Schreibweise
  • bydd hi'n* braf* — „das Wetter wird schön sein“

Die Formen von bod im Futur lauten:

Person Futur von bod Im os-Satz
ich bydda i os bydda i …
du byddi di os byddi di …
er/sie bydd e/hi os bydd e/hi …
wir byddwn ni os byddwn ni …
ihr/Sie byddwch chi os byddwch chi …
sie byddan nhw os byddan nhw …

Os selbst löst hier keine Mutation (Anlautveränderung eines folgenden Wortes) aus. Deshalb heißt es positiv os bydd, nicht os fydd.

Der Folgesatz muss nicht ebenfalls mit bod gebildet werden. Häufige Verben besitzen kurze, flektierte Formen (Formen mit einer eigenen Personalendung), zum Beispiel:

  • af i — „ich werde gehen“
  • awn ni — „wir werden gehen“

Daher sind beide folgenden Sätze möglich:

  • Os bydd hi'n braf, bydda i'n mynd am dro.
  • Os bydd hi'n braf, af i am dro.

Die zweite Variante ist knapper. Welche Kurzformen im Alltag üblich sind, hängt vom Verb und vom Sprachregister ab; mit dem Futur von bod plus Verbalsubstantiv erhält man ein sehr produktives Grundmuster.

Präsens für Gegenwart und allgemeine Aussagen

Os kann auch mit dem Präsens stehen. Das passt besonders in zwei Fällen:

  1. gegenwärtige oder unmittelbar relevante Bedingung: „Falls Ceri zu Hause ist …“
  2. allgemeine Regel oder wiederholter Zusammenhang: „Wenn Wasser gefriert …“

Nach os begegnen dabei unter anderem die abhängigen Präsensformen von bod:

Person Form nach os Beispielanfang
ich os ydw i Os ydw i'n hwyr …
du os wyt ti Os wyt ti'n dod …
er/sie os ydy e/hi Os ydy hi gartref …
wir os ydyn ni Os ydyn ni'n gorffen …
ihr/Sie os ydych chi Os ydych chi'n barod …
sie os ydyn nhw Os ydyn nhw yma …

Bei Besitz und Vorhandensein ist oes besonders häufig: Os oes gen ti amser … („Wenn du Zeit hast …“). Solche Formen lernt man am besten als ganze Satzanfänge und nicht durch eine wörtliche Übertragung deutscher Wortfolgen.

Bei allgemeinen Aussagen kann auch die Folge im Präsens stehen:

  • Os yw dŵr yn rhewi, mae'n troi'n iâ. — „Wenn Wasser gefriert, wird es zu Eis.“

Hier geht es nicht um ein einzelnes zukünftiges Ereignis, sondern um einen allgemeinen Zusammenhang. Man sollte deshalb nicht mechanisch nach jedem os Futur einsetzen.

Eine Aufforderung als Folge

Wenn die Bedingung erfüllt ist, kann die Folge eine Aufforderung sein:

  • Os wyt ti'n dod, dere'n gynnar. — „Wenn du kommst, komm früh.“
  • Os oes gen ti amser, ffonia fi. — „Wenn du Zeit hast, ruf mich an.“

Dere ist eine vor allem im Norden verbreitete vertraute Singularform von „komm“; im Süden hört man häufig tyrd. Für mehrere Personen oder eine höfliche Anrede ist dewch üblich. Die Aufforderungsform gehört nur in den Folgesatz: Die Bedingung selbst bleibt eine normale Aussage.

Verneinte Bedingungen

Für „wenn/falls nicht“ steht os na. Die Verneinungspartikel na löst eine weiche Mutation aus; bei bydd- wird b daher zu f:

  • os byddi di — „wenn du … wirst“
  • os na fyddi di — „wenn du nicht … wirst“

Vor einer vokalisch beginnenden Form erscheint häufig nad, zum Beispiel os nad ydych chi … („wenn Sie/ihr nicht …“). Bei den Futurformen mit bydd- ist dagegen na fydd- das zentrale Muster.

Auch der Folgesatz kann verneint sein. Dann gilt die normale walisische Verneinung, zum Beispiel:

  • Os bydd hi'n bwrw glaw, fyddwn ni ddim yn mynd. — „Wenn es regnet, werden wir nicht gehen.“

Hier gehört ddim zur Verneinung des Hauptsatzes. Os na verneint dagegen ausdrücklich die Voraussetzung.

Kein notwendiges Wort für „dann“

Deutschsprachige Lernende formulieren innerlich oft „Wenn …, dann …“. Im Walisischen ist kein entsprechendes Wort nötig: Nach dem Komma kann direkt der Folgesatz beginnen. Ein Ausdruck wie yna („dann, zu diesem Zeitpunkt“) kann in einem passenden Zusammenhang vorkommen, ist aber kein obligatorischer Bestandteil des Bedingungssatzes.

Beispiele im Kontext

Walisisch Deutsch Anmerkung
Os bydd hi'n braf, af i am dro. Wenn das Wetter schön ist, gehe ich spazieren. Offene Zukunft; kurze Futurform af i
Os bydd hi'n bwrw glaw, byddwn ni'n aros gartref. Wenn es regnet, bleiben wir zu Hause. Futur in beiden Satzteilen
Byddwn ni'n bwyta tu allan os bydd hi'n gynnes. Wir essen draußen, wenn es warm ist. os-Satz an zweiter Stelle
Os byddi di'n gorffen yn gynnar, byddwn ni'n cael coffi. Wenn du früh fertig wirst, trinken wir einen Kaffee. Realistische zukünftige Möglichkeit
Os byddan nhw'n hwyr, byddwn ni'n dechrau hebddyn nhw. Wenn sie zu spät kommen, fangen wir ohne sie an. Zwei lange Futurformen
Os na fyddi di'n barod, awn ni hebddo ti. Wenn du nicht bereit bist, gehen wir ohne dich. Verneinte Bedingung; kurze Form awn ni
Os na fydd y bws yn dod, bydda i'n cerdded. Wenn der Bus nicht kommt, gehe ich zu Fuß. na fydd mit weicher Mutation
Os bydd hi'n bwrw glaw, fyddwn ni ddim yn mynd i'r traeth. Wenn es regnet, fahren wir nicht zum Strand. Verneinte Folge mit ddim
Os wyt ti'n dod, dere'n gynnar. Wenn du kommst, komm früh. Präsensbedingung plus Aufforderung
Os oes gen ti amser, ffonia fi heno. Wenn du Zeit hast, ruf mich heute Abend an. oes gen ti „du hast“
Os ydy Ceri gartref, rho'r llyfr iddi. Falls Ceri zu Hause ist, gib ihr das Buch. Gegenwärtige Bedingung
Os ydych chi'n barod, dewch gyda ni. Wenn ihr bereit seid / wenn Sie bereit sind, kommt mit uns. Plural oder höfliche Anrede
Os yw dŵr yn rhewi, mae'n troi'n iâ. Wenn Wasser gefriert, wird es zu Eis. Allgemeiner Zusammenhang im Präsens
Os ydw i'n bwyta'n rhy hwyr, dw i ddim yn cysgu'n dda. Wenn ich zu spät esse, schlafe ich nicht gut. Wiederholte persönliche Erfahrung

Häufige Fehler

Nach deutschem Muster überall Präsens verwenden

  • Falsch: Os mae hi'n braf yfory, awn ni i'r traeth.
  • Richtig: Os bydd hi'n braf yfory, awn ni i'r traeth.
  • Warum: Das deutsche Präsens „wenn es morgen schön ist“ verleitet zu mae. Für eine offene zukünftige Bedingung ist im Walisischen os bydd typisch. Außerdem steht nach os nicht einfach die unabhängige Aussageform mae.

Os fälschlich mutieren lassen

  • Falsch: Os fydd hi'n braf, byddwn ni'n mynd.
  • Richtig: Os bydd hi'n braf, byddwn ni'n mynd.
  • Warum: Positives os verursacht hier keine weiche Mutation. Das mutierte fydd erscheint unter anderem in der Verneinung nach na: os na fydd.

Die Verneinung unvollständig bilden

  • Falsch: Os ddim byddi di'n barod …
  • Richtig: Os na fyddi di'n barod …
  • Warum: Im Bedingungssatz steht das feste Muster os na + mutierte Verbform. Ddim wird nicht einfach zwischen os und bydd- geschoben.

In beiden Satzteilen eine Aufforderung verwenden

  • Falsch: Os dere'n gynnar, ffonia fi.
  • Richtig: Os wyt ti'n dod yn gynnar, ffonia fi.
  • Warum: Der os-Satz beschreibt die Voraussetzung. Die Aufforderung ffonia fi gehört in den Folgesatz.

Os mit deutschem „ob“ gleichsetzen

  • Falsch: Dw i ddim yn gwybod os bydd hi'n dod.
  • Richtig: Dw i ddim yn gwybod a fydd hi'n dod.
  • Warum: Das hier gelernte os bedeutet „wenn/falls“ und führt eine Bedingung ein. In einer indirekten Ja-Nein-Frage wie „Ich weiß nicht, ob sie kommt“ steht standardsprachlich a; a fydd zeigt dabei ebenfalls die weiche Mutation.

Ein zusätzliches „dann“ für zwingend halten

  • Unnatürlich als starres Übersetzungsmuster: nach jedem os-Satz automatisch yna einsetzen
  • Natürlich: Os bydd gen i amser, bydda i'n helpu.
  • Warum: „Wenn ich Zeit habe, helfe ich“ braucht im Walisischen kein eigenes Wort für das deutsche „dann“. Yna setzt man nur, wenn seine zeitliche oder folgernde Bedeutung wirklich betont werden soll.

Verwendungshinweise

Wenn oder falls?

Je nach Kontext kann os im Deutschen mit „wenn“ oder „falls“ wiedergegeben werden. „Falls“ hebt die Unsicherheit oft stärker hervor, doch das Walisische muss diese deutsche Nuance nicht durch ein anderes Grundwort ausdrücken. Entscheidend ist die Bedingungsbeziehung, nicht eine starre Eins-zu-eins-Übersetzung.

Gesprochene und geschriebene Formen

Im gesprochenen Walisisch sind lange Verbformen mit dem Futur von bod sehr produktiv: bydda i'n mynd, byddwn ni'n aros. Kurze Formen wie af i und awn ni sind bei häufigen Verben ebenfalls geläufig, während andere flektierte Futurformen eher schriftsprachlich oder formeller wirken können. Für aktive Sicherheit empfiehlt es sich daher, zunächst os + bydd- + yn + Verbalsubstantiv zu beherrschen und häufige Kurzformen einzeln zu lernen.

Die Formen unterscheiden sich außerdem regional und nach Register. Das betrifft etwa Personalpronomen und Aufforderungen: e/fe für „er“, hi für „sie“, dere eher im Norden und tyrd eher im Süden. Solche Varianten ändern das Grundprinzip des Bedingungssatzes nicht.

Zeitform nach Bedeutung wählen

Die Faustregel „Zukunft = Futur, allgemeine Regel = Präsens“ ist nützlicher als eine rein formale Regel „nach os steht immer …“. Vergleiche:

  • Os bydd hi'n oer yfory, bydda i'n gwisgo cot. — ein möglicher kalter Tag morgen
  • Os ydw i'n oer, dw i'n gwisgo cot. — mein gewöhnliches Verhalten, wenn mir kalt ist

Der zeitliche Bezug und die beabsichtigte Aussage bestimmen also die Form.

Über die Grundlagen hinaus

Reale und hypothetische Bedingungen

Os behandelt in diesem Artikel reale beziehungsweise offene Möglichkeiten. Für irreale, unwahrscheinliche oder nur vorgestellte Bedingungen verwendet Walisisch häufig pe zusammen mit anderen Formen:

  • Pe bawn i'n cael mwy o amser, baswn i'n dysgu Cymraeg bob dydd. — „Wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich jeden Tag Walisisch lernen.“

Hier behauptet der Sprecher gerade nicht, dass die Voraussetzung wahrscheinlich eintreten wird. Die Formen bawn i und baswn i gehören deshalb nicht zum einfachen Futurmuster mit os. Dieser Gegensatz entspricht grob dem deutschen Unterschied zwischen „Wenn ich Zeit habe, …“ und „Wenn ich Zeit hätte, …“, die walisischen Formen müssen jedoch als eigenes System gelernt werden.

Erweiterte Verbindungen mit os

Das Grundwort kann Teil längerer Verbindungen sein:

  • hyd yn oed os — „selbst wenn“: Af i hyd yn oed os bydd hi'n bwrw glaw. („Ich gehe, selbst wenn es regnet.“)
  • dim ond os — „nur wenn“: Bydd y drws yn agor dim ond os bydd gen ti allwedd. („Die Tür öffnet sich nur, wenn du einen Schlüssel hast.“)

Bei nur wenn ist die Logik wichtig: Die genannte Bedingung ist notwendig. „Die Tür öffnet sich nur, wenn du einen Schlüssel hast“ verspricht nicht, dass jeder beliebige Schlüssel sie sicher öffnet; ohne Schlüssel öffnet sie sich aber nicht.

Stilistische Wahl der Reihenfolge

Der vorangestellte os-Satz schafft zuerst den Rahmen und ist besonders klar bei Anweisungen, Warnungen und Planungen. Ein nachgestellter os-Satz lässt die Folge als Hauptinformation zuerst erscheinen:

  • Os byddi di'n gweld Elin, dywed wrthi hi. — Bedingung als Ausgangspunkt
  • Dywed wrth Elin os byddi di'n ei gweld hi. — Aufforderung zuerst

Mit Pronomen und Objektformen wird das zweite Beispiel bereits anspruchsvoller. Für das Grundmuster genügt es, beide Reihenfolgen zu erkennen und zunächst kurze, eindeutige Sätze zu bilden.

Übungstipps

  1. Bilde Dreiergruppen. Schreibe zu einer Situation je einen Zukunftssatz, eine allgemeine Aussage und eine Aufforderung: Os bydd …, bydda i …; Os ydw i …, dw i …; Os wyt ti …, gwna …. So lernst du, die Zeitform nach der Bedeutung zu wählen.
  2. Übe positiv und negativ als Paar. Verwandle Os byddi di'n barod … direkt in Os na fyddi di'n barod …. Sprich den Wechsel bydd → fydd deutlich mit, damit sich die Mutation als Teil des Musters einprägt.
  3. Übersetze nicht Wort für Wort. Nimm deutsche Sätze mit „wenn/falls“ und entscheide zuerst: zukünftige Möglichkeit, allgemeine Regel oder Aufforderung? Baue erst danach den walisischen Satz. Prüfe besonders, ob das deutsche Präsens im Walisischen ein Futur verlangt.

Verwandte Konzepte

  • Voraussetzung: Bod – Futur — liefert die Formen bydda i, byddi di, bydd e/hi, byddwn ni, byddwch chi, byddan nhw für offene Zukunftsbedingungen.
  • Weiterführend: Der Konditional — wird für Folgen mit „würde“ und für hypothetische Aussagen benötigt.
  • Weiterführend: Komplexe Bedingungssätze — vertieft irreale, vergangene und gemischte Bedingungen.
  • Ergänzend: Aufforderungen und Imperativ — erklärt Formen wie dere, tyrd, dewch und ffonia genauer.

Voraussetzung

Bod im Futur im WalisischenB1

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