Das Passiv im Türkischen
Edilgen Çatı
Dieser Artikel ist Teil des Türkisch-Grammatikbaums auf Settemila Lingue.
Kurz gesagt
Das türkische Passiv wird direkt am Verbstamm gebildet: meist mit -(I)l nach einem Konsonanten und mit -(I)n nach einem Vokal. So wird aus açmak „öffnen“ die Form açılmak „geöffnet werden“ und aus aramak „anrufen/suchen“ die Form aranmak „angerufen/gesucht werden“. Das Passiv steht im Türkischen besonders häufig, wenn die handelnde Person unbekannt, unwichtig oder bewusst nicht genannt ist: Burada sigara içilmez. „Hier darf man nicht rauchen.“
Überblick
Beim Passiv, auf Türkisch edilgen çatı, steht nicht die handelnde Person im Mittelpunkt, sondern die Handlung oder das, was von ihr betroffen ist. Im aktiven Satz Görevli kapıyı açtı („Der Mitarbeiter öffnete die Tür“) ist görevli das Subjekt, also die Person, die handelt. Im passiven Satz Kapı açıldı („Die Tür wurde geöffnet“) wird dagegen kapı zum Subjekt; wer die Tür öffnete, kann unerwähnt bleiben.
Das Grundmuster gehört etwa zum Niveau B1. Es baut auf bekannten Zeitformen auf: Der Passivmarker verändert zunächst die Bedeutung des Verbs, danach werden Zeit, Verneinung und gegebenenfalls Person ausgedrückt. Wer açtı „öffnete“ versteht, kann deshalb die Form açıldı als aç-ıl-dı erkennen: Verbstamm + Passiv + Vergangenheit.
Für deutschsprachige Lernende ist vor allem wichtig, nicht nach einem eigenen Hilfsverb wie „werden“ zu suchen. Im Türkischen steckt das Passiv in einem Suffix (einer Endung, die an ein Wort angefügt wird). Außerdem entsprechen türkische Passivsätze im Deutschen oft gar keinem Passiv: Burada Türkçe konuşulur klingt meist natürlicher als „Hier wird Türkisch gesprochen“, während Burada sigara içilmez im Deutschen eher „Hier darf man nicht rauchen“ oder „Rauchen verboten“ heißt.
So funktioniert das Passiv
Das Grundmuster
Die vereinfachte Struktur lautet:
Verbstamm + Passivsuffix + Verneinung + Zeit/Modus + Person
Der Infinitiv (die Wörterbuchform des Verbs) endet auf -mak oder -mek. Diese Endung wird zuerst entfernt:
- aç-mak → Stamm aç- → aç-ıl-mak „geöffnet werden“
- gör-mek → Stamm gör- → gör-ül-mek „gesehen werden“
- oku-mak → Stamm oku- → oku-n-mak „gelesen werden“
Das große I in -(I)l und -(I)n steht für einen hohen Vokal, der sich nach der Vokalharmonie richtet: ı, i, u oder ü.
Nach einem Konsonanten: -(I)l
Nach den meisten Konsonanten wird -ıl, -il, -ul oder -ül angefügt. Welche Variante erscheint, bestimmt der letzte Vokal des Stamms.
| Letzter Vokal | Passivsuffix | Aktiv → Passiv | Bedeutung |
|---|---|---|---|
| a, ı | -ıl | yazmak → yazılmak | schreiben → geschrieben werden |
| e, i | -il | seçmek → seçilmek | wählen → gewählt werden |
| o, u | -ul | kurmak → kurulmak | gründen/aufbauen → gegründet/aufgebaut werden |
| ö, ü | -ül | görmek → görülmek | sehen → gesehen werden |
Weitere häufige Formen sind açılmak „geöffnet werden“, kapatılmak „geschlossen werden“, satılmak „verkauft werden“ und kırılmak „zerbrochen werden“.
Nach einem Vokal: -n
Endet der Stamm auf einen Vokal, folgt -n. Ein zusätzlicher Harmonievokal ist dann nicht nötig.
| Aktiv | Stamm | Passiv | Bedeutung |
|---|---|---|---|
| aramak | ara- | aranmak | angerufen/gesucht werden |
| okumak | oku- | okunmak | gelesen werden |
| beklemek | bekle- | beklenmek | erwartet werden |
| söylemek | söyle- | söylenmek | gesagt werden |
Eine wichtige Ergänzung: Auch viele Stämme auf -l bilden das Passiv mit -(I)n, damit nicht zwei l-Laute zusammentreffen. Daher heißen die Formen alınmak „genommen/gekauft werden“, bulunmak „gefunden werden/sich befinden“ und bilinmek „bekannt sein“, nicht etwa alılmak, bululmak oder bililmek. Diese Formen lernt man am besten gleich zusammen mit dem Verb.
Vom Aktivsatz zum Passivsatz
Bei einem transitiven Verb (einem Verb, das ein direktes Objekt haben kann) wird das aktive Objekt zum Subjekt des Passivsatzes. Das direkte Objekt bezeichnet im Deutschen die Person oder Sache, auf die sich die Handlung unmittelbar richtet; im Türkischen trägt ein bestimmtes Objekt oft den Akkusativ, also die Endung -(y)ı/-(y)i/-(y)u/-(y)ü.
| Aktiv | Passiv |
|---|---|
| Ayşe mektubu yazdı. – Ayşe schrieb den Brief. | Mektup yazıldı. – Der Brief wurde geschrieben. |
| Görevli kapıyı açtı. – Der Mitarbeiter öffnete die Tür. | Kapı açıldı. – Die Tür wurde geöffnet. |
| Şirket yeni ürünü tanıtacak. – Das Unternehmen wird das neue Produkt vorstellen. | Yeni ürün tanıtılacak. – Das neue Produkt wird vorgestellt werden. |
Auffällig ist der Fallwechsel: mektubu und kapıyı stehen als bestimmte Objekte im Akkusativ. Als Subjekte des Passivsatzes heißen sie mektup und kapı, also ohne Akkusativendung. Das ist für deutsche Muttersprachler leicht zu übersehen, weil der deutsche Artikel den Fall sichtbar macht („den Brief“ → „der Brief“), während sich im Türkischen die Wortendung ändert oder ganz entfällt.
Zeitformen und Verneinung
Nach dem Passivsuffix können die üblichen Zeit- und Modusendungen folgen. Das Passiv ist also keine eigene Zeitform.
| Form | Zerlegung | Deutsche Bedeutung |
|---|---|---|
| açılıyor | aç-ıl-ıyor | wird gerade geöffnet |
| açıldı | aç-ıl-dı | wurde geöffnet |
| açılmış | aç-ıl-mış | ist offenbar geöffnet worden / wurde wohl geöffnet |
| açılacak | aç-ıl-acak | wird geöffnet werden |
| açılabilir | aç-ıl-abilir | kann geöffnet werden |
| açılmalı | aç-ıl-malı | sollte/muss geöffnet werden |
Die Verneinung -ma/-me steht nach dem Passivmarker:
- aç-ıl-ma-dı → açılmadı „wurde nicht geöffnet“
- oku-n-ma-yacak → okunmayacak „wird nicht gelesen werden“
- sat-ıl-maz → satılmaz „wird nicht verkauft / unverkäuflich“
Gerade auf Schildern drückt die verneinte Form mit dem Aorist (einer Form für allgemeine oder regelmäßig geltende Aussagen) oft ein Verbot aus: Girilmez heißt wörtlich etwa „Es wird nicht eingetreten“, praktisch aber „Zutritt verboten“.
Die handelnde Person nennen
Wenn der Urheber der Handlung wichtig ist, kann er mit tarafından „durch/von“ ergänzt werden:
- Roman Orhan Pamuk tarafından yazıldı. – „Der Roman wurde von Orhan Pamuk geschrieben.“
- Karar kurul tarafından alındı. – „Die Entscheidung wurde vom Ausschuss getroffen.“
In formellen Texten erscheint außerdem -ca/-ce in derselben Funktion, meist an Personen- oder Institutionsbezeichnungen: uzmanlarca onaylandı „von Fachleuten bestätigt“, bakanlıkça hazırlandı „vom Ministerium erstellt“. Im normalen Gespräch wirkt tarafından meist transparenter. Ist der Handelnde ohnehin klar oder unwichtig, wird er besser weggelassen; genau darin liegt oft der Zweck des Passivs.
Unpersönliches Passiv
Türkisch kann auch aus intransitiven Verben (Verben ohne direktes Objekt) unpersönliche Passivformen bilden. Es gibt dann keine Sache, die zum Subjekt aufrückt. Das Verb steht normalerweise in der dritten Person Singular:
- Burada çalışılır. – „Hier arbeitet man.“
- Dün çok eğlenildi. – „Gestern hatte man viel Spaß.“
- Toplantıda bu konudan bahsedildi. – „In der Sitzung wurde dieses Thema angesprochen.“
- Bu yoldan gidilmez. – „Diesen Weg nimmt man nicht / Auf diesem Weg kommt man nicht weiter.“
Deutsch verwendet dafür je nach Zusammenhang ein Passiv, das Pronomen „man“, eine unpersönliche Konstruktion mit „es“ oder eine knappe Schildform. Eine wortgetreue Wiedergabe ist deshalb selten die natürlichste Übersetzung.
Beispiele im Zusammenhang
| Türkisch | Deutsch | Hinweis |
|---|---|---|
| Kapı saat dokuzda açıldı. | Die Tür wurde um neun Uhr geöffnet. | Vergangenheit mit -dı |
| Bu kitap birçok dile çevrildi. | Dieses Buch wurde in viele Sprachen übersetzt. | Das ehemalige Objekt bu kitap ist jetzt Subjekt. |
| Siparişiniz hazırlanıyor. | Ihre Bestellung wird gerade vorbereitet. | Laufender Vorgang mit -iyor |
| Sonuçlar yarın açıklanacak. | Die Ergebnisse werden morgen bekannt gegeben. | Zukunft mit -acak |
| Dosya henüz gönderilmedi. | Die Datei wurde noch nicht gesendet. | Verneinung nach dem Passivsuffix |
| Bu kapı içeriden açılabilir. | Diese Tür kann von innen geöffnet werden. | Möglichkeit mit -abilir |
| Türkçe burada da konuşulur. | Auch hier wird Türkisch gesprochen. | Allgemeine Aussage |
| Burada sigara içilmez. | Hier darf man nicht rauchen. | Verbot; im Deutschen ist „man“ natürlich. |
| Müzede fotoğraf çekilmez. | Im Museum darf nicht fotografiert werden. | Unpersönliche Vorschrift |
| Toplantıda yeni proje konuşuldu. | In der Sitzung wurde über das neue Projekt gesprochen. | Unpersönliches Passiv von konuşmak |
| Bu ürün Türkiye'de üretiliyor. | Dieses Produkt wird in der Türkei hergestellt. | Herstellungsort steht im Mittelpunkt. |
| Yol kar nedeniyle kapatıldı. | Die Straße wurde wegen Schnee gesperrt. | Der Grund wird genannt, der Handelnde nicht. |
| Rapor uzmanlar tarafından incelendi. | Der Bericht wurde von Fachleuten geprüft. | Handelnde mit tarafından |
| Yeni kurallar bütün çalışanlara bildirildi. | Die neuen Regeln wurden allen Beschäftigten mitgeteilt. | bütün çalışanlara bleibt im Dativ. |
| Bu kelime nasıl okunur? | Wie spricht man dieses Wort aus? | Wörtlich: „Wie wird dieses Wort gelesen?“ |
Häufige Fehler
Das deutsche Hilfsverb „werden“ nachbauen
- Falsch: Kapı olmak açıldı.
- Richtig: Kapı açıldı.
- Warum: Türkisch braucht kein eigenes Hilfsverb für das Passiv. -ıl- in açıldı enthält bereits die passive Bedeutung.
Den Akkusativ am neuen Subjekt stehen lassen
- Falsch: Mektubu yazıldı.
- Richtig: Mektup yazıldı.
- Warum: Im aktiven Satz Ayşe mektubu yazdı ist mektubu das bestimmte direkte Objekt. Im Passivsatz ist mektup das Subjekt und erhält daher keine Akkusativendung.
Das Passivsuffix hinter die Zeitendung setzen
- Falsch: açtı-l oder açtı-l-dı
- Richtig: aç-ıl-dı → açıldı
- Warum: Zuerst wird der passive Verbstamm gebildet. Zeit- oder Modusendungen folgen danach.
Nach einem vokalischen Stamm -(I)l verwenden
- Falsch: okulmak, aralmak in der Bedeutung „gelesen/gesucht werden“
- Richtig: okunmak, aranmak
- Warum: Nach einem Vokal steht der Passivmarker -n. Achtung: okul ist außerdem das eigenständige Substantiv „Schule“.
Jede Form mit -n automatisch als Passiv verstehen
- Problematisch: Ali yıkandı immer mit „Ali wurde gewaschen“ übersetzen.
- Je nach Kontext: Ali yıkandı bedeutet meist „Ali wusch sich / duschte“; Araba yıkandı bedeutet „Das Auto wurde gewaschen“.
- Warum: Formen auf -(I)n können auch reflexiv sein, also ausdrücken, dass jemand etwas an sich selbst tut. Bedeutung und Subjekt entscheiden mit.
tarafından in jeden Passivsatz einfügen
- Unnatürlich schwerfällig: Kapı görevli tarafından açıldı, obwohl nur das Öffnen der Tür wichtig ist.
- Natürlicher: Kapı açıldı.
- Warum: Der Handelnde wird gerade deshalb oft nicht genannt, weil er unbekannt, selbstverständlich oder für die Aussage nebensächlich ist. tarafından ist korrekt, aber nicht obligatorisch.
Hinweise zum Gebrauch
Das Passiv ist im Türkischen in Anweisungen, Nachrichten, wissenschaftlichen Texten, Produktbeschreibungen und Verwaltungssprache sehr häufig. Es lenkt den Blick auf Verfahren und Ergebnisse: Başvurular internet üzerinden yapılır („Anträge werden online gestellt“) oder Veriler düzenli olarak güncellenir („Die Daten werden regelmäßig aktualisiert“). Solche Sätze wirken sachlich, ohne sagen zu müssen, wer jeden einzelnen Schritt ausführt.
Auf Schildern und in Regeln stehen besonders oft kurze, unpersönliche Formen: Girilmez „Zutritt verboten“, Park edilmez „Parken verboten“, Yenmez „Nicht zum Verzehr geeignet“ und Dokunulmaz „Nicht berühren / unantastbar“. Die passende deutsche Übersetzung richtet sich nach der Situation und muss die türkische Form nicht grammatisch nachahmen.
Im Gespräch ist das Passiv ebenfalls normal, doch ein aktiver Satz kann persönlicher und direkter klingen. Dosyayı gönderdim („Ich habe die Datei geschickt“) übernimmt klar Verantwortung; Dosya gönderildi („Die Datei wurde geschickt“) berichtet nur das Ergebnis. Wie im Deutschen kann das Passiv daher den Handelnden nicht nur aus praktischen Gründen ausblenden, sondern auch Verantwortung offenlassen. Man sollte diese Wirkung im beruflichen Kontext bewusst einsetzen.
Über die Grundlagen hinaus
Mehrere Verbmarker hintereinander
Passivsuffixe können mit anderen Ableitungen kombiniert werden. Besonders häufig folgt das Passiv auf den Kausativ, der ausdrückt, dass jemand eine Handlung veranlasst:
- yapmak „machen“ → yaptırmak „machen lassen“ → yaptırılmak „gemacht werden / veranlasst werden“
- temizlemek „reinigen“ → temizletmek „reinigen lassen“ → temizletilmek „zur Reinigung gegeben/gebracht werden“
Die Reihenfolge ist bedeutungstragend: Der Stamm wird zunächst kausativ erweitert, danach passiviert. Solche längeren Formen wirken anfangs ungewohnt, lassen sich aber zuverlässig von links nach rechts zerlegen.
Passiv oder lexikalisierte Bedeutung
Nicht jede Form mit einem möglichen Passivsuffix lässt sich im heutigen Sprachgebrauch einfach als „werden + Partizip“ übersetzen. bulunmak kann wörtlich „gefunden werden“ bedeuten, heißt aber sehr oft „sich befinden“: Otel şehir merkezinde bulunuyor („Das Hotel befindet sich im Stadtzentrum“). tanınmak kann „erkannt werden“, aber auch „bekannt sein“ bedeuten. Solche lexikalisierten Formen, also Formen mit einer fest gewordenen eigenen Bedeutung, gehören als ganze Vokabeleinheiten gelernt.
Mehrzahl und Übereinstimmung
Bei unbelebten Subjekten bleibt das türkische Verb sehr oft im Singular: Yeni evler yapıldı („Neue Häuser wurden gebaut“). Bei menschlichen Subjekten kann eine Pluralendung erscheinen: Öğrenciler toplantıya davet edildiler („Die Studierenden wurden zur Sitzung eingeladen“). Häufig ist jedoch auch Öğrenciler toplantıya davet edildi möglich, besonders wenn die Gruppe als Gesamtheit betrachtet wird. Für Lernende ist die Singularform nach einem ausdrücklich genannten Pluralsubjekt oft die sichere, natürliche Ausgangsform; bei Personen begegnen aber beide Muster.
Sachlicher und amtlicher Stil
In amtlichen Texten werden Passiv, Aorist und Verlaufsformen gern verbunden: Başvurular kabul edilmektedir („Anträge werden entgegengenommen“) klingt formeller als Başvuruları kabul ediyoruz („Wir nehmen Anträge entgegen“). Auch bildirilir („wird mitgeteilt“) und arz olunur („wird ehrerbietig vorgelegt/mitgeteilt“) gehören zu einem deutlich formellen Register. Solche Wendungen sollte man zunächst erkennen können; für alltägliche E-Mails sind einfachere aktive oder passive Formen meist angemessener.
Übungstipps
- Bilde Formen in Reihen. Nimm fünf häufige Verben und bilde jeweils Infinitiv, Passiv, Vergangenheit und Verneinung: yazmak → yazılmak → yazıldı → yazılmadı. So prägt sich die Reihenfolge der Suffixe ein.
- Formuliere Alltagshinweise um. Übersetze „Hier darf man nicht rauchen“, „Die Tür wird um acht geöffnet“ oder „Die Ergebnisse werden morgen veröffentlicht“. Entscheide zuerst, ob Türkisch ein persönliches oder unpersönliches Passiv braucht.
- Markiere in echten Texten den Handelnden. Suche in Nachrichten, Bedienhinweisen oder Webseiten nach -ıl/-il/-ul/-ül und -n. Frage bei jeder Form: Was ist betroffen? Wird der Handelnde mit tarafından genannt, ist er nur aus dem Zusammenhang klar oder bleibt er absichtlich offen?
Verwandte Themen
- Voraussetzung: Vergangenheit auf -di — hilft beim Erkennen von Formen wie aç-ıl-dı und yaz-ıl-ma-dı.
- Weiterführend: Kausativ — zeigt, wie Türkisch „etwas tun lassen“ ausdrückt und wie Formen wie yaptırılmak entstehen.
- Zum Vergleich: Reflexive Verbformen — wichtig, weil -(I)n je nach Verb und Zusammenhang passiv oder reflexiv verstanden werden kann.
- Fortgeschritten: Formelle und amtliche Sprache — vertieft den häufigen Einsatz des Passivs in Behörden-, Nachrichten- und Fachtexten.
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