Das Passiv im Urdu
مجہول
Dieser Artikel ist Teil des Urdu-Grammatikbaums auf Settemila Lingue.
Kurz gesagt
Das Urdu-Passiv besteht in seiner Grundform aus dem vollendeten Partizip des Hauptverbs und einer Form von جانا (jānā, „gehen“): لکھا جاتا ہے „wird geschrieben“, لکھا گیا „wurde geschrieben“. Beide Bestandteile richten sich normalerweise in Geschlecht und Zahl nach dem, was von der Handlung betroffen ist. Wer die Handlung ausführt, bleibt häufig ungenannt oder wird mit سے (se) beziehungsweise کے ذریعے (ke zarī'e) angeschlossen.
Überblick
Im Aktiv steht die handelnde Person im Mittelpunkt: علی نے خط لکھا۔ „Ali schrieb den Brief.“ Im Passiv rückt dagegen der Brief in den Vordergrund: خط لکھا گیا۔ „Der Brief wurde geschrieben.“ Das Passiv ist also eine Darstellungsweise, bei der das Ergebnis oder die betroffene Person beziehungsweise Sache wichtiger ist als der Handelnde. In der Grammatik heißt diese betroffene Größe manchmal Patiens; gemeint ist schlicht das, womit etwas geschieht.
Das Urdu-Passiv gehört zum Kernstoff auf B2. Es begegnet häufig in Nachrichten, amtlichen Mitteilungen, Anleitungen und sachlichen Texten: Es wurde beschlossen, eine Straße wird gebaut, Anträge werden geprüft. In Alltagsgesprächen verwendet Urdu jedoch oft lieber einen klaren aktiven Satz, wenn die handelnde Person bekannt und wichtig ist. Das unterscheidet sich nicht grundsätzlich vom Deutschen, doch die Form sieht anders aus: Wo Deutsch meist werden + Partizip II nutzt, setzt Urdu das Partizip des Hauptverbs vor جانا.
Besonders wichtig ist die Kongruenz (die formale Übereinstimmung): Anders als das deutsche Partizip in „geschrieben“ verändert sich das Urdu-Partizip nach Geschlecht und Zahl. Auch die Form von جانا stimmt damit überein. Deshalb heißt es خط لکھا گیا für den männlichen Singular, aber کتاب لکھی گئی für den weiblichen Singular.
So funktioniert es
Das Grundmuster
Die einfachste Formel lautet:
betroffene Person/Sache + Partizip des Hauptverbs + konjugierte Form von جانا
Das Partizip ist hier eine Verbform, die die Handlung als abgeschlossen darstellt. Es wird aus dem Verbstamm und den Endungen ـا، ـی، ـے gebildet. جانا trägt anschließend Zeit, Aspekt, Geschlecht und Zahl.
| Infinitiv | Bedeutung | männlich Singular | weiblich Singular | männlich Plural |
|---|---|---|---|---|
| لکھنا | schreiben | لکھا | لکھی | لکھے |
| پڑھنا | lesen | پڑھا | پڑھی | پڑھے |
| کھولنا | öffnen | کھولا | کھولی | کھولے |
| بنانا | bauen, herstellen | بنایا | بنائی | بنائے |
| کرنا | tun, machen | کیا | کی | کیے |
| دینا | geben | دیا | دی | دیے |
Bei regelmäßigen Verben ist das Muster gut erkennbar. Häufige Verben wie کرنا und دینا haben eigene Partizipformen und sollten als ganze Formen gelernt werden.
Übereinstimmung mit Geschlecht und Zahl
Im gewöhnlichen Passiv ist die betroffene Sache grammatisch das Subjekt (der Satzteil, über den etwas ausgesagt wird). Das Hauptpartizip und جانا richten sich nach ihr:
| Subjekt | Passivform | Bedeutung |
|---|---|---|
| خط (männlich Singular) | خط لکھا جاتا ہے۔ | Der Brief wird geschrieben. |
| کتاب (weiblich Singular) | کتاب لکھی جاتی ہے۔ | Das Buch wird geschrieben. |
| خط (männlich Plural) | خط لکھے جاتے ہیں۔ | Die Briefe werden geschrieben. |
| کتابیں (weiblich Plural) | کتابیں لکھی جاتی ہیں۔ | Die Bücher werden geschrieben. |
Beim weiblichen Plural zeigt das Hauptpartizip häufig dieselbe Form wie beim weiblichen Singular; Zahl und Hilfsverb machen den Plural deutlich: کتاب لکھی جاتی ہے gegenüber کتابیں لکھی جاتی ہیں.
Aktiv und Passiv im direkten Vergleich
Im vollendeten Aktiv eines transitiven Verbs, also eines Verbs mit einem direkten Gegenstand, trägt die handelnde Person oft نے (ne). Beim Wechsel ins Passiv fällt dieses نے weg. Soll der Handelnde genannt werden, steht stattdessen meist سے:
| Aktiv | Passiv | Deutsch |
|---|---|---|
| علی نے دروازہ کھولا۔ | دروازہ علی سے کھولا گیا۔ | Ali öffnete die Tür. → Die Tür wurde von Ali geöffnet. |
| سارہ نے کتاب پڑھی۔ | کتاب سارہ سے پڑھی گئی۔ | Sara las das Buch. → Das Buch wurde von Sara gelesen. |
Diese Gegenüberstellung ist für Deutschsprachige nützlich: سے entspricht hier oft „von“, darf aber nicht mit dem deutschen Wort für „werden“ verwechselt werden. Die eigentliche Passivmarkierung ist die Verbindung aus Partizip und جانا.
Zeit und Verlauf
Die Form von جانا bestimmt, wie die Handlung zeitlich oder als Verlauf dargestellt wird. Als Lernbasis kann لکھنا „schreiben“ dienen:
| Funktion | Urdu | Deutsche Entsprechung |
|---|---|---|
| Infinitiv des Passivs | لکھا جانا | geschrieben werden |
| gegenwärtig, regelmäßig | لکھا جاتا ہے | wird regelmäßig geschrieben |
| gegenwärtig im Verlauf | لکھا جا رہا ہے | wird gerade geschrieben |
| einfache Vergangenheit | لکھا گیا | wurde geschrieben |
| vollendete Gegenwart | لکھا گیا ہے | ist geschrieben worden |
| Vorvergangenheit | لکھا گیا تھا | war geschrieben worden |
| Zukunft | لکھا جائے گا | wird geschrieben werden |
| Möglichkeit/Wunsch | لکھا جائے | möge/solle geschrieben werden |
| Notwendigkeit | لکھا جانا چاہیے | sollte geschrieben werden |
Das gewohnheitsmäßige Passiv mit جاتا ہے beschreibt wiederholte, allgemeine oder übliche Vorgänge: یہاں اردو بولی جاتی ہے۔ „Hier wird Urdu gesprochen.“ Für einen Vorgang, der genau jetzt läuft, steht dagegen جا رہا ہے: سڑک بنائی جا رہی ہے۔ „Die Straße wird gerade gebaut.“
In der Vergangenheit ist گیا/گئی/گئے besonders häufig. Es ist die vollendete Form von جانا: فیصلہ کیا گیا۔ „Die Entscheidung wurde getroffen.“ Ein deutsches „worden“ wird also nicht durch ein zusätzliches Wort nachgebildet; die gesamte Urdu-Konstruktion drückt diese Bedeutung aus.
Handelnde Person, Institution oder Mittel
Die handelnde Person, auch Agens genannt (wer etwas tut), wird im Passiv meist ausgelassen. Wenn sie genannt werden muss, stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung:
- سے (se) ist kurz und üblich: یہ نظم اقبال سے لکھی گئی۔ „Dieses Gedicht wurde von Iqbal geschrieben.“
- کے ذریعے (ke zarī'e, „durch, mittels“) klingt ausführlicher und oft amtlich oder sachlich: درخواست ویب سائٹ کے ذریعے بھیجی گئی۔ „Der Antrag wurde über die Website geschickt.“
- Bei Mitteln und Übertragungswegen ist کے ذریعے besonders passend; bei einer Person wirkt schlichtes سے häufig natürlicher.
Wie im Deutschen sollte eine Urheberangabe nur erscheinen, wenn sie wirklich etwas beiträgt. فیصلہ کیا گیا۔ ist vollständig, wenn lediglich die Entscheidung zählt oder die Verantwortlichen bereits bekannt sind.
Beispiele im Zusammenhang
| Urdu | Deutsch | Hinweis |
|---|---|---|
| یہ کتاب پڑھی جاتی ہے۔ | Dieses Buch wird gelesen. | allgemeiner oder regelmäßiger Vorgang |
| اردو کئی ملکوں میں بولی جاتی ہے۔ | Urdu wird in mehreren Ländern gesprochen. | weibliche Übereinstimmung mit اردو |
| مکان پچھلے سال بنایا گیا۔ | Das Haus wurde letztes Jahr gebaut. | abgeschlossene Vergangenheit |
| نئی سڑک بنائی جا رہی ہے۔ | Die neue Straße wird gerade gebaut. | laufender Vorgang |
| تمام کھڑکیاں کھولی گئی ہیں۔ | Alle Fenster sind geöffnet worden. | weiblicher Plural, vollendete Gegenwart |
| یہ خط کل بھیجا جائے گا۔ | Dieser Brief wird morgen geschickt werden. | Zukunft |
| فارم آن لائن بھرا جا سکتا ہے۔ | Das Formular kann online ausgefüllt werden. | Möglichkeit mit سکتا ہے |
| دروازہ بند کیا جانا چاہیے۔ | Die Tür sollte geschlossen werden. | Notwendigkeit mit چاہیے |
| میٹنگ میں نیا منصوبہ پیش کیا گیا۔ | In der Sitzung wurde ein neuer Plan vorgestellt. | sachlicher Berichtsstil |
| نتائج کا اعلان شام کو کیا جائے گا۔ | Die Ergebnisse werden am Abend bekannt gegeben. | formelle Ankündigung |
| یہ تصویر ایک مقامی فنکار سے بنائی گئی۔ | Dieses Bild wurde von einem örtlichen Künstler geschaffen. | genannter Urheber mit سے |
| درخواست ویب سائٹ کے ذریعے بھیجی گئی۔ | Der Antrag wurde über die Website geschickt. | Übertragungsweg mit کے ذریعے |
| یہاں جوتے نہیں پہنے جاتے۔ | Hier trägt man keine Schuhe. | unpersönliche deutsche Übersetzung klingt natürlich |
| مجھ سے چلا نہیں جاتا۔ | Ich kann nicht laufen. | idiomatische Unfähigkeitskonstruktion |
| اتنا شور برداشت نہیں کیا جا سکتا۔ | So viel Lärm kann man nicht ertragen. | unpersönliche Begrenzung der Möglichkeit |
Nicht jede deutsche Übersetzung muss formal ebenfalls im Passiv stehen. یہاں جوتے نہیں پہنے جاتے lässt sich zwar als „Hier werden keine Schuhe getragen“ übersetzen, doch „Hier trägt man keine Schuhe“ klingt in vielen Situationen natürlicher. Entscheidend ist, die Funktion des Urdu-Satzes zu verstehen.
Häufige Fehler
1. Den Infinitiv statt des Partizips verwenden
- Falsch: کتاب پڑھنا جاتی ہے۔
- Richtig: کتاب پڑھی جاتی ہے۔
- Warum: Vor جانا steht im Passiv nicht der Infinitiv auf ـنا, sondern das vollendete Partizip. Hier ist کتاب weiblich, daher پڑھی جاتی.
2. Nur einen Teil der Form anpassen
- Falsch: کتاب پڑھا جاتی ہے۔
- Richtig: کتاب پڑھی جاتی ہے۔
- Warum: Sowohl پڑھی als auch جاتی müssen mit dem weiblichen Subjekt کتاب übereinstimmen. Deutschsprachige übersehen dies leicht, weil „gelesen“ im Deutschen unverändert bleibt.
3. نے beim Handelnden stehen lassen
- Falsch: کتاب سارہ نے پڑھی گئی۔
- Richtig: کتاب سارہ سے پڑھی گئی۔
- Warum: نے gehört hier zum vollendeten Aktiv. Im Passiv wird ein ausdrücklich genannter Handelnder mit سے oder, je nach Kontext, کے ذریعے angeschlossen.
4. Die Wortfolge des Deutschen nachbauen
- Falsch: کتاب جاتی پڑھی ہے۔
- Richtig: کتاب پڑھی جاتی ہے۔
- Warum: Im Urdu steht zuerst das Partizip des Hauptverbs und danach die Form von جانا. Die deutsche Reihenfolge „wird gelesen“ darf nicht Wort für Wort übertragen werden.
5. Das Passiv in jedem Satz erzwingen
- Unnatürlich im normalen Gespräch: کھانا میرے ذریعے پکایا گیا۔
- Meist natürlicher: میں نے کھانا پکایا۔ „Ich habe das Essen gekocht.“
- Warum: Wenn bekannt und wichtig ist, wer gehandelt hat, ist ein aktiver Satz oft direkter. کے ذریعے passt besser zu sachlichen Abläufen, Institutionen, technischen Mitteln oder ausdrücklich betonten Vermittlungswegen.
6. Die Unfähigkeitswendung wie einen normalen Aktivsatz bilden
- Nicht gleichbedeutend: میں نہیں چلتا۔ „Ich laufe/gehe nicht.“
- Für Unfähigkeit: مجھ سے چلا نہیں جاتا۔ „Ich kann nicht laufen.“
- Warum: Die zweite Konstruktion verwendet die gebeugte Pronomenform مجھ mit سے und stellt die Handlung als etwas dar, das der Person nicht gelingt. Der Aktivsatz kann dagegen bloß eine Gewohnheit oder Entscheidung ausdrücken.
Hinweise zum Gebrauch
Das Passiv ist im geschriebenen und formellen Urdu besonders produktiv. Nachrichten melden اعلان کیا گیا „es wurde bekannt gegeben“, Behörden schreiben درخواست منظور کی گئی „der Antrag wurde genehmigt“, und Anleitungen verwenden Formen wie استعمال کیا جائے „soll verwendet werden“. Solche Sätze wirken sachlich, weil die Handlung oder ihr Ergebnis im Vordergrund steht.
Im Gespräch sind aktive Sätze mit einem konkreten Handelnden häufig einfacher. Auch unpersönliche aktive Ausdrücke können einem deutschen Passiv entsprechen. Beim Übersetzen sollte daher nicht nach jedem deutschen „werden“ automatisch جانا eingesetzt werden. Das deutsche „werden“ bezeichnet außerdem auch eine Veränderung, etwa „müde werden“; dafür ist die hier behandelte Passivkonstruktion nicht zuständig.
جاتا ہے kann außerhalb des Passivs tatsächlich „geht“ bedeuten und ist als sogenanntes Vektorverb auch Bestandteil anderer Verbverbindungen. Ob eine Form passiv ist, erkennt man am Zusammenhang: In علی بازار جاتا ہے „Ali geht zum Markt“ ist جانا das Hauptverb. In خط لکھا جاتا ہے bildet es zusammen mit لکھا das Passiv. Die vorausgehende Partizipform eines transitiven Verbs ist das entscheidende Signal.
Bei persönlichen oder bestimmten Objekten kann کو auftreten. Dann ist die Übereinstimmung eingeschränkt, und die Verbform steht oft in der unmarkierten männlichen Singularform: زینب کو بلایا گیا۔ „Zainab wurde gerufen.“ Trotz der weiblichen Person heißt es hier بلایا گیا, weil زینب کو mit کو markiert ist. Diese Form sollte als häufiges Gesamtmuster gelernt werden.
Über die Grundformen hinaus
Eine auffällige Erweiterung ist das Passiv der Unfähigkeit oder Widerfahrnis. Dabei steht eine Person in der gebeugten Form mit سے, gefolgt von einer meist verneinten Verbkonstruktion:
- مجھ سے چلا نہیں جاتا۔ „Ich kann nicht laufen.“
- اس سے یہ کام نہیں کیا جاتا۔ „Er/Sie bekommt diese Arbeit nicht hin.“
- اتنی دور نہیں چلا جاتا۔ „So weit kann man nicht laufen.“
Diese Sätze beschreiben nicht bloß eine neutrale Fähigkeit wie سکنا „können“. Sie können vermitteln, dass etwas körperlich, emotional oder den Umständen nach nicht zu schaffen beziehungsweise kaum auszuhalten ist. Deshalb entspricht eine natürliche deutsche Übersetzung oft „ich schaffe es nicht“, „ich bringe es nicht fertig“ oder „man kann das nicht mit ansehen“.
Bemerkenswert ist, dass in diesem Gebrauch auch Verben erscheinen können, die im normalen Passiv nicht ohne Weiteres ein direktes Objekt haben, etwa چلنا „gehen, laufen“. Das ist keine gewöhnliche Umformung eines Aktivsatzes, sondern ein festes unpersönliches Muster. Weitere Bedeutungsnuancen — darunter Belastung, Widerwillen und unpersönliche Beurteilungen — gehören zu den fortgeschrittenen Passivvarianten auf C1.
Daneben gibt es einen wichtigen Unterschied zwischen Vorgang und Zustand. دروازہ بند کیا گیا berichtet die Handlung „Die Tür wurde geschlossen“. دروازہ بند ہے beschreibt dagegen nur den Zustand „Die Tür ist geschlossen“. دروازہ بند کیا ہوا ہے hebt hervor, dass jemand die Tür geschlossen hat und sie nun so belassen ist. Für Lernende ist zunächst die sichere Trennung hilfreich: جانا für den Passivvorgang, ہونا in einer Zustandsaussage für das bestehende Ergebnis.
Auch Modalformen lassen sich in das Muster einbauen. Bei کیا جا سکتا ہے „kann getan werden“ trägt سکتا die Aussage der Möglichkeit; کیا جانا چاہیے bedeutet „sollte getan werden“. Solche Formen sind in Hinweisen, Vorschriften und höflich-unpersönlichen Empfehlungen sehr häufig.
Übungstipps
- Bilde Viererreihen mit verschiedenen Subjekten. Nimm ein Verb wie لکھنا und sage nacheinander: خط لکھا جاتا ہے، کتاب لکھی جاتی ہے، خط لکھے جاتے ہیں، کتابیں لکھی جاتی ہیں۔ So übst du beide Übereinstimmungen gleichzeitig.
- Wandle kurze Meldungen um. Schreibe einen aktiven Satz mit نے, zum Beispiel کمیٹی نے فیصلہ کیا, und forme ihn zu فیصلہ کمیٹی سے کیا گیا oder zum natürlicheren Passiv ohne Urheber فیصلہ کیا گیا um. Prüfe dabei, was im jeweiligen Satz wirklich wichtig ist.
- Markiere beim Lesen die Form von جانا. Unterscheide جاتا ہے, جا رہا ہے, گیا, جائے گا und جانا چاہیے. Notiere daneben, ob der Satz Gewohnheit, Verlauf, Vergangenheit, Zukunft oder Notwendigkeit ausdrückt.
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