Verbalsubstantive im Walisischen
Berfenwau
Dieser Artikel ist Teil des Walisisch-Grammatikbaums auf Settemila Lingue.
Kurz gesagt
Das Verbalsubstantiv (berfenw) ist die Grundform eines walisischen Verbs, etwa darllen „lesen“, bwyta „essen“ oder mynd „gehen“. Für gewöhnliche Aussagen in der Gegenwart steht meist eine Form von bod „sein“ plus yn und das Verbalsubstantiv: Dw i'n darllen kann je nach Zusammenhang „Ich lese“ oder „Ich lese gerade“ bedeuten. Person und Zeit werden dabei an bod markiert; darllen bleibt unverändert.
Überblick
Der walisische Ausdruck berfenw bedeutet wörtlich ungefähr „Verb-Nomen“. Auf Deutsch wird dafür meist Verbalsubstantiv oder Verbalnomen gesagt. Gemeint ist die Wörterbuchform, mit der eine Handlung benannt wird. Sie übernimmt viele Aufgaben, für die das Deutsche den Infinitiv (die Grundform wie „lesen“) oder eine substantivierte Form wie „das Lesen“ verwendet. Die Übereinstimmung ist aber nicht vollständig: Ein walisisches berfenw ist eine eigene grammatische Form und sollte nicht in jedem Satz Wort für Wort mit einem deutschen Infinitiv übersetzt werden.
Schon auf A1 ist diese Form unverzichtbar. Das moderne gesprochene Walisisch bildet sehr viele Sätze periphrastisch (also mit mehreren Wörtern statt nur mit einer gebeugten Verbform). Im Satz Mae hi'n bwyta trägt mae die Information über Person und Gegenwart, während bwyta nur die Handlung „essen“ nennt. Dieses Bauprinzip lässt sich mit sehr vielen Verben verwenden und erspart am Anfang lange Konjugationstabellen.
Für deutschsprachige Lernende ist vor allem eine Umstellung wichtig: Das Deutsche sagt „ich lese“, also Subjekt + gebeugtes Vollverb. Walisisch baut denselben alltäglichen Gedanken häufig als „bin ich + yn + lesen“ auf. Trotzdem darf man daraus nicht automatisch „ich bin am Lesen“ machen. Dw i'n darllen kann sowohl eine gerade laufende als auch eine regelmäßige Handlung bezeichnen; der Zusammenhang entscheidet.
So funktioniert es
Die Grundform lernen
Das Verbalsubstantiv ist normalerweise die Form, unter der ein Verb im Wörterbuch steht. Häufige Beispiele sind:
| Verbalsubstantiv | Deutsche Grundbedeutung |
|---|---|
| bod | sein |
| darllen | lesen |
| bwyta | essen |
| mynd | gehen, fahren |
| dod | kommen |
| gwneud | tun, machen |
| gweithio | arbeiten |
| dysgu | lernen, unterrichten |
| siarad | sprechen |
| byw | leben, wohnen |
Manche Formen enden etwa auf -u, -io oder -i, andere haben keine solche erkennbare Endung. Es gibt daher keine einzige Regel nach dem Muster „Jedes walisische Verbalsubstantiv endet auf …“. Formen wie mynd, dod und gwneud zeigen, warum man die Wörterbuchform am besten zusammen mit ihrer Bedeutung lernt. Beim Sprechen muss an diese Form im Grundmuster keine Personenendung angehängt werden.
Das zentrale Gegenwartsmuster
Für eine Handlung in der Gegenwart gilt als einfache Anfängerregel:
Form von bod + Subjekt + yn + Verbalsubstantiv
Nach einem Wort, das auf einen Vokal endet, wird yn meist zu 'n verkürzt und direkt angehängt. So entsteht i'n, hi'n oder ni'n. Der Apostroph zeigt also kein ausgelassenes Verb, sondern die verkürzte Partikel yn.
| Person | Muster mit darllen | Bedeutung |
|---|---|---|
| 1. Person Singular | Dw i'n darllen. | Ich lese. / Ich lese gerade. |
| 2. Person Singular | Wyt ti'n darllen. | Du liest. / Du liest gerade. |
| 3. Person Singular | Mae e/o'n darllen. | Er liest. / Er liest gerade. |
| 3. Person Singular | Mae hi'n darllen. | Sie liest. / Sie liest gerade. |
| 1. Person Plural | Dyn ni'n darllen. | Wir lesen. / Wir lesen gerade. |
| 2. Person Plural oder höflich | Dych chi'n darllen. | Ihr lest. / Sie lesen. |
| 3. Person Plural | Maen nhw'n darllen. | Sie lesen. / Sie lesen gerade. |
Die Formen e und o für „er“ gehören grob zu südlichen beziehungsweise nördlichen Sprachgewohnheiten. Ebenso begegnen einem neben den kurzen Formen auch vollständigere Formen wie rydw i, rydyn ni und rydych chi. Für das Grundprinzip ändert sich nichts: Danach folgt yn + berfenw.
Das Verbalsubstantiv bleibt bei allen Personen gleich
Anders als bei „ich lese – du liest“ verändert sich das Hauptverb nicht:
- Dw i'n bwyta. — Ich esse.
- Wyt ti'n bwyta. — Du isst.
- Maen nhw'n bwyta. — Sie essen.
Nur die Form von bod zeigt, um welche Person es geht. Das ist einer der größten Vorteile dieses Musters für den Einstieg. Bei anderen Zeiten kann ebenfalls der Rahmen wechseln, während das Verbalsubstantiv gleich bleibt: Roedd hi'n darllen „Sie las / Sie war am Lesen“ oder Bydd hi'n darllen „Sie wird lesen“.
Objekt und weitere Angaben
Ein Objekt ist die Person oder Sache, auf die sich eine Handlung richtet. Im deutschen Satz „Ich lese ein Buch“ ist „ein Buch“ das Objekt. Im walisischen Grundsatz folgt es gewöhnlich direkt auf das Verbalsubstantiv:
Form von bod + Subjekt + yn + Verbalsubstantiv + Objekt/Ergänzung
- Dw i'n darllen llyfr. — Ich lese ein Buch.
- Mae hi'n bwyta brecwast. — Sie frühstückt.
- Dyn ni'n dysgu Cymraeg. — Wir lernen Walisisch.
- Maen nhw'n mynd i'r dref. — Sie gehen in die Stadt.
Vor dem Verbalsubstantiv steht in diesem Muster kein walisisches Wort, das einfach dem deutschen „zu“ entspricht. Man sollte daher nicht aus „zu lesen“ eine zusätzliche Präposition in Dw i'n darllen einfügen.
Fragen und Verneinung
Eine Ja-/Nein-Frage verwendet die passende Frageform von bod. Das Muster yn + Verbalsubstantiv bleibt erhalten:
- Wyt ti'n gweithio heddiw? — Arbeitest du heute?
- Ydy hi'n dod heno? — Kommt sie heute Abend?
- Ydyn nhw'n byw yma? — Wohnen sie hier?
Bei einer Verneinung steht ddim nach dem Subjekt. Vor der Handlung braucht man weiterhin yn:
- Dw i ddim yn deall. — Ich verstehe nicht.
- Dyw hi ddim yn gweithio heddiw. — Sie arbeitet heute nicht.
- Dyn ni ddim yn mynd i'r dref. — Wir gehen nicht in die Stadt.
Bei Fragen mit einem Fragewort steht dieses am Anfang: Beth wyt ti'n wneud? „Was machst du?“ oder Ble dych chi'n gweithio? „Wo arbeiten Sie?“ In der Alltagssprache und in verschiedenen Lehrtraditionen können einzelne Formen und Anfangskonsonanten unterschiedlich erscheinen. Es ist sinnvoll, feste häufige Fragen zunächst als Ganzes zu lernen.
Eine Form, mehrere deutsche Übersetzungen
Walisisch unterscheidet im einfachen Muster nicht zwingend zwischen einer laufenden und einer gewohnheitsmäßigen Handlung. Ein Aspekt beschreibt, ob man eine Handlung zum Beispiel als gerade laufend, abgeschlossen oder wiederholt betrachtet. Bei bod + yn + berfenw liefern Zeitangaben und Situation den entscheidenden Hinweis:
| Walisischer Satz | Naheliegende deutsche Wiedergabe | Hinweis |
|---|---|---|
| Dw i'n darllen nawr. | Ich lese gerade. | nawr macht die laufende Handlung deutlich. |
| Dw i'n darllen bob nos. | Ich lese jeden Abend. | bob nos zeigt eine Gewohnheit. |
| Mae hi'n gweithio yng Nghaerdydd. | Sie arbeitet in Cardiff. | Allgemeine gegenwärtige Situation. |
| Mae hi'n gweithio ar hyn o bryd. | Sie arbeitet im Moment. | Aktuelle Tätigkeit. |
Das deutsche Präsens ist ebenfalls vielseitig, deshalb ist eine natürliche Übersetzung oft einfach „ich lese“, „sie arbeitet“ oder „wir gehen“. Die schwerfällige Wiedergabe „ich bin lesend“ hilft weder grammatisch noch stilistisch.
Beispiele im Zusammenhang
| Walisisch | Deutsch | Hinweis |
|---|---|---|
| Dw i'n darllen llyfr. | Ich lese ein Buch. | darllen mit einem Objekt. |
| Mae hi'n bwyta. | Sie isst. | Die Handlung braucht hier keine Ergänzung. |
| Dyn ni'n mynd i'r dref. | Wir gehen in die Stadt. | mynd bleibt unverändert. |
| Beth wyt ti'n wneud? | Was machst du? | Häufige Frage mit beth. |
| Wyt ti'n dysgu Cymraeg? | Lernst du Walisisch? | Ja-/Nein-Frage. |
| Mae'r plant yn chwarae yn yr ardd. | Die Kinder spielen im Garten. | Bei einem nominalen Subjekt steht yn ausgeschrieben. |
| Dw i ddim yn deall y cwestiwn. | Ich verstehe die Frage nicht. | ddim verneint; yn bleibt stehen. |
| Ydy Siân yn gweithio heddiw? | Arbeitet Siân heute? | Eigenname als Subjekt. |
| Maen nhw'n byw ger y môr. | Sie wohnen in der Nähe des Meeres. | Allgemeine gegenwärtige Situation. |
| Dych chi'n siarad Cymraeg yn dda. | Sie sprechen gut Walisisch. | Höfliches chi; die Art und Weise folgt später. |
| Mae e'n coginio swper nawr. | Er kocht gerade das Abendessen. | nawr hebt den aktuellen Verlauf hervor. |
| Dyn ni'n cerdded i'r gwaith bob dydd. | Wir gehen jeden Tag zu Fuß zur Arbeit. | bob dydd zeigt eine Gewohnheit. |
| Mae darllen yn bwysig. | Lesen ist wichtig. | darllen benennt die Tätigkeit selbst. |
| Dw i'n hoffi darllen nofelau. | Ich lese gern Romane. | Nach hoffi folgt ein weiteres Verbalsubstantiv. |
Häufige Fehler
Das Hauptverb wie im Deutschen beugen
- Falsch: Dw i'n darllenaf llyfr.
- Richtig: Dw i'n darllen llyfr.
- Warum: Im A1-Muster trägt dw die grammatische Form. Das Hauptverb steht als unverändertes Verbalsubstantiv darllen. Gebeugte walisische Verbformen gehören zu anderen Satzmustern und werden später gelernt.
yn weglassen
- Falsch: Mae hi bwyta.
- Richtig: Mae hi'n bwyta.
- Warum: Zwischen der Form von bod und einer gewöhnlichen Handlung steht hier die Partikel yn. Nach hi wird sie zu 'n verkürzt.
Nach ddim auch yn streichen
- Falsch: Dw i ddim darllen.
- Richtig: Dw i ddim yn darllen.
- Warum: Ddim sorgt für die Verneinung, ersetzt aber nicht die Verbindung vor dem Verbalsubstantiv. Die Reihenfolge lautet bod + Subjekt + ddim + yn + berfenw.
Jede Form zwanghaft mit „gerade“ übersetzen
- Unpassend: Dw i'n gweithio yng Nghaerdydd immer als „Ich arbeite gerade in Cardiff“ verstehen.
- Passend: Je nach Zusammenhang „Ich arbeite in Cardiff“ oder „Ich arbeite gerade in Cardiff“.
- Warum: Das walisische Muster kann eine aktuelle, regelmäßige oder allgemein geltende Situation ausdrücken. Wörter wie nawr „jetzt“ und bob dydd „jeden Tag“ machen die beabsichtigte Lesart klarer.
Vor jedem Verbalsubstantiv yn setzen
- Falsch: Dw i wedi yn bwyta.
- Richtig: Dw i wedi bwyta.
- Warum: Yn gehört zum hier behandelten Verlaufs- und Gegenwartsmuster. Nach anderen Partikeln gelten andere Konstruktionen; wedi „bereits, nach dem Tun“ verbindet sich direkt mit dem Verbalsubstantiv.
Eine Endung für alle Wörter erfinden
- Falsch: Aus jedem deutschen Verb automatisch eine vermeintliche walisische Form auf -u bilden.
- Richtig: darllen, mynd, gwneud, canu und andere Formen einzeln als Wörterbuchform lernen.
- Warum: Es gibt mehrere Bildungsmuster und zahlreiche fest gewordene Formen. Eine häufige Endung ist keine universelle Regel.
Hinweise zum Gebrauch
Im gesprochenen Walisisch sind die kurzen Formen dw i, dyn ni und dych chi sehr gebräuchlich. In sorgfältiger Schriftsprache oder anderen Kursen sieht man oft rydw i, rydyn ni und rydych chi. Regional wechseln außerdem Pronomen wie e/fe und o/fo. Diese Unterschiede betreffen die äußere Form des Satzes, nicht die Rolle des Verbalsubstantivs.
Auch der Apostroph verdient Aufmerksamkeit. Dw i'n, mae hi'n und maen nhw'n werden als zusammengehörige Folgen gesprochen. Steht vor yn dagegen ein Subjekt, das nicht auf einen Vokal endet, bleibt die volle Form sichtbar: Mae Siân yn darllen und Mae'r plant yn chwarae. Wer beim Hören nur nach einem deutlich ausgesprochenen yn sucht, übersieht deshalb viele Verbkonstruktionen.
Gwneud bedeutet sowohl „tun“ als auch „machen“. In der häufigen Frage Beth wyt ti'n wneud? lässt sich die Bedeutung meist natürlich mit „Was machst du?“ wiedergeben. Wie bei anderen sehr häufigen walisischen Wörtern begegnen einem regional und stilistisch Varianten in Aussprache, Schreibung und Mutation. Für den Anfang ist wichtiger, die gesamte Frage sicher zu erkennen, als aus einer einzelnen Variante eine allgemeine Regel abzuleiten.
Über die Grundlagen hinaus
Die folgenden Punkte muss man auf A1 noch nicht aktiv beherrschen. Sie zeigen aber, warum der Name „Verbalsubstantiv“ mehr aussagt als nur „walisischer Infinitiv“.
Eine Handlung als Begriff
Ein Verbalsubstantiv kann die Handlung selbst benennen und damit ähnlich wie ein Nomen (ein Wort für eine Person, Sache oder einen Begriff) gebraucht werden:
- Mae darllen yn bwysig. — Lesen ist wichtig.
- Mae dysgu Cymraeg yn hwyl. — Walisischlernen macht Spaß.
Diese Verwendung erklärt den Bestandteil „-substantiv“. Die Form bleibt zugleich verbal genug, um Ergänzungen bei sich zu haben: In darllen llyfr bezeichnet llyfr das Gelesene.
Mehrere Verbalsubstantive hintereinander
Nach Verben wie hoffi „mögen“ oder dechrau „anfangen“ kann eine weitere Handlung folgen:
- Dw i'n hoffi darllen. — Ich lese gern.
- Mae hi'n dechrau gweithio. — Sie fängt an zu arbeiten.
Hier steht nicht vor jedem Verbalsubstantiv ein neues yn. Das erste yn verbindet die Form von bod mit hoffi beziehungsweise dechrau; die zweite Handlung hängt vom ersten Verb ab. Bei anderen Verben können jedoch Präpositionen, Mutationen oder besondere Ergänzungsmuster nötig sein. Darum sollte man ein neues Verb nicht nur mit seiner deutschen Bedeutung, sondern auch mit einem kurzen Beispielsatz lernen.
Andere Zeiten und Aspekte
Das Verbalsubstantiv bleibt ein Baustein weit über das Präsens hinaus. Der Rahmen zeigt Zeit und Sicht auf die Handlung:
| Rahmen | Beispiel | Bedeutung |
|---|---|---|
| Vergangenheit mit bod + yn | Roedd hi'n darllen. | Sie las / war am Lesen. |
| Zukunft mit bod + yn | Bydd hi'n darllen. | Sie wird lesen. |
| Abgeschlossen mit wedi | Mae hi wedi darllen y llyfr. | Sie hat das Buch gelesen. |
| Gerade erst mit newydd | Mae hi newydd ddarllen y llyfr. | Sie hat das Buch gerade gelesen. |
Dabei können unterschiedliche Verbindungswörter auch unterschiedliche Anfangsmutationen auslösen. Eine Mutation ist eine regelhafte Veränderung des ersten Konsonanten eines walisischen Wortes. Nach wedi bleibt das Verbalsubstantiv normalerweise in seiner Grundform; nach newydd steht häufig die weiche Mutation, hier darllen → ddarllen. Solche Einzelregeln sollte man zusammen mit dem jeweiligen Rahmen lernen.
Verbalsubstantiv und gebeugte Verbform
Walisisch besitzt außerdem flektierte oder gebeugte Verben, bei denen Endungen selbst Zeit oder Person ausdrücken. Ein literarisches oder knappes darllenaf und eine mehrteilige Konstruktion mit darllen sind deshalb nicht einfach austauschbare Wortformen. In der modernen Umgangssprache sind mehrteilige Muster sehr wichtig; in formeller und literarischer Sprache begegnen einem häufiger gebeugte Formen. Das Verbalsubstantiv bleibt jedoch auch auf höheren Stufen zentral, etwa in zusammengesetzten Zeiten, Ergänzungssätzen und Passivkonstruktionen.
Übungstipps
- Lerne Dreiergruppen statt Einzelwörter. Notiere zu jedem neuen Verbalsubstantiv eine Aussage, eine Frage und eine Verneinung: Dw i'n gweithio. – Wyt ti'n gweithio? – Dw i ddim yn gweithio. So übst du Form und Satzstellung gleichzeitig.
- Wechsle nur die Person. Sprich eine Reihe wie Dw i'n darllen – Wyt ti'n darllen – Mae hi'n darllen – Dyn ni'n darllen. Markiere beim Schreiben farbig, dass darllen gleich bleibt und nur bod wechselt.
- Ergänze klare Zeitsignale. Bilde zu einem Verb zwei Sätze mit nawr und bob dydd: Dw i'n cerdded nawr gegenüber Dw i'n cerdded bob dydd. Dadurch gewöhnst du dich daran, die deutsche Übersetzung aus dem Zusammenhang statt aus einer vermeintlichen Eins-zu-eins-Form abzuleiten.
Verwandte Konzepte
- Voraussetzung: Bod im Präsens — liefert die Personenformen für das Grundmuster mit yn.
- Nächster Schritt: Gewohnheitsmäßige Gegenwart mit bod — vertieft die wiederholte und allgemeine Bedeutung derselben Konstruktion.
- Weiterführend: Befehle und Aufforderungen — zeigt, wie Handlungen als direkte Aufforderung formuliert werden.
- Weiterführend: Flektierte Verbformen — stellt mehrteilige Konstruktionen den gebeugten Formen gegenüber.
- Weiterführend: Zusammengesetzte Verbalsubstantive — behandelt komplexere Verbalsubstantive und ihre Bildung.
Voraussetzung
Bod im Präsens im WalisischenA1Konzepte, die darauf aufbauen
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