Das Präsens (الفعل المضارع) im Arabischen
الفعل المضارع
Dieser Artikel ist Teil des Arabisch-Grammatikbaums auf Settemila Lingue.
Kurz gesagt
Das arabische Präsens wird vor allem durch eine Vorsilbe am Verbstamm gebildet: أَكْتُبُ „ich schreibe“, يَكْتُبُ „er schreibt“, نَكْتُبُ „wir schreiben“. Je nach Person kommen zusätzlich Endungen hinzu, etwa تَكْتُبِينَ „du schreibst“ zu einer Frau. Die Form kann eine gegenwärtige, regelmäßige oder – mit passendem Kontext – zukünftige Handlung ausdrücken.
Überblick
Der arabische Name الفعل المضارع (al-fiʿl al-muḍāriʿ) bezeichnet die Verbform, die im modernen Hocharabisch hauptsächlich für Handlungen in der Gegenwart und Zukunft verwendet wird. „Imperfekt“ ist hier ein grammatischer Fachname für diesen arabischen Verbstamm. Er bedeutet nicht das deutsche Imperfekt beziehungsweise Präteritum wie in „ich schrieb“. Der arabische Gegensatz lautet vielmehr: كَتَبَ „er schrieb/hat geschrieben“ und يَكْتُبُ „er schreibt“.
Diese Form gehört zum Grundstoff auf A1-Niveau. Man braucht sie für alltägliche Aussagen wie „Ich arbeite“, „Wir lernen Arabisch“ oder „Sie fährt morgen“. Anders als im Deutschen zeigt nicht nur eine Endung, sondern besonders der Anfang des Verbs an, wer handelt. Das Subjekt (die Person oder Sache, die etwas tut) steckt deshalb häufig schon in der Verbform.
Die Grundidee ist einfach: Präfix (Vorsilbe) + Stamm + manchmal Suffix (Endung). Das vollständige System unterscheidet jedoch männliche und weibliche Formen sowie Einzahl, Zweizahl und Mehrzahl. Anfängerinnen und Anfänger sollten zuerst ich, du, er/sie, wir und ihr sicher beherrschen; die selteneren Zweizahlformen können danach folgen.
So funktioniert es
Die vier Vorsilben
Fast alle Präsensformen beginnen mit einer dieser vier Personenmarkierungen:
| Vorsilbe | Typische Bedeutung | Beispiel mit كَتَبَ „schreiben“ |
|---|---|---|
| أَـ | ich | أَكْتُبُ „ich schreibe“ |
| نَـ | wir | نَكْتُبُ „wir schreiben“ |
| تَـ | du, ihr oder sie (weiblich) | تَكْتُبُ „du schreibst / sie schreibt“ |
| يَـ | er oder sie (Mehrzahl, je nach Endung) | يَكْتُبُ „er schreibt“ |
Die Vorsilbe allein reicht also nicht immer zur eindeutigen Zuordnung. تَكْتُبُ kann „du schreibst“ zu einem Mann oder „sie schreibt“ bedeuten. Wer gemeint ist, ergibt sich aus dem Gespräch oder aus einem genannten Subjekt: أنتَ تكتبُ „du schreibst“ und هي تكتبُ „sie schreibt“.
Vollständige Konjugation von كَتَبَ – يَكْتُبُ
Die Konjugation (Veränderung des Verbs nach Person und Zahl) sieht im Indikativ so aus. Der Indikativ ist die normale Form für sachliche Aussagen. Die kurzen Vokale sind hier zur Orientierung vollständig gesetzt; in gewöhnlichen arabischen Texten fehlen sie meist.
| Person | Pronomen | Arabische Form | Bedeutung |
|---|---|---|---|
| 1. Person Einzahl | أنا | أَكْتُبُ (aktubu) | ich schreibe |
| 2. Person Einzahl, männlich | أنتَ | تَكْتُبُ (taktubu) | du schreibst |
| 2. Person Einzahl, weiblich | أنتِ | تَكْتُبِينَ (taktubīna) | du schreibst |
| 3. Person Einzahl, männlich | هو | يَكْتُبُ (yaktubu) | er schreibt |
| 3. Person Einzahl, weiblich | هي | تَكْتُبُ (taktubu) | sie schreibt |
| 2. Person Zweizahl | أنتما | تَكْتُبَانِ (taktubāni) | ihr beide schreibt |
| 3. Person Zweizahl, männlich | هما | يَكْتُبَانِ (yaktubāni) | die beiden schreiben |
| 3. Person Zweizahl, weiblich | هما | تَكْتُبَانِ (taktubāni) | die beiden schreiben |
| 1. Person Mehrzahl | نحن | نَكْتُبُ (naktubu) | wir schreiben |
| 2. Person Mehrzahl, männlich/gemischt | أنتم | تَكْتُبُونَ (taktubūna) | ihr schreibt |
| 2. Person Mehrzahl, weiblich | أنتنَّ | تَكْتُبْنَ (taktubna) | ihr schreibt |
| 3. Person Mehrzahl, männlich/gemischt | هم | يَكْتُبُونَ (yaktubūna) | sie schreiben |
| 3. Person Mehrzahl, weiblich | هنَّ | يَكْتُبْنَ (yaktubna) | sie schreiben |
Die wichtigsten Endungen sind:
- ـِينَ für „du“ zu einer Frau: تكتبينَ
- ـَانِ für zwei Personen: تكتبانِ / يكتبانِ
- ـُونَ für die männliche oder gemischte Mehrzahl: تكتبونَ / يكتبونَ
- ـْنَ für eine rein weibliche Mehrzahl: تكتبْنَ / يكتبْنَ
„Männliche Mehrzahl“ schließt in der Standardsprache auch gemischte Gruppen ein. Eine Gruppe aus Männern und Frauen heißt daher هم يكتبون. Die Formen mit ـنَ verwendet man nur, wenn alle angesprochenen oder genannten Personen weiblich sind.
Vom Wörterbucheintrag zur Präsensform
Arabische Wörterbücher geben ein Verb meist in der 3. Person männlich Einzahl der Vergangenheit an, zum Beispiel كَتَبَ „schreiben“, دَرَسَ „lernen“ oder ذَهَبَ „gehen“. Für das Präsens setzt man nicht einfach nur يـ davor: Auch die Vokale im Stamm können wechseln.
| Vergangenheit | Präsens, „er …“ | Deutsche Bedeutung |
|---|---|---|
| كَتَبَ (kataba) | يَكْتُبُ (yaktubu) | schreiben |
| دَرَسَ (darasa) | يَدْرُسُ (yadrusu) | lernen |
| ذَهَبَ (dhahaba) | يَذْهَبُ (yadhhabu) | gehen |
| فَهِمَ (fahima) | يَفْهَمُ (yafhamu) | verstehen |
Bei einfachen dreiradikaligen Verben ist der mittlere Vokal des Präsens nicht immer zuverlässig aus der Vergangenheitsform ableitbar. Ein Radikal ist dabei einer der meist drei Grundkonsonanten einer arabischen Wortwurzel. Lerne ein neues Verb deshalb am besten als Paar: كَتَبَ – يَكْتُبُ. So vermeidest du Formen, die zwar nach einer Regel aussehen, aber nicht zum Verb gehören.
Verben mit zusätzlichen Stammbausteinen sind oft regelmäßiger innerhalb ihres jeweiligen Musters. Für den Anfang genügt es trotzdem, die angegebene Präsensform mitzulernen. Schwache Verben mit و oder ي sowie Verben mit Hamza können weitere Veränderungen zeigen; dazu mehr im fortgeschrittenen Abschnitt.
Gegenwart, Gewohnheit und Zukunft
Das Arabische besitzt keine eigene Verlaufsform wie manche anderen Sprachen. Dieselbe Form kann daher Verschiedenes ausdrücken:
- أكتبُ الآن. – „Ich schreibe gerade.“
- أكتبُ كلَّ يومٍ. – „Ich schreibe jeden Tag.“
- أكتبُ الرسالةَ غدًا. – „Ich schreibe den Brief morgen.“
Zeitangaben wie الآن „jetzt“, كلّ يوم „jeden Tag“ oder غدًا „morgen“ machen die Bedeutung deutlich. Das ähnelt dem Deutschen: Auch „Morgen fahre ich nach Berlin“ steht grammatisch im Präsens, meint aber die Zukunft. Für eine ausdrücklich markierte Zukunft verwendet das Arabische außerdem سَـ oder سوفَ: سأكتبُ / سوف أكتبُ „ich werde schreiben“.
Subjektpronomen: möglich, aber nicht immer nötig
Weil das Verb Person und Zahl markiert, kann ein persönliches Fürwort oft entfallen:
- نَدْرُسُ العَرَبِيَّةَ. – „Wir lernen Arabisch.“
- نحن نَدْرُسُ العَرَبِيَّةَ. – „Wir lernen Arabisch.“; نحن betont oder kontrastiert „wir“.
Für deutschsprachige Lernende ist das zunächst ungewohnt, denn im Deutschen braucht ein normaler Aussagesatz fast immer „ich“, „du“, „wir“ und so weiter. Im Arabischen ist das Pronomen besonders sinnvoll, wenn ein Gegensatz gemeint ist: أنا أكتبُ، وهو يقرأُ „Ich schreibe, und er liest.“ Ein ausdrücklich genanntes Subjekt kann auch als normales Nomen erscheinen: الطالبُ يدرسُ „Der Student lernt“.
Beispiele im Zusammenhang
| Arabisch | Umschrift | Deutsch | Hinweis |
|---|---|---|---|
| أَكْتُبُ رسالةً الآن. | aktubu risālatan al-āna | Ich schreibe gerade einen Brief. | 1. Person Einzahl; laufende Handlung |
| يَكْتُبُ سامي كثيرًا. | yaktubu Sāmī kathīran | Sami schreibt viel. | männliches Subjekt |
| تَذْهَبُ لَيْلى إلى العملِ بالحافلةِ. | tadhhabu Laylā ilā al-ʿamali bil-ḥāfilati | Laila fährt mit dem Bus zur Arbeit. | تـ für „sie“ |
| هل تَذْهَبُ إلى السّوقِ؟ | hal tadhhabu ilā as-sūqi? | Gehst du zum Markt? | تـ für „du“ zu einem Mann |
| هل تَذْهَبِينَ إلى السّوقِ؟ | hal tadhhabīna ilā as-sūqi? | Gehst du zum Markt? | Anrede einer Frau |
| نَدْرُسُ العَرَبِيَّةَ كلَّ مساءٍ. | nadrusu al-ʿarabiyyata kulla masāʾin | Wir lernen jeden Abend Arabisch. | regelmäßige Handlung |
| أَفْهَمُ السُّؤالَ. | afhamu as-suʾāla | Ich verstehe die Frage. | Zustand in der Gegenwart |
| الطّالبانِ يَكْتُبَانِ الواجبَ. | aṭ-ṭālibāni yaktubāni al-wājiba | Die beiden Studenten schreiben die Hausaufgabe. | männliche Zweizahl |
| أنتم تَعْمَلُونَ هنا. | antum taʿmalūna hunā | Ihr arbeitet hier. | männliche oder gemischte Gruppe |
| هُنَّ يَدْرُسْنَ في الجامعةِ. | hunna yadrusna fī al-jāmiʿati | Sie studieren an der Universität. | rein weibliche Gruppe |
| أزورُ صديقي غدًا. | azūru ṣadīqī ghadan | Morgen besuche ich meinen Freund. | Präsens mit Zukunftsbedeutung |
| سَنَكْتُبُ إليكَ غدًا. | sanaktubu ilayka ghadan | Wir werden dir morgen schreiben. | Zukunft mit سـ |
Die Umschrift dient hier nur als Starthilfe. Sie kann nicht alle Laute und Schreibdetails so zuverlässig vermitteln wie die arabische Schrift; besonders ح، خ، ع، غ، ق solltest du früh direkt mit Schrift und Ton lernen.
Häufige Fehler
Die weibliche Anrede ohne Endung bilden
- Falsch: أنتِ تَكْتُبُ الرسالةَ.
- Richtig: أنتِ تَكْتُبِينَ الرسالةَ.
- Warum: Bei „du“ zu einer Frau braucht das Verb im normalen Indikativ die Endung ـِينَ. تكتبُ passt zu أنتَ „du“ zu einem Mann oder zu هي „sie“.
Bei „sie“ die Vorsilbe يـ verwenden
- Falsch: هي يَذْهَبُ إلى البيتِ.
- Richtig: هي تَذْهَبُ إلى البيتِ.
- Warum: Die 3. Person weiblich Einzahl beginnt mit تـ. Das ist leicht zu übersehen, weil تـ zugleich mehrere Formen der 2. Person kennzeichnet.
Ein Präsens allein als eindeutige Zukunft behandeln
- Missverständlich: أكتبُ الرسالةَ. mit der beabsichtigten Bedeutung „Ich werde den Brief schreiben.“
- Eindeutiger: سأكتبُ الرسالةَ غدًا.
- Warum: Die unmarkierte Form kann gegenwärtig, regelmäßig oder zukünftig sein. Eine Zeitangabe oder سـ / سوف verhindert Missverständnisse.
Den Stammvokal erraten
- Falsch: يَكْتَبُ als Präsens von كَتَبَ
- Richtig: يَكْتُبُ
- Warum: Bei vielen Grundverben muss der innere Vokal mitgelernt werden. Speichere كَتَبَ – يَكْتُبُ als Paar statt nur كَتَبَ.
Immer ein Pronomen vor das Verb setzen
- Unnatürlich überbetont: أنا أدرسُ، وأنا أعملُ، وأنا أكتبُ.
- Neutraler: أدرسُ وأعملُ وأكتبُ.
- Warum: أـ zeigt bereits „ich“. Das Pronomen أنا ist nicht falsch, klingt aber bei jeder einzelnen Form unnötig schwer, sofern kein Kontrast beabsichtigt ist.
„Imperfekt“ mit deutscher Vergangenheit verwechseln
- Falsch verstanden: يكتبُ = „er schrieb“
- Richtig: يكتبُ = „er schreibt“, „er schreibt gerade“ oder je nach Kontext „er wird schreiben“
- Warum: Der traditionelle Name „Imperfekt“ beschreibt das arabische Formsystem und entspricht nicht dem deutschen Präteritum.
Hinweise zum Gebrauch
Dieser Artikel beschreibt das moderne Hocharabisch (الفصحى), also die Sprache formeller Texte, Nachrichten, Unterrichtsmaterialien und vieler vorbereiteter Redebeiträge. In den gesprochenen arabischen Varietäten unterscheiden sich Vorsilben, Vokale und manchmal auch Zukunftsmarker. Eine Form aus einem ägyptischen, levantinischen oder maghrebinischen Gespräch muss deshalb nicht genau der hier gezeigten Standardform entsprechen.
In unvokalisierten Texten sieht man die kurzen Endvokale nicht: يكتب kann für das vollständig vokalisierte يَكْتُبُ stehen. Beim formellen Vorlesen wird die Endung je nach Satzbau ausgesprochen; beim Sprechen vor einer Pause fällt der letzte kurze Vokal häufig weg. Für das Lesen ist es dennoch hilfreich, zunächst die Grundform mit ـُ zu kennen.
Auch die Wortstellung kann wechseln. الطالبُ يكتبُ beginnt mit dem Subjekt und wirkt wie „Der Student schreibt“. يكتبُ الطالبُ beginnt mit dem Verb. Für A1 reicht es, beide als möglich zu erkennen. Bei vorangestelltem Verb gelten in Sätzen mit ausdrücklich genanntem pluralischem Subjekt besondere Kongruenzregeln; diese gehören eher in das Thema verbale Sätze.
Über die Grundlagen hinaus
Die folgenden Punkte musst du am Anfang noch nicht aktiv beherrschen. Sie erklären aber Formen, die dir in echten Texten bald begegnen werden.
Drei Modi des Präsens
Die letzte Silbe des Präsens verändert sich nach bestimmten Wörtern. Ein Modus ist eine Verbform, die hier unter anderem zeigt, ob das Verb eine neutrale Aussage bildet oder von einer bestimmten Partikel abhängt.
| Modus | Beispiel | Typischer Auslöser | Bedeutung |
|---|---|---|---|
| Indikativ, مرفوع | يكتبُ / يكتبونَ | kein besonderer Auslöser | er schreibt / sie schreiben |
| Subjunktiv, منصوب | يكتبَ / يكتبوا | etwa لن، أن، كي | dass er schreibt; er wird nicht schreiben |
| Jussiv, مجزوم | يكتبْ / يكتبوا | etwa لم, verneinendes Gebot mit لا | er schrieb nicht; schreibt nicht! |
Besonders auffällig sind die sogenannten fünf Verben mit ـانِ، ـونَ، ـينَ: Im Indikativ bleibt ihr ن, im Subjunktiv und Jussiv fällt es weg. Daher steht تكتبينَ „du schreibst“, aber لن تكتبي „du wirst nicht schreiben“. Diese Veränderung ist keine beliebige Kurzform, sondern Teil des Modussystems.
Schwache und unregelmäßig wirkende Verben
Bei Verben mit einem schwachen Wurzelkonsonanten kann sich der Stamm stärker verändern:
- قالَ – يقولُ „sagen“
- باعَ – يبيعُ „verkaufen“
- دعا – يدعو „rufen/einladen“
- مشى – يمشي „gehen“
Die Personenpräfixe bleiben grundsätzlich erkennbar, aber Vokale oder schwache Buchstaben verändern sich. Auch das sehr häufige Verb كانَ – يكونُ „sein“ hat einen wechselnden Stamm. Solche Verben lernt man am sichersten ebenfalls als Paar aus Vergangenheit und Präsens.
Gegenwart ohne „sein“
Für eine einfache Aussage wie „Das Haus ist groß“ verwendet das Arabische im Präsens normalerweise kein Verb „sein“: البيتُ كبيرٌ. يكونُ ist daher nicht automatisch die Übersetzung von deutschem „ist“. Es erscheint in anderen Strukturen, bei allgemeiner oder zukünftiger Bedeutung und in verschiedenen komplexeren Konstruktionen. Diese Besonderheit betrifft nominale Sätze, also Sätze, deren Aussagekern kein normales Verb in der Gegenwart braucht.
Gegenwärtiger Verlauf mit كان
In Erzählungen kann كانَ + Präsens eine damals andauernde oder gewohnheitsmäßige Handlung ausdrücken: كانَ يكتبُ كلَّ مساءٍ „Er schrieb jeden Abend / pflegte jeden Abend zu schreiben“. Das Präsens steht hier also innerhalb einer Vergangenheitskonstruktion. Entscheidend ist كانَ, nicht die Präsensform allein.
Übungstipps
- Lerne Verben paarweise. Notiere auf einer Karte nicht nur كَتَبَ, sondern كَتَبَ – يَكْتُبُ. Sprich danach sofort vier Kernformen: أكتبُ، تكتبُ، يكتبُ، نكتبُ.
- Übe die mehrdeutige Vorsilbe تـ im Kontext. Bilde zu jedem Verb drei kurze Sätze mit أنتَ, أنتِ und هي. So prägt sich der Unterschied zwischen تكتبُ und تكتبينَ ein.
- Markiere Zeitwörter beim Lesen. Suche nach الآن „jetzt“, دائمًا „immer“, غدًا „morgen“, سـ und سوف. Bestimme erst danach, ob das Präsens gerade, regelmäßig oder zukünftig gemeint ist.
Verwandte Themen
- Voraussetzung: Vergangenheit (Perfekt) – zeigt die übliche Wörterbuchform und den grundlegenden Gegensatz zum Präsens.
- Als Nächstes: Verbverneinung – erklärt لا، لم، لن und ihre Wirkung auf die Verbform.
- Als Nächstes: Verbalsätze – behandelt Wortstellung und Übereinstimmung zwischen Verb und Subjekt.
- Weiterführend: Zukunft – vertieft سـ, سوف und zukünftige Aussagen.
- Weiterführend: Imperativ – leitet Aufforderungen aus dem Präsensstamm ab.
- Weiterführend: Subjunktiv – behandelt Formen nach أن، لن، كي und ähnlichen Auslösern.
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