Der Imperativ im Arabischen
فعل الأمر
Dieser Artikel ist Teil des Arabisch-Grammatikbaums auf Settemila Lingue.
Kurz gesagt
Der arabische Imperativ, فِعْلُ الأَمْرِ, richtet sich immer an eine oder mehrere angesprochene Personen. Die Grundform wird aus der Form der 2. Person im Präsens gebildet: Das Personenpräfix تـ fällt weg, und wenn dadurch am Wortanfang zwei Konsonanten zusammentreffen, kommt ein Hilfsvokal hinzu: تَكْتُبُ → اُكْتُبْ „Schreib!“. Ein Verbot bildet man dagegen mit لا und der verkürzten Präsensform: لا تَكْتُبْ „Schreib nicht!“.
Überblick
Mit dem Imperativ werden nicht nur Befehle ausgedrückt. Er steht auch in Anleitungen, Einladungen, Ratschlägen und freundlichen Bitten: اِجْلِسْ kann je nach Situation „Setz dich!“, „Setzen Sie sich!“ oder ein einladendes „Nimm Platz!“ bedeuten. Anders als im Deutschen zeigt die Verbform häufig, ob ein Mann, eine Frau, zwei Personen oder eine Gruppe angesprochen wird.
Dieses Thema wird auf A2 eingeführt und baut unmittelbar auf dem arabischen Präsens, genauer dem Imperfekt (der Verbform mit Präfixen wie أَكْتُبُ، تَكْتُبُ، يَكْتُبُ), auf. Für die Bildung ist also nicht die deutsche Übersetzung entscheidend, sondern die arabische Form der 2. Person. Außerdem muss man die Kurzform des Präsens kennen; der Fachausdruck dafür ist Jussiv (eine verkürzte Verbform, die unter anderem nach لَمْ und beim Verbot nach لا steht).
Die folgenden Regeln beziehen sich auf das moderne Hocharabisch. In gesprochenen arabischen Varietäten sind viele Befehlsformen ähnlich, Aussprache, Endungen und Höflichkeitsgebrauch können jedoch deutlich abweichen.
So funktioniert es
1. Die passende angesprochene Person wählen
Arabisch unterscheidet in der 2. Person mehr Formen als Deutsch. Im Deutschen kann „Schreib!“ an einen Mann oder eine Frau gerichtet sein; Arabisch verwendet dafür zwei verschiedene Endungen.
| Angesprochene Person | Pronomen | Imperativ von كَتَبَ | Umschrift | Deutsch |
|---|---|---|---|---|
| ein Mann | أَنْتَ | اُكْتُبْ | uktub | Schreib! |
| eine Frau | أَنْتِ | اُكْتُبِي | uktubī | Schreib! |
| zwei Personen | أَنْتُمَا | اُكْتُبَا | uktubā | Schreibt! |
| mehrere Männer oder gemischte Gruppe | أَنْتُمْ | اُكْتُبُوا | uktubū | Schreibt! |
| mehrere Frauen | أَنْتُنَّ | اُكْتُبْنَ | uktubna | Schreibt! |
Für den Einstieg sind اُكْتُبْ، اُكْتُبِي und اُكْتُبُوا am wichtigsten. Die Dualform für genau zwei Personen und die besondere Form für eine rein weibliche Gruppe begegnen dir im Hocharabischen ebenfalls, sind im gesprochenen Alltag aber je nach Region weniger häufig.
Ein eigenes Imperativparadigma für „ich“, „wir“, „er“ oder „sie“ gibt es nicht: Ein direkter Befehl wendet sich begrifflich an ein Gegenüber. Wünsche wie „Lasst uns schreiben“ oder „Er soll schreiben“ werden mit anderen Konstruktionen ausgedrückt.
2. Den bejahten Imperativ bilden
Bei einem regelmäßigen dreiradikaligen Verb geht man praktisch von der Präsensform der 2. Person männlich Singular aus. Radikale sind dabei die Grundkonsonanten eines arabischen Verbs, etwa ك-ت-ب bei „schreiben“.
- Setze die Präsensform in die Kurzform: تَكْتُبُ → تَكْتُبْ.
- Entferne das Personenpräfix تـ: Es bleibt zunächst كْتُبْ.
- Beginnt der Rest mit einem Konsonanten ohne Vokal, braucht das Wort eine Verbindungshamza (هَمْزَةُ الوَصْلِ, ein Hilfslaut am Wortanfang): اُكْتُبْ.
- Füge bei weiblichen, dualischen oder pluralischen Adressaten die passende Endung an.
Der Hilfsvokal ist bei einfachen regelmäßigen Verben meist u, wenn der mittlere Stammkonsonant im Präsens ein u trägt; sonst ist er meist i.
| Präsens „du …“ | Kurzform | Imperativ | Deutsch |
|---|---|---|---|
| تَكْتُبُ | تَكْتُبْ | اُكْتُبْ | Schreib! |
| تَفْتَحُ | تَفْتَحْ | اِفْتَحْ | Öffne! |
| تَجْلِسُ | تَجْلِسْ | اِجْلِسْ | Setz dich! |
Diese Vokalregel hilft beim Ableiten, ersetzt aber nicht das Lernen von Präsens und Imperativ zusammen. In unvokalisierten Texten sieht man den Unterschied zwischen اُكْتُبْ und اِفْتَحْ nicht vollständig, denn kurze Vokale werden normalerweise nicht geschrieben: اكتب، افتح.
3. Die Endungen verstehen
Die Endungen stammen aus den entsprechenden Präsensformen. Bei أَنْتِ، أَنْتُمَا und أَنْتُمْ fällt das abschließende ن der normalen Präsensendung weg. Diese Erscheinung heißt Nun-Tilgung, also das Weglassen des Buchstabens ن in der Kurzform.
| Normales Präsens | Kurzform nach لَمْ | Imperativ |
|---|---|---|
| تَكْتُبِينَ | لَمْ تَكْتُبِي | اُكْتُبِي |
| تَكْتُبَانِ | لَمْ تَكْتُبَا | اُكْتُبَا |
| تَكْتُبُونَ | لَمْ تَكْتُبُوا | اُكْتُبُوا |
Die weibliche Pluralform تَكْتُبْنَ behält dagegen ihr ن, weil es hier ein anderer Bestandteil der Endung ist: اُكْتُبْنَ.
4. Verneinte Aufforderungen bilden
Ein verneinter Imperativ wird nicht durch لا + Imperativ gebildet. Stattdessen steht لا الناهية, das verbietende لا, vor der Kurzform des Präsens. Das Präfix تـ bleibt deshalb erhalten.
| Angesprochene Person | Verneinte Aufforderung | Deutsch |
|---|---|---|
| ein Mann | لا تَكْتُبْ | Schreib nicht! |
| eine Frau | لا تَكْتُبِي | Schreib nicht! |
| zwei Personen | لا تَكْتُبَا | Schreibt nicht! |
| mehrere Männer oder gemischte Gruppe | لا تَكْتُبُوا | Schreibt nicht! |
| mehrere Frauen | لا تَكْتُبْنَ | Schreibt nicht! |
Das ist ein wichtiger Gegensatz: اُكْتُبْ verliert das Personenpräfix, لا تَكْتُبْ behält es. Ohne Vokalzeichen kann die männliche Singularform optisch wie ein gewöhnliches لا تكتب aussehen. Satzsituation und Aussprache zeigen dann, ob „Schreib nicht!“ oder eine andere Lesart gemeint ist.
5. Abgeleitete und unregelmäßige Verben
Nicht jedes Verb folgt äußerlich genau dem Muster اِفْعَلْ / اُفْعُلْ. Bei abgeleiteten Verbstämmen bleibt das jeweilige Stammmuster erkennbar:
| Verb | Imperativ | Deutsch | Hinweis |
|---|---|---|---|
| عَلَّمَ / يُعَلِّمُ | عَلِّمْ | Lehre! | verdoppelter mittlerer Konsonant bleibt |
| سَاعَدَ / يُسَاعِدُ | سَاعِدْ | Hilf! | langer Stammvokal bleibt |
| أَكْرَمَ / يُكْرِمُ | أَكْرِمْ | Ehre! | feste Anfangshamza dieses Stamms |
| اِسْتَخْدَمَ / يَسْتَخْدِمُ | اِسْتَخْدِمْ | Benutze! | Stammbestandteile استـ bleiben |
Bei schwachen Verben, also Verben mit و oder ي als einem Grundkonsonanten, können Laute wegfallen oder sich verändern. Häufige Formen sollte man als Einheit lernen:
| Präsens | Imperativ | Deutsch |
|---|---|---|
| تَقُولُ | قُلْ | Sag! |
| تَبِيعُ | بِعْ | Verkauf! |
| تَدْعُو | اُدْعُ | Ruf! / Lade ein! |
| تَنْسَى | اِنْسَ | Vergiss! |
| تَكُونُ | كُنْ | Sei! |
Sehr häufig sind außerdem kurze, lexikalisch feste Formen wie خُذْ „Nimm!“, كُلْ „Iss!“ und مُرْ „Befiehl!“. Hier ist reines Entfernen von تـ keine zuverlässige Lernstrategie.
Beispiele im Kontext
| Arabisch | Umschrift | Deutsch | Hinweis |
|---|---|---|---|
| اُكْتُبْ رَقْمَكَ هُنَا. | uktub raqamka hunā | Schreib deine Nummer hierhin. | an einen Mann |
| اُكْتُبِي العُنْوَانَ، مِنْ فَضْلِكِ. | uktubī al-ʿunwāna, min faḍliki | Schreib bitte die Adresse auf. | an eine Frau |
| اِذْهَبُوا إِلَى المَحَطَّةِ الآنَ. | idhhabū ilā al-maḥaṭṭati al-āna | Geht jetzt zum Bahnhof. | an eine Gruppe |
| اِجْلِسَا هُنَا. | ijlisā hunā | Setzt euch beide hierhin. | genau zwei Personen |
| اِسْمَعْنَ جَيِّدًا. | ismaʿna jayyidan | Hört gut zu. | an mehrere Frauen |
| اِفْتَحِي النَّافِذَةَ. | iftaḥī an-nāfidhata | Öffne das Fenster. | weiblicher Singular |
| اِقْرَأْ هٰذِهِ الرِّسَالَةَ. | iqraʾ hādhihi ar-risālata | Lies diese Nachricht. | an einen Mann |
| خُذْ هٰذَا الدَّوَاءَ بَعْدَ الطَّعَامِ. | khudh hādhā ad-dawāʾa baʿda aṭ-ṭaʿāmi | Nimm dieses Medikament nach dem Essen. | unregelmäßige Kurzform |
| قُلِ الحَقِيقَةَ. | quli al-ḥaqīqata | Sag die Wahrheit. | قُلْ erhält beim Verbinden einen Hilfsvokal |
| سَاعِدْنِي، مِنْ فَضْلِكَ. | sāʿidnī, min faḍlika | Hilf mir bitte. | ـني bedeutet „mir/mich“ |
| لا تَنْسَ المِفْتَاحَ. | lā tansa al-miftāḥa | Vergiss den Schlüssel nicht. | schwaches Verb in der Kurzform |
| لا تَتَأَخَّرِي عَنِ المَوْعِدِ. | lā tataʾakhkharī ʿani al-mawʿidi | Verspäte dich nicht zu dem Termin. | Verbot an eine Frau |
| لا تَفْتَحُوا البَابَ. | lā taftaḥū al-bāba | Öffnet die Tür nicht. | Verbot an eine Gruppe |
| اِنْتَظِرْ لَحْظَةً، مِنْ فَضْلِكَ. | intaẓir laḥẓatan, min faḍlika | Warte bitte einen Moment. | höflich abgeschwächte Bitte |
| كُونُوا حَذِرِينَ. | kūnū ḥadhirīna | Seid vorsichtig. | Plural von كُنْ |
Häufige Fehler
Das Präfix bei einem bejahten Befehl stehen lassen
- Falsch: تَكْتُبْ رَقْمَكَ! als bejahter Befehl
- Richtig: اُكْتُبْ رَقْمَكَ!
- Warum: Beim eigentlichen Imperativ fällt das Personenpräfix تـ weg. تَكْتُبْ gehört zur Kurzform des Präsens und braucht einen Auslöser wie das verbietende لا.
Das verbietende لا mit dem Imperativ verbinden
- Falsch: لا اُكْتُبْ!
- Richtig: لا تَكْتُبْ!
- Warum: Nach dem verbietenden لا steht die Kurzform des Präsens, nicht der bejahte Imperativ. Darum bleibt تـ erhalten.
Für jede Person dieselbe Form verwenden
- Falsch: zu einer Frau اُكْتُبْ!
- Richtig: اُكْتُبِي!
- Warum: Arabisch markiert das Geschlecht des einzelnen Gegenübers an der Verbform. Das deutsche „Schreib!“ verleitet dazu, diese Unterscheidung zu übersehen.
Das ن in den Mehrzahlformen behalten
- Falsch: اُكْتُبُونَ! oder لا تَكْتُبُونَ!
- Richtig: اُكْتُبُوا! oder لا تَكْتُبُوا!
- Warum: In der Kurzform fällt bei أَنْتُمْ das ن der Präsensendung ـونَ weg. Entsprechendes gilt für ـينَ und ـانِ.
Den Anfangsvokal immer als i aussprechen
- Falsch: اِكْتُبْ für „Schreib!“
- Richtig: اُكْتُبْ
- Warum: Bei diesem Verb richtet sich der Hilfsvokal nach dem Vokalmuster des Präsens. Vergleiche اُكْتُبْ, aber اِفْتَحْ und اِجْلِسْ.
Unregelmäßige Verben mechanisch ableiten
- Falsch: اُقُولْ für „Sag!“
- Richtig: قُلْ
- Warum: Bei schwachen und einigen sehr häufigen Verben verändert sich der Stamm. Lerne deshalb am besten immer drei Formen zusammen: Vergangenheit, Präsens und Imperativ, etwa قَالَ – يَقُولُ – قُلْ.
Hinweise zum Gebrauch
Ein arabischer Imperativ kann ebenso wie ein deutscher sehr direkt wirken, muss aber nicht unhöflich sein. Situation, Tonfall und Beziehung zwischen den Personen entscheiden. In einer Anleitung sind Formen wie اِضْغَطْ هُنَا „Drück hier“ neutral. Gegenüber fremden Personen oder in einer Bitte klingt eine Ergänzung mit مِنْ فَضْلِكَ zu einem Mann beziehungsweise مِنْ فَضْلِكِ zu einer Frau oft freundlicher.
Für besonders höfliche oder weniger direkte Bitten kann man den Imperativ vermeiden, zum Beispiel mit هَلْ يُمْكِنُكَ أَنْ ...؟ „Können Sie/Kannst du …?“. Das entspricht eher einer deutschen Frage als einem Befehl. Das deutsche Wort „bitte“ hat also nicht in jeder Lage genau eine arabische Entsprechung; häufig wird Höflichkeit durch die ganze Formulierung und den Ton ausgedrückt.
Pronomen für Objekte können direkt an den Imperativ angehängt werden. Ein Objekt bezeichnet hier die Person oder Sache, auf die die Handlung gerichtet ist: سَاعِدْنِي „Hilf mir“, اِسْمَعْهُ „Hör ihm/ihn an“ und اُكْتُبْهَا „Schreib sie/es auf“. Auch ein Substantiv kann folgen: اِفْتَحِ البَابَ „Öffne die Tür“.
Im modernen Hocharabisch bleiben Dual und weiblicher Plural Teil des vollständigen Systems. Viele gesprochene Varietäten vereinfachen diese Unterscheidungen. Wer einen Dialekt lernt, sollte dessen Formen daher gesondert lernen und sie nicht ungeprüft in einen hocharabischen Text übertragen.
Über die Grundlagen hinaus
Die folgenden Punkte musst du auf A2 noch nicht aktiv beherrschen. Sie erklären aber Formen, die dir in Texten, Reden und festen Wendungen begegnen können.
Mehr als ein Befehl
Die grammatische Form benennt nicht automatisch die kommunikative Wirkung. Ein Imperativ kann verschiedene Funktionen haben:
- Rat: اِسْتَرِحْ قَلِيلًا. – „Ruh dich etwas aus.“
- Einladung: تَفَضَّلْ. – je nach Situation „Bitte“, „Kommen Sie herein“ oder „Bedienen Sie sich“.
- Anweisung: اِمْلَأِ الاِسْتِمَارَةَ. – „Füllen Sie das Formular aus.“
- Bitte oder Gebet: اِغْفِرْ لِي. – „Vergib mir.“
Gerade تَفَضَّلْ und die weibliche Form تَفَضَّلِي lassen sich nicht immer mit demselben deutschen Ausdruck wiedergeben. Man übersetzt ihre Funktion in der jeweiligen Situation.
Befehle in verbundener Aussprache
Endet ein Imperativ auf einen Konsonanten ohne Vokal und folgt ein Wort, das ebenfalls mit einem nicht voll ausgesprochenen Anfang beginnt, kann zur leichteren Aussprache ein kurzer Verbindungsvokal auftreten. Deshalb steht im Beispiel قُلِ الحَقِيقَةَ statt isoliertem قُلْ. Ähnlich findet man اِفْتَحِ البَابَ. In Texten ohne Vokalzeichen ist diese Aussprachehilfe nicht sichtbar.
Aufforderungen an andere Personen
Für „Er soll schreiben“ oder „Lasst uns schreiben“ verwendet das Hocharabische häufig لِـ mit der Kurzform des Präsens: لِيَكْتُبْ „Er soll schreiben“ und لِنَكْتُبْ „Lasst uns schreiben“. Das wird gelegentlich ebenfalls als Aufforderungsform behandelt, ist aber nicht derselbe direkte Imperativ der 2. Person.
Stil und Textsorte
In Rezepten, Bedienungsanleitungen und Wegbeschreibungen steht der Imperativ häufig ohne Höflichkeitsformel, weil die Textsorte die neutrale Anweisung bereits deutlich macht. In literarischen und religiösen Texten kann dieselbe Form außerdem Wunsch, Erlaubnis, Herausforderung oder rhetorische Nachdrücklichkeit ausdrücken. Solche Lesarten ergeben sich aus dem Zusammenhang, nicht aus einer besonderen Endung.
Übungstipps
- Lerne Formen als Fünferreihe. Nimm täglich drei bekannte Verben und bilde die Formen für أَنْتَ، أَنْتِ، أَنْتُمَا، أَنْتُمْ، أَنْتُنَّ. Sprich beispielsweise اِفْتَحْ، اِفْتَحِي، اِفْتَحَا، اِفْتَحُوا، اِفْتَحْنَ laut aus.
- Bilde sofort das Gegenteil. Stelle jedem bejahten Befehl ein Verbot gegenüber: اِجْلِسْ ↔ لا تَجْلِسْ, اُكْتُبِي ↔ لا تَكْتُبِي. So prägt sich ein, wann das Präfix تـ fehlt und wann es bleiben muss.
- Sammle Imperative aus dem Alltag. Achte in arabischen Formularen, Rezepten, Apps oder Lernvideos auf kurze Anweisungen wie اِخْتَرْ „Wähle“, اِضْغَطْ „Drücke“ und اِنْتَظِرْ „Warte“. Notiere immer auch, wer angesprochen wird und ob die Form höflich, neutral oder streng wirkt.
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