B2

Indirekte Rede und Referatiivi im Finnischen

Referatiivi

Dieser Artikel ist Teil des Finnisch-Grammatikbaums auf Settemila Lingue.

Kurz gesagt

Im Finnischen kann man Aussagen entweder mit einem vollständigen että-Satz wiedergeben oder sie zu einer Referatiivi-Konstruktion mit einem Partizip verdichten: Hän sanoi, että hän on väsynyt und Hän sanoi olevansa väsynyt. Beim Referatiivi steht ein eigenes Subjekt im Genitiv; ist es mit dem Subjekt des Hauptsatzes identisch, zeigt meist ein Possessivsuffix wie -ni oder -nsa/-nsä, wer gemeint ist.

Überblick

Indirekte Rede gibt wieder, was jemand gesagt, gedacht, geglaubt, gehört oder bemerkt hat. Im Deutschen denkt man dabei schnell an den Konjunktiv: „Sie sagte, sie sei müde.“ Finnisch hat für die normale indirekte Rede jedoch keinen entsprechenden Pflichtmodus. Die unkomplizierte Lösung ist ein että-Nebensatz (ein vollständiger Satz, der mit „dass“ beginnt): Hän sanoi, että hän on väsynyt.

Auf B2 kommt eine besonders finnische Verdichtung hinzu: der Referatiivi, genauer referatiivinen lauseenvastike. Ein lauseenvastike ist eine verkürzte Konstruktion, die inhaltlich die Aufgabe eines Nebensatzes übernimmt, aber kein normal konjugiertes Verb enthält. Stattdessen verwendet man ein Partizip (eine vom Verb gebildete Form wie deutsch „kommend“ oder „gekommen“) im Genitiv. So wird aus että hän on väsynyt die kompaktere Form hänen olevan väsynyt oder, bei gleichem Subjekt, olevansa väsynyt.

Beide Möglichkeiten sind richtig, aber nicht immer austauschbar. Der että-Satz ist in Gesprächen und beim Schreiben universell einsetzbar. Die Partizipkonstruktion ist besonders in sachlicher Schriftsprache, Nachrichten und anspruchsvollerer Standardsprache beliebt. Außerdem eignet sie sich vor allem für wiedergegebene Aussagen; Fragen, Verneinungen und Aufforderungen verlangen oft eine andere Lösung.

So funktioniert es

1. Die sichere Grundform: että + vollständiger Satz

Nach Verben wie sanoa „sagen“, kertoa „erzählen“, väittää „behaupten“, ajatella „denken“, luulla „glauben, annehmen“ und tietää „wissen“ kann ein gewöhnlicher Satz mit että folgen:

Hauptsatz että-Satz Bedeutung
Hän sanoi, että hän on väsynyt. Sie sagte, dass sie müde ist.
Luulin, että sinä tiedät. Ich dachte, dass du es weißt.
Tiedämme, että he asuvat Turussa. Wir wissen, dass sie in Turku wohnen.

Vor että steht normalerweise ein Komma. Das Verb im Nebensatz wird ganz normal nach Person, Zeit und Modus gebeugt. Dadurch ist diese Variante auch dann praktisch, wenn eine Verneinung, eine komplizierte Zeitform oder ein besonders klares Subjekt nötig ist.

2. Referatiivi mit verschiedenem Subjekt

Hat die wiedergegebene Aussage ein anderes Subjekt als der Hauptsatz, steht dieses Subjekt im Genitiv (dem Fall mit der Grundbedeutung „wessen?“). Das Partizip erhält ebenfalls eine Genitivform:

Hauptverb + Genitivsubjekt + Partizip im Genitiv

  • Luulin sinun tietävän. – Ich dachte, dass du es weißt.
  • Kuulin hänen tulleen. – Ich hörte, dass er oder sie gekommen war.
  • Tiedämme heidän asuvan Turussa. – Wir wissen, dass sie in Turku wohnen.

Das „Subjekt“ ist die Person oder Sache, über die innerhalb der wiedergegebenen Aussage etwas gesagt wird. In Luulin sinun tietävän ist minä unausgesprochenes Subjekt von luulin, aber sinun ist Subjekt von „wissen“. Gerade dieser Genitiv unterscheidet die Konstruktion deutlich von einem normalen deutschen dass-Satz.

Bei Personalpronomen braucht man die Genitivformen:

Person Genitiv Beispiel
ich minun Hän luuli minun tietävän.
du sinun Luulin sinun tietävän.
er/sie hänen Kuulin hänen tulleen.
wir meidän Hän tiesi meidän odottavan.
ihr/Sie teidän Uskoin teidän ymmärtävän.
sie heidän Tiedän heidän asuvan täällä.

Auch ein Nomen erhält die Genitivendung -n: kokeen alkavan „dass die Prüfung beginnt“, junan myöhästyneen „dass der Zug sich verspätet hatte“. Im Plural können andere Genitivformen vorkommen, etwa hintojen nousevan „dass die Preise steigen“.

3. Referatiivi bei gleichem Subjekt

Ist die handelnde Person im Hauptsatz und in der wiedergegebenen Aussage dieselbe, wird das zweite Subjekt normalerweise nicht als Pronomen genannt. Stattdessen tritt ein Possessivsuffix (eine Endung, die die Person anzeigt) an die Partizipform:

Person des Hauptsatzes Form von tuleva- Beispiel
ich tulevani Sanoin tulevani. – Ich sagte, dass ich komme.
du tulevasi Sanoit tulevasi. – Du sagtest, dass du kommst.
er/sie tulevansa Hän sanoi tulevansa. – Er/Sie sagte, dass er/sie kommt.
wir tulevamme Sanoimme tulevamme. – Wir sagten, dass wir kommen.
ihr/Sie tulevanne Sanoitte tulevanne. – Ihr sagtet/Sie sagten, dass ihr/Sie kommt/kommen.
sie tulevansa He sanoivat tulevansa. – Sie sagten, dass sie kommen.

Technisch liegt auch hier die Genitivform tulevan zugrunde. Vor einem Possessivsuffix fällt ihr abschließendes -n weg: tulevan + ni → tulevani. Entsprechend entstehen olevansa aus olevan + nsa und tulleensa aus tulleen + nsa.

Vergleiche den entscheidenden Bedeutungsunterschied:

  • Hän sanoi tulevansa huomenna. – Sie sagte, dass sie selbst morgen komme.
  • Hän sanoi minun tulevan huomenna. – Sie sagte, dass ich morgen komme.
  • Hän sanoi Mikon tulevan huomenna. – Sie sagte, dass Mikko morgen kommt.

4. Gleichzeitigkeit und Vorzeitigkeit

Die Partizipwahl zeigt vor allem das Zeitverhältnis zur Handlung des Hauptsatzes, nicht einfach eine mechanische deutsche Zeitenfolge.

Verhältnis Form Beispiele Aussage
gleichzeitig oder später aktives Partizip Präsens im Genitiv olevan, tulevan, tietävän ist/kommt/weiß zu diesem oder einem späteren Zeitpunkt
früher, bereits abgeschlossen aktives Partizip Perfekt im Genitiv olleen, tulleen, tietäneen war/ist gewesen, war/ist gekommen, hatte gewusst

Beispiele:

  • Luulin hänen olevan kotona. – Ich dachte, er sei zu diesem Zeitpunkt zu Hause.
  • Toivoin hänen tulevan seuraavana päivänä. – Ich hoffte, dass er am folgenden Tag kommen würde.
  • Luulin hänen olleen kotona. – Ich dachte, er sei vorher zu Hause gewesen.
  • Kuulin hänen tulleen jo aamulla. – Ich hörte, dass er schon am Morgen gekommen war.

Die Form auf -va/-vä wird aus dem aktiven Partizip Präsens gebildet: tulla → tuleva → tulevan, olla → oleva → olevan. Die vorzeitige Form geht auf das aktive Partizip Perfekt auf -nut/-nyt zurück; bei der Beugung erscheint der Stamm -nee-: tullut → tulleen, puhunut → puhuneen, tiennyt → tienneen.

5. Keine automatische Rückverschiebung wie im Deutschen

Nach einem Verb in der Vergangenheit muss Finnisch die Zeitform des että-Satzes nicht automatisch in die Vergangenheit setzen. Entscheidend ist, aus welcher zeitlichen Perspektive die Aussage dargestellt wird:

  • Hän sanoi, että hän on väsynyt. – Sie sagte, dass sie müde ist; der Zustand wird als gegenwärtig oder weiterhin gültig dargestellt.
  • Hän sanoi, että hän oli väsynyt. – Sie sagte, dass sie damals müde war.
  • Hän sanoi olevansa väsynyt. – Sie sagte, sie sei müde; die Müdigkeit ist gleichzeitig mit dem Sagen.
  • Hän sanoi olleensa väsynyt. – Sie sagte, sie sei zuvor müde gewesen.

Für Deutschsprachige ist wichtig: Ein finnischer Indikativ nach että ist weder ungebildet noch automatisch ein wörtliches Zitat. Wo Deutsch zur Distanzierung „sie sei“ verwendet, bleibt Finnisch gewöhnlich beim normalen Indikativ oder nutzt den Referatiivi.

6. Pronomen sowie Zeit- und Ortsangaben anpassen

Wie im Deutschen muss die Perspektive stimmen. Aus Minä tulen tänne huomenna kann je nach Berichtssituation werden:

  • Liisa sanoi, että hän tulee tänne huomenna. – Liisa sagte, dass sie morgen hierherkommt; Bericht noch am selben Ort und vor dem betreffenden Tag.
  • Liisa sanoi tulevansa sinne seuraavana päivänä. – Liisa sagte, sie werde am folgenden Tag dorthin kommen; Ort und Zeitpunkt haben sich verschoben.

Typische mögliche Anpassungen sind minä → hän, täällä → siellä, tänne → sinne, nyt → silloin, tänään → sinä päivänä, huomenna → seuraavana päivänä und eilen → edellisenä päivänä. Sie sind aber nicht automatisch nötig. Wenn „hier“, „heute“ oder „morgen“ aus Sicht der berichtenden Person noch immer passt, darf die ursprüngliche Angabe bleiben.

Beispiele im Zusammenhang

Finnisch Deutsch Hinweis
Hän sanoi, että hän on väsynyt. Er/Sie sagte, dass er/sie müde ist. Vollständiger että-Satz
Hän sanoi olevansa väsynyt. Er/Sie sagte, er/sie sei müde. Gleiches Subjekt, gleichzeitig
Kuulin hänen tulleen. Ich hörte, dass er/sie gekommen war. Anderes Subjekt, vorzeitig
Luulin sinun tietävän vastauksen. Ich dachte, dass du die Antwort weißt. sinun als Genitivsubjekt
Opettaja kertoi kokeen alkavan yhdeksältä. Die Lehrkraft sagte, dass die Prüfung um neun beginnt. Nomen als Genitivsubjekt
Tiedämme heidän asuvan Turussa. Wir wissen, dass sie in Turku wohnen. Gleichzeitiger Zustand
Hän väitti lähettäneensä viestin. Er/Sie behauptete, die Nachricht abgeschickt zu haben. Gleiches Subjekt, frühere Handlung
Huomasin oven jääneen auki. Ich bemerkte, dass die Tür offen geblieben war. Ergebnis einer früheren Handlung
Uutisissa kerrottiin hintojen nousevan. In den Nachrichten hieß es, dass die Preise steigen. Genitiv Plural
Poliisi epäilee auton varastetun yöllä. Die Polizei vermutet, dass das Auto nachts gestohlen wurde. Passiv, vorzeitig
Yhtiö ilmoitti uuden palvelun avattavan syksyllä. Das Unternehmen teilte mit, dass der neue Dienst im Herbst eröffnet wird. Passiv, gleichzeitig oder später
Hän sanoi, ettei ehdi tänään. Er/Sie sagte, dass er/sie es heute nicht schafft. Verneinter että-Satz mit ettei
Hän kysyi, tulenko mukaan. Er/Sie fragte, ob ich mitkomme. Indirekte Entscheidungsfrage
Kysyin, milloin juna lähtee. Ich fragte, wann der Zug abfährt. Indirekte Ergänzungsfrage

Häufige Fehler

1. Das eigene Subjekt im Nominativ lassen

  • Falsch: Luulin sinä tietävän.
  • Richtig: Luulin sinun tietävän.
  • Warum: Das Subjekt innerhalb des Referatiivi steht im Genitiv. Bei sinä lautet diese Form sinun.

2. Das Partizip nicht in den Genitiv setzen

  • Falsch: Tiedän hänen tuleva.
  • Richtig: Tiedän hänen tulevan.
  • Warum: Nicht nur das Subjekt, sondern auch die Partizipform trägt hier die Genitivendung: tuleva → tulevan.

3. Bei gleichem Subjekt das Possessivsuffix vergessen

  • Falsch: Sanoin tulevan huomenna.
  • Richtig: Sanoin tulevani huomenna.
  • Warum: Wenn „ich sagte“ und „ich komme“ dieselbe Person bezeichnen, markiert -ni diese Übereinstimmung. Ohne Suffix fehlt die nötige Personenangabe.

4. Gleichzeitigkeit mit Vorzeitigkeit verwechseln

  • Unpassend: Luulin hänen olleen kotona, wenn gemeint ist: „Ich dachte, er sei gerade zu Hause.“
  • Richtig: Luulin hänen olevan kotona.
  • Warum: olevan bezeichnet einen gleichzeitigen Zustand; olleen verlegt ihn vor den Zeitpunkt des Denkens.

5. Vor der Partizipkonstruktion ein Komma setzen

  • Falsch: Hän sanoi, olevansa väsynyt.
  • Richtig: Hän sanoi olevansa väsynyt.
  • Warum: Vor einem että-Nebensatz steht ein Komma, vor dem Referatiivi normalerweise nicht.

6. Jede indirekte Äußerung in einen Referatiivi zwingen

  • Unpassend: eine Frage wie „ob ich komme“ nach dem Muster minun tulevan ausdrücken.
  • Richtig: Hän kysyi, tulenko.
  • Warum: Indirekte Fragen behalten eine Frageform: -ko/-kö bei Ja-Nein-Fragen oder ein Fragewort wie milloin. Auch bei einer Verneinung ist ettei meist die klarste Wahl: Hän sanoi, ettei tule.

Hinweise zum Gebrauch

Gesprochene und geschriebene Sprache: Der että-Satz klingt in nahezu jeder Situation natürlich und ist beim spontanen Sprechen meist die beste Wahl. Referatiivi-Konstruktionen sind kompakter und kommen häufig in Nachrichten, Berichten, wissenschaftlichen Texten und sorgfältiger Standardsprache vor. Einfache Formen wie luulin hänen olevan oder näin hänen lähtevän begegnen einem aber durchaus auch außerhalb besonders formeller Texte.

Komma als Erkennungshilfe: Vergleiche Tiedän, että hän tulee mit Tiedän hänen tulevan. Das Komma und että kündigen einen vollständigen Nebensatz an; ohne beide folgt die verdichtete Konstruktion.

Glaubwürdigkeit und Distanz: Weder että noch der Referatiivi beweist, dass die berichtende Person die Aussage für wahr hält. Diese Haltung ergibt sich vor allem aus dem Hauptverb: tietää stellt Wissen dar, väittää eine Behauptung, epäillä einen Verdacht und luulla eine Annahme. Finnisch braucht dafür nicht den deutschen Konjunktiv I.

Mehrdeutiges hän: Finnisch unterscheidet bei hän nicht zwischen „er“ und „sie“. Zusätzlich kann eine Folge mehrerer dritter Personen unklar werden. Statt Hän sanoi hänen tulevan ist ein Name oft besser: Liisa sanoi Mikon tulevan. Das Possessivsuffix in Liisa sanoi tulevansa verweist dagegen normalerweise auf Liisa selbst.

Wiedergegebene Aufforderungen: Ein Befehl oder eine Bitte wird gewöhnlich nicht mit dem Referatiivi gebildet. Typisch ist käskeä „befehlen, anweisen“ plus Person und Infinitiv: Opettaja käski meidän odottaa – „Die Lehrkraft forderte uns auf zu warten.“

Über die Grundlagen hinaus

Passive Referatiivi-Formen

Wenn der Vorgang wichtiger ist als die handelnde Person, sind passive Partizipien möglich. Das passive Partizip Präsens im Genitiv bezeichnet meist einen gleichzeitigen, erwarteten oder geplanten Vorgang; das passive Partizip Perfekt im Genitiv einen bereits abgeschlossenen:

Zeitverhältnis Grundform Genitivform Beispiel
gleichzeitig oder später rakennettava rakennettavan Uskon sillan rakennettavan ensi vuonna. – Ich glaube, dass die Brücke nächstes Jahr gebaut wird.
früher rakennettu rakennetun Kuulin sillan rakennetun viime vuonna. – Ich hörte, dass die Brücke letztes Jahr gebaut wurde.

Solche Formen sind besonders schriftsprachlich. Im Gespräch ist Uskon, että silta rakennetaan ensi vuonna meist leichter zu bilden und ebenso korrekt.

Wahrnehmungsverben

Nach nähdä „sehen“ und kuulla „hören“ kann die Konstruktion eine unmittelbar wahrgenommene Handlung ausdrücken:

  • Näin hänen lähtevän. – Ich sah, wie er/sie wegging.
  • Kuulin lasten laulavan. – Ich hörte die Kinder singen.

Ein että-Satz kann den Akzent etwas anders setzen: Näin, että hän lähti bedeutet eher „Ich sah/erkannte, dass er wegging“. Die Grenze ist nicht immer scharf, doch die kompakte Konstruktion beschreibt häufig den wahrgenommenen Vorgang selbst.

Spätere Handlung trotz Präsenspartizip

Die Form auf -van/-vän bedeutet nicht ausschließlich „genau gleichzeitig“. Nach Verben des Hoffens, Versprechens oder Erwartens kann die betreffende Handlung später stattfinden:

  • Toivon hänen tulevan huomenna. – Ich hoffe, dass er/sie morgen kommt.
  • Hän lupasi maksavansa ensi viikolla. – Er/Sie versprach, nächste Woche zu zahlen.

Die zeitliche Einordnung liefern hier huomenna, ensi viikolla und die Bedeutung des Hauptverbs. Das Partizip Perfekt auf -neen bleibt der klare Hinweis auf eine frühere Handlung.

Verschachtelungen besser nicht überladen

Grammatisch lassen sich Referatiivi-Konstruktionen in längere Sätze einbauen, doch mehrere Genitivsubjekte und Possessivsuffixe werden schnell schwer lesbar. Sobald unklar wird, wer was gesagt oder getan hat, ist ein että-Satz stilistisch oft überlegen. Verdichtung ist im Finnischen eine Möglichkeit, kein Qualitätsmerkmal an sich.

Übungstipps

  1. Bilde immer Dreiergruppen. Schreibe zuerst direkte Rede, dann einen että-Satz und zuletzt den Referatiivi: Liisa: “Olen väsynyt.” → Liisa sanoi, että hän on väsynyt. → Liisa sanoi olevansa väsynyt. So werden Perspektivwechsel und Formen gleichzeitig sichtbar.
  2. Markiere zwei Zeitachsen. Unterstreiche das Hauptverb und frage: Geschieht die wiedergegebene Handlung gleichzeitig/später oder früher? Wähle danach tulevan beziehungsweise tulleen, olevan beziehungsweise olleen.
  3. Trainiere Subjekte getrennt. Tausche in einem Satz systematisch die Person aus: Luulin sinun tietävän; luulin hänen tietävän; luulin heidän tietävän. Übe danach dieselbe Person im Haupt- und Nebengeschehen: sanoin tietäväni; sanoit tietäväsi; hän sanoi tietävänsä.

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