Grundlegende Präpositionen im Rumänischen
Prepozițiile de Bază
Dieser Artikel ist Teil des Rumänisch-Grammatikbaums auf Settemila Lingue.
Kurz gesagt
Die wichtigsten rumänischen Präpositionen sind în „in“, la „an, bei, zu“, pe „auf“, cu „mit“, de „von, aus“, pentru „für“, din „aus … heraus“ und spre „in Richtung“. Ihre Verwendung deckt sich nicht immer mit den deutschen Entsprechungen: So kann la școală je nach Verb sowohl „in der Schule“ als auch „zur Schule“ bedeuten, während în școală ausdrücklich das Innere des Schulgebäudes meint.
Überblick
Präpositionen sind kurze Wörter, die Beziehungen ausdrücken: Wo befindet sich etwas? Wohin bewegt sich jemand? Woher kommt etwas? Mit wem geschieht etwas, und für wen ist es bestimmt? Im Rumänischen stehen sie gewöhnlich vor einer Nominalgruppe, also vor einem Substantiv (einem Wort für eine Person, Sache oder einen Ort) und seinen Ergänzungen: în casă „im Haus“, cu prietenii mei „mit meinen Freunden“.
Dieses Thema gehört zu den ersten Bausteinen auf Niveau A1. Schon mit wenigen Präpositionen lassen sich Wege beschreiben, Treffpunkte vereinbaren, Verkehrsmittel nennen und einfache Beziehungen zwischen Dingen ausdrücken. Besonders wichtig ist, ganze Verbindungen zu lernen. Das deutsche „in“ entspricht nicht automatisch immer în, und deutsches „zu“ wird nicht in jeder Situation mit la wiedergegeben.
Für deutschsprachige Lernende ist außerdem angenehm, dass diese häufigen Präpositionen nicht wie deutsche Wechselpräpositionen zwischen Akkusativ und Dativ unterscheiden. Rumänisch hat zwar ebenfalls Fälle, also Formen, die die Aufgabe eines Wortes im Satz anzeigen. Nach den hier behandelten Präpositionen steht jedoch grundsätzlich die Akkusativform; bei den meisten Substantiven ist daran keine besondere Endung zu sehen. Entscheidend sind daher zunächst die passende Präposition und der natürliche Ausdruck.
Wie es funktioniert
Die acht wichtigsten Präpositionen
| Rumänische Form | Typische deutsche Entsprechung | Grundidee und Beispiel |
|---|---|---|
| în | in | Lage oder Bewegung in einen Innenraum beziehungsweise in ein Gebiet: în casă „im Haus“, în România „in/nach Rumänien“ |
| la | an, bei, zu, nach | allgemeiner Ziel- oder Bezugspunkt: la școală „in/zur Schule“, la București „in/nach Bukarest“ |
| pe | auf | Lage oder Bewegung auf eine Oberfläche: pe masă „auf dem Tisch“ |
| cu | mit; mit/per | Begleitung, Mittel oder Verkehrsmittel: cu prietenii „mit den Freunden“, cu trenul „mit dem Zug“ |
| de | von, aus; aus | Herkunft als Ausgangspunkt sowie zahlreiche feste Verbindungen: de la Ana „von Ana“, o cană de ceai „eine Tasse Tee“ |
| pentru | für | Empfänger, Nutzen, Zweck oder Ziel: pentru tine „für dich“ |
| din | aus, aus … heraus | Herkunft aus dem Inneren oder aus einem Gebiet: din casă „aus dem Haus“, din România „aus Rumänien“ |
| spre | in Richtung, gegen | Richtung ohne ausdrücklich erreichtes Ziel: spre centru „in Richtung Zentrum“ |
Akzente gehören zur Schreibweise: în wird mit î geschrieben. Am Wortanfang und Wortende steht im Rumänischen normalerweise î, im Wortinneren meist â. Diese Rechtschreibregel ändert nichts an der Funktion der Präposition.
în und la: „in“ oder „zu“?
Die wichtigste Anfängerentscheidung betrifft în und la. Beide können sowohl einen Ort als auch ein Ziel bezeichnen. Ob eine Bewegung gemeint ist, zeigt meistens das Verb:
- Sunt la școală. — „Ich bin in der Schule.“
- Merg la școală. — „Ich gehe zur Schule.“
- Sunt în bucătărie. — „Ich bin in der Küche.“
- Intru în bucătărie. — „Ich gehe in die Küche hinein.“
Beginnerregel: Verwende în, wenn das Innere eines Raums oder ein größeres Gebiet im Mittelpunkt steht. Verwende la bei Einrichtungen, Veranstaltungen, Personen, Städten und Orten, die als Ziel- oder Bezugspunkt aufgefasst werden.
Bei Ländern und Regionen ist în üblich: în România, în Germania, în Transilvania. Städte stehen als Ziel meist mit la: Merg la București „Ich fahre nach Bukarest“. Bei einer Ortsangabe sind sowohl la București als allgemeine oder vorübergehende Angabe als auch în București mit Blick auf das Stadtgebiet möglich; Locuiesc în București „Ich wohne in Bukarest“ ist ganz normal. Institutionen und typische Tätigkeiten erscheinen oft ebenfalls mit la: la școală „in/zur Schule“, la serviciu „bei/zur Arbeit“, la medic „beim/zum Arzt“. Will man dagegen ausdrücklich sagen, dass jemand im Inneren des Gebäudes ist, passt în: Copiii sunt în școală. „Die Kinder sind im Schulgebäude.“
Anders als im Deutschen wechselt die Form also nicht wegen der Frage „wo?“ oder „wohin?“. Man sagt sowohl Sunt în România „Ich bin in Rumänien“ als auch Merg în România „Ich fahre nach Rumänien“. Das Verb liefert die Bewegungsinformation.
pe und la: auf einer Fläche oder an einem Bezugspunkt
pe bezeichnet in seiner einfachsten räumlichen Verwendung eine Oberfläche: cartea este pe masă „das Buch liegt auf dem Tisch“, pun cartea pe masă „ich lege das Buch auf den Tisch“. Auch hier bleibt die Präposition bei Ort und Richtung gleich.
la stellt dagegen häufig einen Ort als Bezugspunkt dar. Der Unterschied ist gut an masă zu sehen:
| Rumänisch | Deutsch | Unterschied |
|---|---|---|
| Cartea este pe masă. | Das Buch liegt auf dem Tisch. | pe bezeichnet die Oberfläche. |
| Suntem la masă. | Wir sitzen am Tisch / Wir essen gerade. | la masă ist eine feste Verbindung für die Situation am Esstisch. |
| Pun farfuria pe masă. | Ich stelle den Teller auf den Tisch. | Bewegung auf die Oberfläche. |
| Venim la masă. | Wir kommen zu Tisch. | Bewegung zum Treffpunkt oder zur Mahlzeit. |
cu: Begleitung, Mittel und Verkehrsmittel
cu entspricht oft dem deutschen „mit“:
- Vorbesc cu Maria. — „Ich spreche mit Maria.“
- Cafea cu lapte, vă rog. — „Kaffee mit Milch, bitte.“
- Scriu cu un pix. — „Ich schreibe mit einem Kugelschreiber.“
Bei Verkehrsmitteln verwendet das Rumänische ebenfalls cu, wo im Deutschen oft „mit“ oder eine Zusammensetzung mit „-fahrt“ steht: Merg cu autobuzul „Ich fahre mit dem Bus“, Vin cu mașina „Ich komme mit dem Auto“. In diesen üblichen Wendungen trägt das Verkehrsmittel den bestimmten Artikel, der im Rumänischen am Ende des Substantivs hängt: autobuz „Bus“ → autobuzul „der Bus“, tren → trenul.
Vor Personalpronomen (Wörtern wie „ich“, „du“, „er“) braucht man Formen wie mine, tine oder el, nicht die Subjektformen eu und tu: cu mine „mit mir“, cu tine „mit dir“, cu el „mit ihm“, cu ea „mit ihr“, cu noi „mit uns“, cu voi „mit euch“, cu ei/ele „mit ihnen“.
de, din und de la: drei Arten von „von“ und „aus“
Das Deutsche verwendet „von“ und „aus“ in vielen Zusammenhängen. Im Rumänischen lohnt sich eine genauere Unterscheidung:
- din bezeichnet eine Herkunft aus dem Inneren oder aus einem Land, Gebiet oder Material: Ies din casă „Ich gehe aus dem Haus“, Sunt din România „Ich komme aus Rumänien“, o masă din lemn „ein Tisch aus Holz“.
- de la bezeichnet einen Ausgangspunkt, eine Person oder eine Einrichtung: Vin de la școală „Ich komme aus der Schule/von der Schule“, un mesaj de la Ana „eine Nachricht von Ana“, de la București la Brașov „von Bukarest nach Brașov“.
- de allein verbindet häufig zwei Substantive. Es kann Inhalt, Art, Zweck oder Zugehörigkeit näher bestimmen: un pahar de apă „ein Glas Wasser“, o carte de gramatică „ein Grammatikbuch“, pantofi de sport „Sportschuhe“.
Als praktische Frage hilft: Kam etwas aus einem Inneren oder Gebiet? Dann ist oft din richtig. Ist eine Person, Einrichtung oder ein Punkt die Quelle? Dann steht häufig de la. Handelt es sich um eine nähere Beschreibung wie „Tasse Tee“ oder „Buch über Grammatik“? Dann braucht man meist de.
pentru und spre: Zweck und Richtung
pentru nennt, wem etwas zugutekommt oder wozu es dient: Cadoul este pentru tine „Das Geschenk ist für dich“, Învăț româna pentru muncă „Ich lerne Rumänisch für die Arbeit“, un bilet pentru București „eine Fahrkarte nach Bukarest“. Bei einem konkreten Reiseziel steht im letzten Beispiel im Deutschen „nach“, im Rumänischen bezeichnet pentru den Bestimmungsort der Fahrkarte.
spre betont eine Richtung. Das Ziel muss nicht erreicht werden: Merge spre gară „Er/Sie geht in Richtung Bahnhof“, Privesc spre munți „Ich schaue zu den Bergen hin“. Wenn nur das konkrete Ziel genannt wird, ist häufig la natürlicher: Merg la gară „Ich gehe zum Bahnhof“. Vergleiche also „zum Bahnhof“ als Ziel mit „in Richtung Bahnhof“ als Orientierung.
Artikel nach Präpositionen
Der bestimmte Artikel entspricht ungefähr „der/die/das“, wird im Rumänischen aber meist an das Substantiv angehängt: casă „Haus“ → casa „das Haus“, prieteni „Freunde“ → prietenii „die Freunde“. Nach Präpositionen steht ein Substantiv oft ohne bestimmten Artikel, wenn es allgemein oder als typische Ortsangabe gebraucht wird: în casă, la școală, pe masă.
Das bedeutet nicht, dass nach Präpositionen nie ein Artikel stehen darf. Bei einer bestimmten Gruppe oder einer näher beschriebenen Sache ist er normal:
- cu prieteni — „mit Freunden“ (irgendwelchen Freunden)
- cu prietenii — „mit den Freunden“ beziehungsweise je nach Zusammenhang „mit seinen/ihren Freunden“
- în casă — „im Haus/zu Hause im Haus“ als allgemeine Ortsangabe
- în casa mare — „in dem großen Haus“
- pe masa din bucătărie — „auf dem Tisch in der Küche“
Lerne anfangs häufige Gruppen als Einheit. Eine deutsche Wort-für-Wort-Entscheidung zwischen „ein“ und „der“ führt hier nicht immer zur idiomatischen rumänischen Form.
Beispiele im Kontext
| Rumänisch | Deutsch | Hinweis |
|---|---|---|
| Cheile sunt în geantă. | Die Schlüssel sind in der Tasche. | în für das Innere eines Behälters |
| Mâine merg în România. | Morgen fahre ich nach Rumänien. | Land als Ziel; das Verb zeigt die Bewegung |
| Ne vedem la școală. | Wir sehen uns in der Schule. | Einrichtung als Treffpunkt |
| Trenul ajunge la București seara. | Der Zug kommt abends in Bukarest an. | la vor einer Stadt |
| Telefonul este pe masă. | Das Telefon liegt auf dem Tisch. | Lage auf einer Oberfläche |
| Pun pâinea pe masă. | Ich lege das Brot auf den Tisch. | Richtung auf eine Oberfläche |
| Ies cu prietenii în seara asta. | Ich gehe heute Abend mit meinen Freunden aus. | Begleitung mit cu |
| Mergem cu trenul la Brașov. | Wir fahren mit dem Zug nach Brașov. | Verkehrsmittel mit cu, Stadt mit la |
| Acesta este un cadou pentru tine. | Das ist ein Geschenk für dich. | Empfänger mit pentru |
| Am nevoie de un pahar de apă. | Ich brauche ein Glas Wasser. | de in der Mengenverbindung pahar de apă |
| Ea vine din Germania. | Sie kommt aus Deutschland. | Herkunft aus einem Land |
| Tocmai am venit de la medic. | Ich bin gerade vom Arzt gekommen. | Person beziehungsweise Einrichtung als Ausgangspunkt |
| Copilul aleargă spre parc. | Das Kind läuft in Richtung Park. | Richtung, nicht zwingend erreichtes Ziel |
| Locuiesc cu sora mea într-un apartament mic. | Ich wohne mit meiner Schwester in einer kleinen Wohnung. | Begleitung und într-un, eine verbundene Form von în + un |
Häufige Fehler
1. Vor einem Land la statt în verwenden
- Falsch: Merg la România.
- Richtig: Merg în România.
- Warum: Länder und Regionen stehen mit în, auch bei einer Bewegung: Sunt în România „Ich bin in Rumänien“, Merg în România „Ich fahre nach Rumänien“. Bei einer Stadt als Ziel ist dagegen la üblich: Merg la București.
2. „Zur Schule“ Wort für Wort als Bewegung „in die Schule“ bauen
- Falsch: Merg în școală. (wenn nur der normale Schulweg gemeint ist)
- Richtig: Merg la școală.
- Warum: la școală bezeichnet Schule als Einrichtung und Tätigkeit. Merg în școală lenkt die Aufmerksamkeit auf das Hineingehen in das Gebäude.
3. din und de la verwechseln
- Falsch: Vin din medic.
- Richtig: Vin de la medic.
- Warum: Eine Person oder Einrichtung ist ein Ausgangspunkt und steht mit de la. din passt bei einem Inneren oder Gebiet: Ies din cabinet „Ich komme aus dem Sprechzimmer“.
4. Nach cu die Subjektform des Pronomens verwenden
- Falsch: Vii cu eu?
- Richtig: Vii cu mine?
- Warum: Nach einer Präposition braucht „ich“ die Form mine. Entsprechend heißt es cu tine, nicht cu tu.
5. Das Verkehrsmittel ohne die übliche Artikelform nennen
- Falsch: Merg cu autobuz.
- Richtig: Merg cu autobuzul.
- Warum: In der üblichen Angabe des Verkehrsmittels steht das Substantiv bestimmt: cu autobuzul, cu trenul, cu mașina.
6. Deutsches „für“ immer mit pentru übersetzen
- Falsch: Aștept pentru autobuz.
- Richtig: Aștept autobuzul.
- Warum: Präpositionen gehören oft zur festen Verbindung eines Verbs. Das rumänische a aștepta „warten auf“ nimmt sein Objekt direkt, ohne pentru. Man lernt daher am besten nicht nur die Übersetzung einer Präposition, sondern ganze Muster mit Verb und Ergänzung.
Hinweise zum Gebrauch
In gesprochener Sprache sind viele Verbindungen mit la sehr häufig: la muncă „bei der Arbeit“, la cumpărături „beim Einkaufen“, la film „im Kino/zu einem Film“, la mare „am Meer/ans Meer“, la munte „in den Bergen/in die Berge“. Sie lassen sich nur teilweise aus einer einzigen deutschen Grundbedeutung ableiten. Als feste Wortgruppen prägen sie sich zuverlässiger ein.
Einige Ortsangaben kommen ganz ohne Präposition aus. Besonders wichtig ist acasă: Sunt acasă „Ich bin zu Hause“ und Merg acasă „Ich gehe nach Hause“. Die deutschen Präpositionen „zu“ und „nach“ dürfen hier also nicht übertragen werden. Dagegen bedeutet la mine „bei mir/zu mir“, meist im Sinn von „bei mir zu Hause“.
Bei cu prietenii ist die deutsche Übersetzung vom Zusammenhang abhängig. Wörtlich ist die Gruppe bestimmt: „mit den Freunden“. Rumänisch kann den bestimmten Artikel jedoch dort verwenden, wo Deutsch mit einem Possessivpronomen natürlicher klingt: Ies cu prietenii wird oft als „Ich gehe mit meinen Freunden aus“ verstanden. Soll ausdrücklich nur eine unbestimmte Gruppe gemeint sein, ist cu niște prieteni „mit ein paar Freunden“ eindeutig.
Über die Grundlagen hinaus
Die folgenden Punkte müssen auf A1 noch nicht aktiv beherrscht werden. Sie erklären aber Formen, denen man früh begegnet.
Verbundene Formen mit dem unbestimmten Artikel
Vor un „ein/ein“ und o „eine“ werden în und din in der Standardsprache verbunden und mit Bindestrich geschrieben:
| Rumänisch | Deutsch | Aufbau |
|---|---|---|
| într-un magazin | in einem Geschäft | în + un → într-un |
| într-o cameră | in einem Zimmer | în + o → într-o |
| dintr-un oraș mic | aus einer kleinen Stadt | din + un → dintr-un |
| dintr-o cutie | aus einer Schachtel | din + o → dintr-o |
Formen wie în un magazin oder din o cutie gelten daher nicht als standardsprachlich. Ähnliche Verbindungen gibt es auch mit anderen kleinen Wörtern, doch diese vier sind im Alltag besonders nützlich.
pe als Kennzeichen eines direkten Objekts
pe bedeutet nicht nur „auf“. Es kann auch ein bestimmtes, meist persönliches direktes Objekt markieren — also die Person, auf die sich eine Handlung unmittelbar richtet:
- O văd pe Maria. — „Ich sehe Maria.“
- Îl cunosc pe profesor. — „Ich kenne den Lehrer.“
Hier hat pe keine räumliche Bedeutung. Dieses Muster gehört zum späteren Thema der Objektpronomen und der Personenmarkierung. Für den Anfang genügt es, diese Verwendung zu erkennen und nicht mit „auf“ zu übersetzen.
Präpositionen mit anderen Fällen
Die in diesem Artikel behandelten Grundpräpositionen stehen mit dem Akkusativ. Später kommen Präpositionen und präpositionsähnliche Ausdrücke hinzu, die den Genitiv oder Dativ verlangen, zum Beispiel în fața „vor“ und datorită „dank“. Genitiv und Dativ sind Fälle, die unter anderem Besitz beziehungsweise Empfängerbeziehungen ausdrücken. Diese erweiterten Muster ändern nichts an den einfachen A1-Verbindungen wie în casă und cu mine.
Übertragene und zeitliche Bedeutungen
Präpositionen entwickeln über den Raum hinaus weitere Bedeutungen. spre kann eine ungefähre Zeit oder einen Übergang bezeichnen: spre seară „gegen Abend“. de erscheint in Zeit- und Altersangaben sowie festen Wendungen: de două zile „seit zwei Tagen“, de dimineață „am Morgen/seit dem Morgen“, je nach Satz. Solche Ausdrücke lernt man besser als vollständige Einheiten, weil eine einzelne deutsche Übersetzung von de nicht ausreicht.
Übungstipps
- Lerne Gegensätze in Minipaaren. Sprich nacheinander: Sunt la școală — Merg la școală und Sunt în bucătărie — Intru în bucătărie. So wird hörbar, dass das Verb und nicht ein Fallwechsel zwischen Ort und Richtung unterscheidet.
- Zeichne einen einfachen Stadtplan. Beschreibe fünf Wege mit la, din, de la und spre: Merg la gară. Vin de la bancă. Copilul merge spre parc. Verwende anschließend dieselben Orte mit sunt oder este.
- Sammle ganze Wortgruppen statt Einzelübersetzungen. Notiere etwa cu trenul, la serviciu, în România, de la medic und pentru tine. Ergänze jeden Tag zwei eigene Sätze und lies sie laut vor.
Verwandte Themen
- Nächster Schritt: Orte in der Stadt — wendet la, în, de la und spre bei Bahnhof, Park, Schule und anderen Orten an.
- Nächster Schritt: Zu Hause — übt Räume, Möbel und den Unterschied zwischen în, pe und la.
- Nächster Schritt: Verkehrsmittel — vertieft Verbindungen wie cu autobuzul und Zielangaben mit la oder în.
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