Vietnamesisch-Grammatik
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A1 (30)
Vietnamesisches Alphabet (Chữ Quốc Ngữ) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau A1. Ein lateinbasiertes Alphabet mit 29 Buchstaben und 6 Tönen, die durch Diakritika markiert werden. Vokale: a, ă, â, e, ê, i, o, ô, ơ, u, ư, y. Besonderer Konsonant: đ.
Töne (Thanh Điệu) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau A1. Es gibt sechs Töne: ngang (eben), huyền (fallend), sắc (steigend), hỏi (fallend-steigend), ngã (steigend und glottalisiert) und nặng (tief und glottalisiert). Der Ton verändert die Bedeutung.
Personalpronomen (Đại Từ Nhân Xưng) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau A1. Die Wahl des Pronomens hängt oft von Alter, Beziehung und Höflichkeit ab. Häufig sind zum Beispiel tôi (ich, neutral), bạn (du, freundschaftlich), anh/chị/em (je nach relativem Alter) sowie ông/bà (für ältere Personen).
Là („sein“) (Động Từ Là) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau A1. Là bedeutet „sein“ bei Identität oder Definition: Tôi là giáo viên. Bei Adjektiven wird là nicht verwendet, weil Adjektive im Vietnamesischen stative Verben sind. Es gibt keine Konjugation.
Có („haben/es gibt“) (Động Từ Có) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau A1. Có bedeutet „haben“ oder „es gibt“. Existentiell: Có người đến („jemand ist gekommen“). Besitz: Tôi có xe („ich habe ein Auto“). Außerdem dient có als Antwort „ja“.
Grundlegende Verbstruktur (Cấu Trúc Động Từ) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau A1. Verben werden nicht konjugiert. Zeit wird durch Zeitwörter oder Marker wie đang (Verlaufsform), đã (Vergangenheit) und sẽ (Zukunft) ausgedrückt. Die Wortstellung ist Subjekt + Verb + Objekt.
Adjektive als Zustandsverben (Tính Từ) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau A1. Adjektive funktionieren wie Verben: đẹp = „ist schön“, tốt = „ist gut“. In Nominalphrasen stehen sie nach dem Nomen: xe đẹp (schönes Auto).
Negation (Phủ Định) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau A1. Die Negation mit không steht vor Verben oder Adjektiven. không phải bedeutet „ist nicht“ bei Nomen. chưa bedeutet „noch nicht“. Weitere Formen sind chẳng und đừng für verneinte Imperative („nicht ...!“).
Fragebildung (Câu Hỏi) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau A1. Ja/Nein-Fragen werden häufig mit không/chưa am Satzende oder im Muster có...không gebildet. Typische Fragewörter sind gì (was), ai (wer), đâu (wo), khi nào (wann), sao/tại sao (warum) und thế nào (wie).
Klassifikatoren (Loại Từ) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau A1. Klassifikatoren werden mit Nomen verwendet: cái (allgemeine Gegenstände), con (Tiere), người (Menschen), cuốn/quyển (Bücher), chiếc (Fahrzeuge). Struktur: Zahl + Klassifikator + Nomen.
Zahlen und Zeit (Số Đếm và Thời Gian) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau A1. Zahlen von 0 bis 100. một, hai, ba, bốn, năm, sáu, bảy, tám, chín, mười. Uhrzeit angeben: mấy giờ (wie viel Uhr). Währung: đồng.
Grundlegende Präpositionen (Giới Từ) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau A1. Wichtige Ortspräpositionen sind ở (bei/in), trên (auf), trong (in/innen), dưới (unter), cạnh (neben), trước (vor) und sau (hinter).
Demonstrativformen (Từ Chỉ Định) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau A1. Demonstrativwörter: này (dies/hier), đó/kia (das/dort), đây (hier), đấy/đó (dort). Sie stehen nach dem Nomen: cái bàn này (dieser Tisch), người đó (diese/jene Person).
Verwandtschaftliche Anredeformen (Xưng Hô) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau A1. Verwandtschaftsbegriffe werden als Pronomen genutzt: anh (älterer Bruder/Sie-du), chị (ältere Schwester/Sie-du), em (jüngeres Geschwister/du), cô (Tante/Sie, weiblich), chú (Onkel/Sie, männlich).
Häufige Verben (Động Từ Phổ Biến) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau A1. Unverzichtbare Alltagsverben: đi (gehen), đến (kommen/ankommen), ăn (essen), uống (trinken), ngủ (schlafen), làm (tun/machen), nói (sprechen), viết (schreiben), đọc (lesen).
Grundlegende Zeitwörter (Từ chỉ thời gian) sind ein zentrales Thema auf A1-Niveau. Dazu gehören Ausdrücke wie hôm nay (heute), hôm qua (gestern), ngày mai (morgen), bây giờ (jetzt) sowie Tageszeiten wie sáng / trưa / chiều / tối (Morgen / Mittag / Nachmittag / Abend).
Besitzkonstruktionen (Sở hữu) sind ein wichtiges A1-Thema im Vietnamesischen. Besitz wird häufig mit của ausgedrückt, zum Beispiel sách của tôi („mein Buch“). In informeller Sprache kann của teilweise wegfallen, etwa in sách tôi.
Grundlegende Konjunktionen (Liên Từ Cơ Bản) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau A1. Einfache Konjunktionen: và (und), hoặc/hay (oder), nhưng (aber), vì (weil), nên (also/deshalb), rồi (dann/und dann).
Grundlegende Adverbien (Phó Từ Cơ Bản) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau A1. Häufige Adverbien: rất (sehr), quá (zu sehr), lắm (sehr am Satzende), cũng (auch), đều (alle/beide), chỉ (nur), còn (noch).
Grundlegende Ausdrücke (Biểu Cảm Cơ Bản) sind ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau A1. Dazu gehören alltägliche Wendungen wie xin chào („Hallo“), tạm biệt („Auf Wiedersehen“), xin lỗi („Entschuldigung“), không sao („schon gut“), vâng/dạ („ja“, höflich) und ơi (Anredepartikel zum Rufen).
Grundlegende Befehle und Bitten (Câu mệnh lệnh) sind ein wichtiges A1-Thema. Du verwendest dabei kurze Imperative wie đi („geh“), lại đây („komm her“) oder ngồi („setz dich“). Für höflichere Formen nutzt man oft hãy, xin oder Satzpartikeln wie nhé/đi.
Besondere Konsonantenverbindungen (Phụ Âm Đặc Biệt) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau A1. Vietnamesische Konsonantenverbindungen und Digraphen: ng/ngh (velarer Nasal), nh (palataler Nasal), die Unterscheidung tr/ch sowie gi und qu. Regionale Unterschiede in der Aussprache (Nord vs. Süd).
Vokalsystem (Nguyên Âm) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau A1. Zwölf Vokalphoneme mit Kurz-Lang-Unterscheidung: a/ă, ơ/â, o/ô. Diphthonge und Triphthonge wie ai, ao, ươi und uây. Vokalkombinationen in der Schreibweise.
Ortswörter (Từ Chỉ Nơi Chốn) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau A1. Wichtiger Ortswortschatz: nhà (Zuhause/Haus), trường (Schule), chợ (Markt), bệnh viện (Krankenhaus), nhà hàng (Restaurant). Verwendet mit ở/đi/đến.
Farben und Formen (Màu Sắc và Hình Dạng) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau A1. Grundfarben: đỏ (rot), xanh lá (grün), xanh dương (blau), vàng (gelb), trắng (weiß), đen (schwarz). Farben stehen nach dem Nomen: áo đỏ (rotes Hemd).
Familienbezeichnungen (Gia Đình) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau A1. Familienwortschatz, der zugleich als soziale Pronomen dient: bố/ba (Vater), mẹ/má (Mutter), anh (älterer Bruder), chị (ältere Schwester), em (jüngeres Geschwisterkind), con (Kind).
Mögen, Wollen und Brauchen (Thích, Muốn, Cần) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau A1. Damit drückst du Vorlieben und Bedürfnisse aus: thích (mögen), muốn (wollen), cần (brauchen), ghét (hassen). Danach folgt direkt ein Verb oder Nomen, ohne Infinitivmarker.
Wissen und Verstehen (Biết và Hiểu) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau A1. Wissensverben sind biết (eine Tatsache oder Fähigkeit kennen), hiểu (verstehen) und quen (eine Person kennen oder mit etwas vertraut sein). Biết + Verb bedeutet „wissen, wie man etwas tut“.
Được ist ein sehr wichtiges A1-Wort im Vietnamesischen, weil es mehrere Funktionen hat. Es kann Fähigkeit ausdrücken (nói được = „sprechen können“), Erlaubnis markieren (được phép), ein gelungenes Ergebnis anzeigen (mua được = „kaufen können/ergattern“) und in bestimmten Kontexten auch eine positive passive Lesart tragen.
Tage, Monate und Daten (Ngày Tháng) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau A1. Wochentage: thứ hai (Montag) bis chủ nhật (Sonntag). Monate: tháng một bis tháng mười hai. Datumsformat: Tag/Monat/Jahr.
A2 (10)
Zeit- und Aspektmarker (Thì và Thể) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau A2. Für Vergangenes nutzt man oft đã, für Verlaufsformen đang, für Zukünftiges sẽ; außerdem sind bereits-abgeschlossenes Handeln mit đã...rồi, Erfahrung mit từng und Gewohnheit mit hay/thường wichtig.
Serialverbkonstruktionen (Động Từ Nối Tiếp) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau A2. Mehrere Verben in Folge: đi ăn (essen gehen), đến ngồi (kommen und sich setzen), đi ra (hinausgehen). Ein sehr häufiges Muster im Vietnamesischen.
Modalverben (Động Từ Tình Thái) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau A2. Wichtige Modalverben sind được (können), phải (müssen), nên (sollen), có thể (könnten/können), muốn (wollen) und cần (brauchen/müssen).
Vergleiche (So Sánh) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau A2. Der Komparativ folgt meist dem Muster A + Adjektiv + hơn + B. Der Superlativ wird mit Adjektiv + nhất gebildet. Gleichheit drückst du mit A + Adjektiv + bằng/như + B aus.
Fortgeschrittene Klassifikatoren (Loại Từ Nâng Cao) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau A2. Weitere Klassifikatoren: tờ (flaches Papier), miếng (Stücke), đôi (Paare), bộ (Sätze/Sets), nơi/chỗ (Orte), lần (Male/Gelegenheiten).
Fortgeschrittene Präpositionen (Giới Từ Nâng Cao) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau A2. Dabei geht es um komplexe Präpositionen und Präpositionalphrasen wie từ...đến (von ... bis), giữa (zwischen), xung quanh (rund um), đối với (hinsichtlich) und theo (laut/gemäß).
Mengenausdrücke (Từ Chỉ Số Lượng) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau A2. Mengenwörter sind zum Beispiel nhiều („viele/viel“), ít („wenige/wenig“), mỗi („jede/r/s“), tất cả („alle“), một số („einige“), vài („ein paar“) und đủ („genug“).
Temporale Konnektoren (Từ Nối Thời Gian) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau A2. Wichtige Zeitverknüpfer sind khi (wenn), trước khi (bevor), sau khi (nachdem), trong khi (während), ngay khi (sobald) und từ khi (seit).
Reflexive und reziproke Formen (Phản Thân và Tương Hỗ) sind ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau A2. Reflexiv: tự (Handlung an sich selbst), tự mình (selbst/allein). Reziprok: nhau (einander), lẫn nhau (gegenseitig). Außerdem: với nhau (zusammen).
Resultative Ergänzungen (Bổ Ngữ Kết Quả) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau A2. Verb + Ergebnisergänzung: ăn hết (aufessen/fertig essen), nghe hiểu (hören und verstehen), nhìn thấy (sehen/erblicken), tìm được (finden/erfolgreich suchen).
B1 (14)
Relativsätze (Mệnh Đề Quan Hệ) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau B1. Relativsätze werden häufig mit mà („der/die/das ... der/die/das ...“) gebildet, können aber auch ohne Marker erscheinen, etwa in người đến („die Person, die gekommen ist“) oder sách (mà) tôi đọc („das Buch, das ich lese/gelesen habe“).
Konditionalsätze (Câu Điều Kiện) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau B1. Konditionalsätze mit nếu (wenn) und giả sử (angenommen). Reale und irreale Bedingungen. Ergebnissatz mit thì.
Passiv (Bị Động) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau B1. Passiv mit bị (für negative Ereignisse) oder được (positiv/neutral), zum Beispiel bị đánh (wurde geschlagen) und được chọn (wurde ausgewählt).
Kausativ mit Cho (Cấu Trúc Cho) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau B1. Mit cho werden kausative bzw. erlaubende Bedeutungen ausgedrückt: làm cho (bewirken), bảo cho (anweisen), xin cho (um Erlaubnis bitten). Außerdem gibt es die Erlaubnisstruktur cho...được.
Ausrufe und Betonung (Câu Cảm Thán) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau B1. Betonungsmuster: quá (so/zu), thật (wirklich), biết bao (wie sehr), mới...làm sao (wie...!). Ausrufestrukturen zum Ausdrücken von Gefühlen.
Purpose Clauses with Để (Cấu Trúc Để) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau B1. Finalsätze mit để (um zu/damit): Tôi học để thi (Ich lerne, um die Prüfung zu machen). Wird auch für Bitten verwendet: Để tôi giúp (Lass mich helfen).
Stellung der Adverbien (Vị Trí Trạng Từ) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau B1. Regeln zur Stellung verschiedener Adverbtypen: Zeit (am Anfang/Ende), Art und Weise (nach dem Verb), Häufigkeit (vor dem Verb), Grad (vor dem Adjektiv).
Fortgeschrittene Passivkonstruktionen (Bị Động Nâng Cao) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau B1. Dazu zählt das erweiterte Passiv mit Agens (bị/được + Agens + Verb), die präzise Unterscheidung von bị (negativ) und được (positiv) sowie doppelte Passivmuster.
Ergebnis und Folge (Cấu Trúc Kết Quả) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau B1. Ergebnisse ausdrücken: nên/cho nên (also/deshalb), vì vậy (deshalb), do đó (folglich), kết quả là (als Ergebnis). Ursache-Wirkungs-Strukturen.
Ereignisse erzählen (Câu Tường Thuật) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau B1. Ereignisse ordnen: đầu tiên (zuerst), sau đó (danach), cuối cùng (schließlich), tiếp theo (als Nächstes). Kombination von Zeitmarkern für einen erzählerischen Ablauf.
Richtungsverben (Động Từ Hướng) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau B1. Richtungsangaben wie ra (hinaus), vào (hinein), lên (hinauf), xuống (hinunter), đi (weg) und lại (zurück/hin). Sie werden mit Hauptverben kombiniert, um Bewegungsrichtung auszudrücken.
Konzessivsätze mit Mà (Mệnh Đề Nhượng Bộ Với Mà) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau B1. Konzessive Verwendung von mà (aber/doch): mặc dù...mà (obwohl...doch), thế mà (und doch), vậy mà (trotzdem). Ausdruck von Kontrast und unerwarteten Ergebnissen.
Definieren und Erklären (Cấu Trúc Định Nghĩa) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau B1. Strukturen zum Definieren: X là gì (was ist X), nghĩa là (bedeutet), tức là (das heißt), gọi là (genannt/heißt). Verwendet in akademischen und erklärenden Kontexten.
Wünsche und Hoffnungen (Câu Ước) sind ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau B1. Du verwendest Formen wie ước gì („ich wünschte“), giá mà („wenn doch nur“), mong („hoffen“) und hy vọng („hoffen“, eher formell), um erreichbare Wünsche ebenso wie irreale oder kontrafaktische Wünsche auszudrücken.
B2 (10)
Konjunktionen und Verknüpfungen (Liên Từ) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau B2. Wichtige Verknüpfungen sind nhưng („aber“), và („und“), hoặc („oder“), vì/bởi vì („weil“), do đó („deshalb“) und tuy nhiên („jedoch“).
Indirekte Rede (Lời Nói Gián Tiếp) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau B2. Wiedergabe von Gesagtem mit rằng/là (dass), zum Beispiel nói rằng (sagen, dass) und hỏi xem (fragen, ob). Keine Tempusverschiebung nötig.
Fortgeschrittene Konditionalmuster (Câu Điều Kiện Nâng Cao) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau B2. Komplexe Konditionalformen: nếu không (andernfalls), miễn là (solange), trừ khi (außer wenn), dù/cho dù (selbst wenn). Gemischte Konditionalmuster.
Korrelative Konstruktionen (Cấu Trúc Tương Liên) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau B2. Gekoppelte Strukturen: càng...càng (je mehr...desto mehr), vừa...vừa (sowohl...als auch), không những...mà còn (nicht nur...sondern auch), hoặc...hoặc (entweder...oder).
Sino-vietnamesischer Wortschatz (Từ Hán Việt) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau B2. Wörter chinesischen Ursprungs, die rund 60 % des formellen Wortschatzes ausmachen: quốc gia (Nation/Land), giáo dục (Bildung), kinh tế (Wirtschaft). Verwendet in akademischen, amtlichen und literarischen Kontexten.
Komplexe Satzstrukturen (Câu Phức) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau B2. Mehrteilige Sätze mit Unterordnung: vì...nên (weil...deshalb), nếu...thì (wenn...dann), tuy...nhưng (obwohl...aber), chẳng những...mà (nicht nur...sondern auch).
Fortgeschrittene Kausativkonstruktionen (Cấu trúc sai khiến nâng cao) sind ein B2-Thema. Dazu gehören Formen mit khiến („veranlassen/bewirken“), bắt („zwingen“), yêu cầu („auffordern/verlangen“), đề nghị („vorschlagen/bitten“) und ra lệnh („befehlen“).
Satzschlusspartikeln (Mittelstufe) (Tiểu Từ Cuối Câu) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau B2. Partikeln der Mittelstufe: thôi (nur/bloß/Stopp), chứ (Bestätigung/Betonung), mà (sanfter Nachdruck), cơ (Betonung im nordvietnamesischen Dialekt), hả (überraschte Frage).
Diskursverknüpfer (Từ Nối Văn Bản) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau B2. Akademische und schriftsprachliche Verknüpfer sind zum Beispiel thứ nhất („erstens“), ngoài ra („außerdem“), tóm lại („zusammenfassend“), mặt khác („andererseits“) und nói cách khác („mit anderen Worten“).
Fortgeschrittene indirekte Rede (Lời Nói Gián Tiếp Nâng Cao) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau B2. Komplexe indirekte Rede mit indirekten Fragen, eingebetteten Aufforderungen und verschiedenen Verben der Redewiedergabe (thừa nhận, phủ nhận, khẳng định, gợi ý).
C1 (9)
Formelles Vietnamesisch (Ngôn Ngữ Trang Trọng) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau C1. Formelle Register, amtliche Dokumente, wissenschaftliches Schreiben, sino-vietnamesischer Wortschatz und Geschäftskorrespondenz.
Modalpartikeln (Tiểu Từ Tình Thái) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau C1. Satzfinale Partikeln wie à (Frageabschwächung), nhé (Vorschlag), nhỉ (Suche nach Zustimmung), đi (Aufforderung) und đấy/đó (Hervorhebung).
Verwaltungssprache (Văn Phong Hành Chính) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau C1. Gemeint ist amtliches bzw. bürokratisches Vietnamesisch mit juristischen Begriffen, Behördendokumenten und formellen Mitteilungen. Typisch ist außerdem ein starker Einsatz sino-vietnamesischer Komposita.
Formelles Passiv und unpersönliche Konstruktionen (Câu Bị Động Trang Trọng) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau C1. Formelle Passivkonstruktionen ohne bị/được im geschriebenen Vietnamesisch. Unpersönliche Strukturen wie người ta (man/die Leute) und có thể thấy (man kann sehen).
Nord-Süd-Dialektunterschiede (Khác Biệt Bắc Nam) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau C1. Im Fokus stehen die zentralen Unterschiede zwischen nördlichen (Hanoi) und südlichen (Saigon) Varietäten: Aussprache, Wortschatz und Partikeln. Ziel ist ein sicheres Verständnis beider Standardvarianten.
Literarisches Vietnamesisch (Tiếng Việt Văn Học) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau C1. Es umfasst ein literarisches Register mit poetischen Strukturen, klassischen vietnamesischen Elementen, literarischem sino-vietnamesischem Wortschatz, rhetorischen Mitteln und Parallelismus in der Prosa.
Spaltsätze und Topikalisierung (Cấu Trúc Nhấn Mạnh) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau C1. Zentral sind Topic-Comment-Strukturen mit Voranstellung zur Hervorhebung. Dazu kommen Spaltsatzkonstruktionen mit chính là („es ist ... das ...“) sowie thì zur Markierung des Themas.
Nachrichten- und Mediensprache (Ngữ Pháp Báo Chí) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau C1. Zum journalistischen Vietnamesisch gehören Schlagzeilenmuster, indirekte Rede in Nachrichten, formelle Quellenangaben und Passivkonstruktionen, die in Medien häufig vorkommen.
Besondere Satzmuster (Câu Đặc Biệt) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau C1. Dazu gehören vietnamesisch-spezifische Muster wie Doppel-Subjekt-Konstruktionen, serielle Topik-Strukturen, ba cái + Nomen (abwertender Klassifikator) und elliptische Muster.
C2 (7)
Umgangssprachliches Vietnamesisch (Tiếng Lóng) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau C2. Informelle Sprache mit Slang, regionalen Varianten (Nord/Süd), Jugendsprache, Internetsprache und entlehnten Wörtern.
Sprichwörter und Redewendungen (Thành Ngữ và Tục Ngữ) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau C2. Typische vietnamesische Sprichwörter und Idiome sind zum Beispiel nhất cử lưỡng tiện, nước đến chân mới nhảy und ăn cháo đá bát.
Archaische und klassische Wörter (Từ Cổ) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau C2. Klassischer vietnamesischer Wortschatz: alte sino-vietnamesische Lesungen, literarische Archaismen und Wörter, die in Sprichwörtern und Gedichten erhalten geblieben sind, in der modernen Sprache aber selten vorkommen.
Internet- und Social-Media-Sprache (Ngôn Ngữ Mạng) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau C2. Vietnamesische Internetsprache: Abkürzungen, Emoji-Nutzungsmuster, Meme-Sprache, vietnamesisierte englische Begriffe und Konventionen sozialer Medien.
Wissenschaftliches Vietnamesisch (Phong Cách Học Thuật) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau C2. Wissenschaftlicher Schreibstil: Thesenstrukturen, abstrakte Sprache, vorsichtige Formulierungen, Quellenangaben und formelle Argumentationsmuster.
Regionale Dialekte jenseits von Nord und Süd (Ngôn Ngữ Vùng Miền) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau C2. Dazu zählen zentrale Dialekte (Huế/Quảng), Einflüsse ethnischer Minderheiten sowie regionale Ausdrücke und Wortschätze, die über die übliche Nord-/Süd-Unterscheidung hinausgehen.
Stilmittel (Biện Pháp Tu Từ) ist ein wichtiges Konzept im Vietnamesischen auf dem Niveau C2. Häufige rhetorische Figuren sind so sánh (Vergleich), ẩn dụ (Metapher), nhân hóa (Personifikation), điệp ngữ (Wiederholung) und phép đối (Antithese).
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