A2

Grundlegende Partizipien im Türkischen

Temel Sıfat-Fiiller

Dieser Artikel ist Teil des Türkisch-Grammatikbaums auf Settemila Lingue.

Kurz gesagt

Türkische Partizipien machen aus einem Verb eine nähere Bestimmung vor einem Substantiv: gelen adam bedeutet „der Mann, der kommt“. Für das Subjekt einer Handlung steht meist -(y)An, bei einer anderen Beziehung häufig -DIk mit einem Personalsuffix und für Zukünftiges -(y)AcAk. Anders als im Deutschen braucht das Türkische dabei weder ein Relativpronomen wie „der/die/das“ noch ein Komma.

Überblick

Ein Partizip oder türkisch sıfat-fiil ist eine Verbform, die sich wie ein Adjektiv vor ein Substantiv stellt. Damit lassen sich kurze Beschreibungen bilden: gülen çocuk („das Kind, das lacht“), aldığım bilet („die Fahrkarte, die ich gekauft habe“) oder yapılacak iş („die zu erledigende Arbeit“). Im Deutschen entspricht dem oft ein Relativsatz mit „der“, „die“ oder „das“.

Das Entscheidende ist die türkische Reihenfolge: Die gesamte Beschreibung steht vor dem bezeichneten Substantiv. In dün aldığım kitap kommt daher zuerst „gestern von mir gekauft“, und erst danach folgt kitap „Buch“. Diese Struktur begegnet einem ständig in Gesprächen, Nachrichten, Anzeigen und Erzählungen. Die Grundformen werden auf A2 eingeführt, weil sie bekannte Verben zu wesentlich natürlicheren und genaueren Aussagen verbinden.

Für den Einstieg genügt eine praktische Dreiteilung: -(y)An für die Person oder Sache, die selbst handelt, -DIk + Personalsuffix für etwas, auf das sich die Handlung bezieht, und -(y)AcAk für Zukünftiges oder Vorgesehenes. Später wird diese Faustregel genauer: -DIk ist nicht einfach ein Vergangenheits- oder Passivsuffix, und -(y)AcAk kann in zwei unterschiedlichen Satzmustern stehen.

Bildung und Funktionsweise

Türkische Suffixe passen ihre Vokale an den letzten Vokal des Verbstamms an. Diese Vokalharmonie erklärt, warum dasselbe grammatische Suffix mehrere sichtbare Formen hat. Ein Verbstamm ist dabei der Teil ohne Infinitivendung -mek/-mak: gelmek → gel-, okumak → oku-, yapmak → yap-.

1. -(y)An: Die bezeichnete Person oder Sache handelt selbst

Wenn das nachfolgende Substantiv das Subjekt ist — also die Person oder Sache, die die Handlung ausführt —, verwendet man meist -(y)An.

Letzter Vokal im Stamm Form Beispiel Bedeutung
e, i, ö, ü -(y)en gel-en adam, bekle-y-en kadın der kommende Mann; die wartende Frau
a, ı, o, u -(y)an bak-an çocuk, oku-y-an öğrenci das schauende Kind; der/die lesende Lernende

Das y ist ein Bindekonsonant: Es steht nur, wenn der Stamm bereits auf einen Vokal endet. Daher heißt es gel-en, aber oku-yan.

Das Grundmuster lautet:

Verb + -(y)An + Substantiv

  • çalışan insan — der Mensch, der arbeitet
  • bozulan bilgisayar — der Computer, der kaputtgeht
  • Ankara'da yaşayan arkadaşım — mein Freund / meine Freundin, der bzw. die in Ankara lebt

Die Form trägt keine Personenendung. Wer handelt, ist gerade das Substantiv nach dem Partizip: In koşan çocuk ist çocuk das Subjekt von koşmak.

Für die Verneinung steht -me/-ma vor dem Partizip. Nach diesem Vokal braucht man das verbindende y:

  • gelmeyen otobüs — der Bus, der nicht kommt
  • çalışmayan telefon — das Telefon, das nicht funktioniert
  • bilmeyen insanlar — Menschen, die es nicht wissen

-(y)An bezeichnet nicht automatisch nur die Gegenwart. Die Zeit ergibt sich oft aus dem Zusammenhang: dün gelen misafir ist „der Gast, der gestern kam“, her gün gelen müşteri „der Kunde, der jeden Tag kommt“.

2. -DIk mit Personalsuffix: jemand handelt an der bezeichneten Sache

Wenn das nachfolgende Substantiv nicht der Handelnde ist, braucht man sehr häufig -DIk plus ein Personalsuffix. Ein Personalsuffix zeigt hier, wer die Handlung ausführt. Das bezeichnete Substantiv ist beispielsweise das direkte Objekt (die Person oder Sache, auf die die Handlung gerichtet ist), ein Ort oder ein Zeitpunkt.

handelnde Person im Genitiv + Verb + -DIk + Personalsuffix + Substantiv

  • benim okuduğum kitap — das Buch, das ich gelesen habe
  • senin çalıştığın şirket — die Firma, bei der du arbeitest
  • Ayşe'nin yaptığı yemek — das Essen, das Ayşe gekocht hat

Der Genitiv ist die Form, die eine Zugehörigkeit kennzeichnet; im Deutschen entspricht er hier sinngemäß „von mir“, „von dir“ oder „von Ayşe“. Die handelnde Person und die Endung am Partizip gehören zusammen.

Das große D in -DIk steht für d oder t. Das große I steht für einen von vier Vokalen. Nach stimmlosen Konsonanten wird d zu t:

Letzter Vokal Nach meist stimmhaftem Laut Nach stimmlosem Konsonanten Beispiel
ı, a -dık -tık aldık, yaptık
i, e -dik -tik bildik, seçtik
u, o -duk -tuk okuduk, tuttuk
ü, ö -dük -tük gördük, döktük

Diese nackten Formen sehen teilweise wie die 1. Person Plural der Vergangenheit aus. Im Partizip folgt jedoch normalerweise noch das Personalsuffix und danach das beschriebene Substantiv. Vor einem vokalisch beginnenden Personalsuffix wird das abschließende k meist zu ğ: oku-duk-um → okuduğum, yap-tık-ın → yaptığın, gör-dük-ü → gördüğü.

Handelnde Person Partizip von okumak Beispiel Deutsche Entsprechung
benim okuduğum okuduğum kitap das Buch, das ich lese/gelesen habe
senin okuduğun okuduğun kitap das Buch, das du liest/gelesen hast
onun okuduğu okuduğu kitap das Buch, das er/sie liest/gelesen hat
bizim okuduğumuz okuduğumuz kitap das Buch, das wir lesen/gelesen haben
sizin okuduğunuz okuduğunuz kitap das Buch, das ihr/Sie lest/gelesen haben
onların okudukları okudukları kitap das Buch, das sie lesen/gelesen haben

Die ausdrücklich genannte Person kann wegfallen, wenn sie aus dem Zusammenhang klar ist: okuduğum kitap reicht gewöhnlich für „das Buch, das ich gelesen habe“. Das Personalsuffix -um enthält bereits die Information „ich“.

Auch -DIk legt die Zeit nicht so eindeutig fest, wie es die deutsche Übersetzung vermuten lässt:

  • sevdiğim müzik — die Musik, die ich mag
  • dün izlediğimiz film — der Film, den wir gestern gesehen haben
  • her sabah geçtiğin sokak — die Straße, durch die du jeden Morgen gehst

Zeitangaben und Kontext entscheiden also, ob eine gegenwärtige, regelmäßige oder vergangene Beziehung gemeint ist. Die Form ist auch nicht von sich aus passiv: yaptığım iş ist „die Arbeit, die ich gemacht habe“.

Die Verneinung steht wiederum vor dem Partizip:

  • beğenmediğim renk — die Farbe, die mir nicht gefällt
  • onun söylemediği sözler — die Worte, die er/sie nicht gesagt hat

3. -(y)AcAk: zukünftig, geplant oder noch zu erledigen

-(y)AcAk folgt der zweifachen Vokalharmonie: Nach e, i, ö, ü steht -(y)ecek, nach a, ı, o, u steht -(y)acak. Bei einem vokalischen Stammende erscheint wieder das verbindende y.

  • gel-ecek misafir — der Gast, der kommen wird
  • yap-acak kişi — die Person, die es machen wird
  • oku-y-acak öğrenci — der/die Lernende, der bzw. die lesen wird

Wenn das nachfolgende Substantiv selbst die zukünftige Handlung ausführt, bleibt das Partizip ohne Personalsuffix: yarın gelecek doktor („der Arzt, der morgen kommen wird“).

Ist das Substantiv dagegen das Ziel oder Objekt der zukünftigen Handlung, folgt wie bei -DIk ein Personalsuffix:

  • benim okuyacağım kitap — das Buch, das ich lesen werde
  • senin yapacağın sunum — die Präsentation, die du halten wirst
  • alacağımız ev — das Haus, das wir kaufen werden

Vor dem vokalisch beginnenden Personalsuffix wird auch hier k zu ğ: yapacak + ım → yapacağım. Diese Form sieht genauso aus wie „ich werde machen“. Die Satzumgebung zeigt die Funktion: Yapacağım. ist ein vollständiger Satz („Ich werde es machen“), während yapacağım iş eine Wortgruppe ist („die Arbeit, die ich machen werde“).

Mit dem Passivsuffix -(I)l oder -(I)n entsteht die häufige Bedeutung „zu erledigen / vorgesehen“:

  • yapılacak iş — zu erledigende Arbeit
  • gönderilecek e-posta — die E-Mail, die verschickt werden soll
  • alınacak karar — die Entscheidung, die getroffen werden wird

Die Verneinung lautet -me/-ma + -(y)AcAk: gelmeyecek misafir („der Gast, der nicht kommen wird“), almayacağım ürün („das Produkt, das ich nicht kaufen werde“).

Wortstellung und weitere Endungen

Im Deutschen steht der Relativsatz nach seinem Bezugswort: „das Buch, das ich gestern gekauft habe“. Im Türkischen steht die entsprechende Einheit davor und hat kein Relativpronomen:

dün + al-dık-ım + kitap → dün aldığım kitap

Alle Angaben, die zur Handlung gehören, bleiben vor dem Partizip: geçen hafta İstanbul'da tanıştığım insanlar („die Menschen, die ich letzte Woche in Istanbul kennengelernt habe“). Das eigentliche Substantiv folgt erst am Ende.

Benötigt der übergeordnete Satz einen Fall, erhält das Substantiv die entsprechende Endung. Ein Fall ist eine Form, die die Aufgabe eines Nomens im Satz zeigt:

  • Aldığım kitabı bitirdim. — Ich habe das Buch, das ich gekauft habe, zu Ende gelesen. (kitap → kitabı)
  • Çalıştığım şirkette Türkçe konuşuyoruz. — In der Firma, bei der ich arbeite, sprechen wir Türkisch. (şirket → şirkette)
  • Gelen misafire kahve verdik. — Wir gaben dem Gast, der kam, Kaffee. (misafir → misafire)

Beispiele im Zusammenhang

Türkisch Deutsch Hinweis
Kapıda bekleyen kadın öğretmenim. Die Frau, die an der Tür wartet, ist meine Lehrerin. -(y)An: kadın wartet selbst.
Dün gelen mesajı gördün mü? Hast du die Nachricht gesehen, die gestern kam? -(y)An kann Vergangenes bezeichnen.
Türkçe bilmeyen arkadaşım da geliyor. Mein Freund, der kein Türkisch kann, kommt auch. Verneintes -(y)An.
Sabah içtiğim kahve çok güzeldi. Der Kaffee, den ich morgens getrunken habe, war sehr gut. -DIk + -im: „ich“ trank den Kaffee.
Ayşe'nin hazırladığı yemek hazır. Das Essen, das Ayşe zubereitet hat, ist fertig. Handelnde Person im Genitiv.
Bu, en çok sevdiğimiz şarkı. Das ist das Lied, das wir am meisten mögen. -DIk mit gegenwärtiger Bedeutung.
Çalıştığın ofis merkeze yakın mı? Ist das Büro, in dem du arbeitest, nahe am Zentrum? Das Bezugswort bezeichnet einen Ort.
Aldığım kitabı iki günde bitirdim. Ich habe das Buch, das ich gekauft habe, in zwei Tagen ausgelesen. Akkusativ am Bezugswort kitabı.
Yarın gelecek tren saat dokuzda kalkıyor. Der Zug, der morgen kommen wird, fährt um neun Uhr ab. Das Bezugswort handelt selbst: -(y)AcAk ohne Personalsuffix.
Akşam izleyeceğimiz filmi sen seç. Such du den Film aus, den wir heute Abend ansehen werden. Zukünftiges Objekt, daher -AcAk + -imiz.
Yapılacak çok iş var. Es gibt viel zu erledigen. Passiv und geplante/notwendige Handlung.
Göndermeyeceğim dosyaları ayrı bir klasöre koydum. Ich habe die Dateien, die ich nicht senden werde, in einen eigenen Ordner gelegt. Verneintes zukünftiges Partizip.

Häufige Fehler

-(y)An verwenden, obwohl das Bezugswort nicht handelt

  • Falsch: Ben okuyan kitap çok uzun.
  • Richtig: Benim okuduğum kitap çok uzun.
  • Warum: Nicht das Buch liest, sondern ich lese das Buch. Deshalb braucht man -DIk mit der Endung für „ich“; ein ausdrücklich genanntes ben steht als benim im Genitiv.

Das Personalsuffix nach -DIk vergessen

  • Falsch: Ayşe'nin yaptık yemek güzel.
  • Richtig: Ayşe'nin yaptığı yemek güzel.
  • Warum: Ayşe'nin und -ı in yaptığı bilden ein zusammengehöriges Paar. Die Endung zeigt die handelnde Person auch dann, wenn Ayşe'nin weggelassen wird.

-DIk immer als Vergangenheit übersetzen

  • Missverständlich: sevdiğim müzik nur als „die Musik, die ich mochte“ verstehen
  • Je nach Kontext richtig: „die Musik, die ich mag“ oder „die Musik, die ich mochte“
  • Warum: -DIk ist kein gewöhnliches Tempussuffix. Wörter wie şimdi, her zaman, dün und der weitere Zusammenhang legen die Zeit fest.

Die Lautanpassung bei k übersehen

  • Falsch: okudukum kitap, yapacakım iş
  • Richtig: okuduğum kitap, yapacağım iş
  • Warum: Vor einer vokalisch beginnenden Personenendung wird das k von -DIk oder -AcAk in diesen Formen zu ğ.

Die deutsche Relativsatzstellung übernehmen

  • Falsch: kitap dün aldığım
  • Richtig: dün aldığım kitap
  • Warum: Im Türkischen steht die gesamte Beschreibung vor dem Substantiv. Ein Komma und ein türkisches Gegenstück zu „das“ sind hier nicht nötig.

Beim zukünftigen Muster die handelnde Person falsch markieren

  • Falsch: benim gelecek misafir („der Gast, den ich erwarte/der kommen wird“)
  • Richtig: gelecek misafir („der Gast, der kommen wird“) oder benim davet edeceğim misafir („der Gast, den ich einladen werde“)
  • Warum: Wenn misafir selbst kommt, steht -AcAk ohne Personalsuffix. Ein Genitiv plus Personalsuffix wird gebraucht, wenn eine andere Person die Handlung ausführt.

Hinweise zum Gebrauch

Partizipialgruppen sind im Türkischen keine gehobene Kurzform, sondern ganz alltäglich. Wo Deutschsprechende spontan einen Relativsatz bauen, ist die türkische Form mit einem Suffix oft die normale Wahl. Besonders häufig sind feste Wendungen wie geçen hafta („letzte Woche“, wörtlich etwa „die vergangene Woche“), gelen mesaj („eingegangene Nachricht“) und yapılacak şeyler („Dinge, die zu tun sind“).

Das Deutsche erlaubt ebenfalls Partizipien vor einem Substantiv, etwa „der wartende Gast“ oder „die zu erledigende Aufgabe“. Diese Entsprechung hilft bei -(y)An und passivem -(y)AcAk, aber nicht immer. Formen wie benim dün aldığım kitap werden auf Deutsch natürlicher als Relativsatz wiedergegeben: „das Buch, das ich gestern gekauft habe“. Eine wörtliche Nachbildung als langes deutsches Attribut klingt schnell schwerfällig.

Die handelnde Person vor -DIk oder einem mit Personalsuffix versehenen -AcAk wird in sorgfältiger Standardsprache mit dem Genitiv markiert: çocuğun kırdığı bardak („das Glas, das das Kind zerbrochen hat“). In informeller Rede können bei bestimmten Konstruktionen Abweichungen oder Verkürzungen vorkommen. Für Lernende ist das Genitivmuster die sichere und klare Wahl.

Über die Grundlagen hinaus

Die folgenden Punkte muss man auf A2 noch nicht aktiv beherrschen. Sie erklären aber Formen, die beim Lesen bald auftauchen.

Das Bezugswort kann ausgelassen werden

Wenn klar ist, welche Personen oder Dinge gemeint sind, kann das Substantiv wegfallen. Das Partizip wird dann substantiviert, also wie ein Substantiv verwendet:

  • Gelen kim? — Wer ist gekommen? / Wer kommt?
  • Gelenler salonda bekliyor. — Die Angekommenen / diejenigen, die kommen, warten im Saal.
  • Aldığımı geri verdim. — Ich habe das, was ich gekauft hatte, zurückgegeben.
  • Yapacaklarımızı konuştuk. — Wir haben besprochen, was wir tun werden.

Plural- und Fallendungen werden dann direkt an die substantivierte Form angefügt. Dadurch können lange Wörter entstehen, deren Aufbau dennoch regelmäßig ist.

-DIk bildet auch Nebensätze ohne folgendes Substantiv

In Geldiğini biliyorum („Ich weiß, dass du gekommen bist“) steht nach geldiğini kein Bezugswort. Die Form bezeichnet hier den ganzen Sachverhalt als Satzgegenstand. Das gehört systematisch zu den türkischen Nominalsätzen beziehungsweise substantivierten Nebensätzen und wird auf B1 ausführlicher behandelt. Die sichtbaren Bausteine ähneln okuduğun kitap, ihre Aufgabe im Satz ist aber eine andere.

Weitere Partizipien und verschachtelte Gruppen

Auf höherem Niveau kommen unter anderem Formen mit -miş/-mış/-muş/-müş sowie komplexere Kombinationen hinzu. Auch mehrere Partizipialgruppen können ineinandergreifen:

Okuduğum kitabı yazan adam bedeutet „der Mann, der das Buch geschrieben hat, das ich gelesen habe“. Der innere Teil okuduğum kitap beschreibt das Buch; der äußere Teil [okuduğum kitabı] yazan adam beschreibt den Mann. Beim Lesen hilft es, vom letzten Substantiv aus rückwärts nach den zusammengehörigen Gruppen zu suchen.

Lerntipps

  1. Stelle immer zuerst die Subjektfrage: Handelt das bezeichnete Substantiv selbst? Dann beginne mit -(y)An. Handelt jemand anderes an ihm oder in Bezug auf Ort/Zeit? Dann prüfe -DIk + Personalsuffix. Für Zukünftiges verwende dasselbe Denkmuster mit -(y)AcAk.
  2. Bilde kleine Dreiergruppen: gelen misafir — dün davet ettiğim misafir — yarın davet edeceğim misafir. So lernst du nicht nur Endungen, sondern den Bedeutungsunterschied zwischen handelndem Bezugswort, vergangenem/gegenwärtigem Bezug und Zukunft.
  3. Zerlege lange Formen schriftlich: Markiere in okumayacağımız kitaplar die Teile oku-ma-yacak-ımız kitap-lar. Sprich anschließend die vollständige Gruppe laut. Das trainiert gleichzeitig Vokalharmonie, Verneinung und Personenendung.

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