C2

Komplexe Satzstrukturen im Ungarischen

Bonyolult Mondatszerkezetek

Dieser Artikel ist Teil des Ungarisch-Grammatikbaums auf Settemila Lingue.

Kurz gesagt

Auch ein langer ungarischer Satz besteht aus überschaubaren Teilsätzen. Entscheidend ist, jeden Teilsatz für sich zu bauen und dann seine Verbindung zum übergeordneten Satz sichtbar zu machen: häufig durch Paare wie azt … hogy, az … aki, oda … ahol oder úgy … mintha. Anders als im Deutschen schickt ein einleitendes Wort wie hogy das Verb nicht automatisch ans Satzende.

Überblick

Auf C2-Niveau geht es nicht mehr nur darum, einen einzelnen Nebensatz mit hogy („dass“) oder aki („der/die“) zu bilden. Anspruchsvoll wird die Satzstruktur, wenn mehrere Nebensätze ineinandergreifen, ein Ausdruck über größere Entfernung mit seinem Bezugswort verbunden ist oder dieselbe Person in verschiedenen Teilsätzen unterschiedliche grammatische Rollen hat. Ein Teilsatz ist dabei eine Wortgruppe mit einem eigenen Prädikat, also dem Teil, der die Aussage oder Handlung trägt.

Das Ungarische bietet dafür ein besonders ausgebautes System aus Bezugswörtern und Einleitungswörtern. Das Bezugswort steht meist im übergeordneten Satz: azt („das“ als Objekt), annak („demjenigen“), oda („dorthin“), akkor („dann“) oder úgy („so“). Der zugehörige Nebensatz beginnt etwa mit hogy, aki, ahol, amikor oder ahogy. Beide Teile zeigen oft unabhängig voneinander, welche Funktion sie in ihrem jeweiligen Teilsatz haben.

Für Deutschsprachige sind vor allem zwei Unterschiede wichtig. Erstens gibt es keine deutsche Nebensatzregel vom Typ „…, dass er morgen kommt“: Im Ungarischen richtet sich die Wortfolge auch im Nebensatz nach Thema, Hervorhebung und Verbzusatz. Zweitens kann ein deutsches einzelnes Relativpronomen im Ungarischen einem zweiteiligen Paar entsprechen: Akit …, azt … bedeutet sinngemäß „Wen/denjenigen, den …“.

So funktioniert es

1. Zuerst die Satzebenen erkennen

Ein komplexer Satz lässt sich als Gerüst lesen:

Ebene Ungarischer Baustein Funktion
übergeordneter Satz Azt mondta „Er/Sie sagte das“; azt kündigt einen Inhalt an
Inhaltssatz hogy … elmegyünk oda sagt, was geäußert wurde; oda kündigt einen Ort an
Bedingungssatz darin ha jössz nennt die Bedingung
Relativsatz darin ahol tegnap voltunk bestimmt den Ort näher

Daraus entsteht:

Azt mondta, hogy ha jössz, elmegyünk oda, ahol tegnap voltunk.
„Er/Sie sagte, dass wir, wenn du kommst, dorthin gehen, wo wir gestern waren.“

Beim Verstehen hilft es, von außen nach innen zu arbeiten: mondta ist das zentrale Prädikat, hogy öffnet dessen Inhalt, ha setzt innerhalb dieses Inhalts eine Bedingung, und ahol erläutert oda.

2. Inhaltssätze mit azt … hogy

Hogy leitet häufig einen Inhalt ein, also das, was jemand sagt, denkt, weiß, bemerkt oder hofft. Das vorausweisende azt ist der Akkusativ von az und fungiert im Hauptsatz als direktes Objekt (das, worauf sich die Handlung unmittelbar richtet).

Muster Beispiel Bedeutung
azt + Verb, hogy … Azt hiszem, hogy igazad van. Ich glaube, dass du recht hast.
Verb ohne azt + hogy … Hiszem, hogy sikerülni fog. Ich glaube daran, dass es gelingen wird.
arra + Verb, hogy … Arra számítok, hogy késni fog. Ich rechne damit, dass er/sie sich verspäten wird.

Welches Bezugswort passt, bestimmt das Verb oder die gemeinte Beziehung. Man sagt etwa gondol valamire („an etwas denken“), daher arra gondolok, hogy …. Man sollte also nicht überall mechanisch azt einsetzen.

Im Deutschen markiert die Endstellung des Verbs den Nebensatz deutlich. Im Ungarischen bleibt die innere Satzorganisation grundsätzlich dieselbe wie im Hauptsatz:

  • Tudom, hogy Péter elolvasta a levelet. – „Ich weiß, dass Péter den Brief gelesen hat.“
  • Tudom, hogy Péter tegnap olvasta el a levelet. – „Ich weiß, dass Péter den Brief gestern gelesen hat.“ Hier hebt die Stellung vor olvasta el besonders „gestern“ hervor.

3. Korrelative Paare: zwei Formen, zwei Satzgliedrollen

Ein Korrelat ist ein Bezugswort im übergeordneten Satz, das auf einen Nebensatz verweist. Im Ungarischen bilden Korrelat und Einleitungswort oft ein Paar. Ihre Endungen müssen nicht gleich sein, denn jede Form erfüllt ihre eigene Rolle.

Bedeutung Einleitungswort im Nebensatz Bezugswort im übergeordneten Satz
Person aki, akit, akinek, akire … az, azt, annak, arra …
Sache oder ganzer Sachverhalt ami, amit, aminek … az, azt, annak …
bestimmtes genanntes Bezugswort, eher schriftsprachlich amely, amelyet, amelynek … meist ein Substantiv oder az
Ort ahol, ahova, ahonnan ott, oda, onnan
Zeit amikor akkor
Art und Weise ahogy úgy
Maß oder Menge amennyire, amennyit annyira, annyit

Besonders wichtig ist die unabhängige Fallmarkierung. Ein Kasus ist eine Endung, die die Aufgabe eines Wortes im Satz zeigt:

Akit meghívtál, annak küldök üzenetet.
„Demjenigen, den du eingeladen hast, schicke ich eine Nachricht.“

  • akit steht im Akkusativ, weil die Person das direkte Objekt von meghívtál ist;
  • annak steht im Dativ, weil dieselbe Person Empfänger der Nachricht ist.

Genau dasselbe Prinzip steckt in Akit láttál, az az, akire gondolok. („Derjenige, den du gesehen hast, ist derjenige, an den ich denke.“): akit ist Objekt von „sehen“, az steht als Bezugswort im Hauptsatz, und akire trägt die von gondol valamire verlangte Endung -re.

Das Korrelat kann fehlen, wenn die Beziehung allgemein und eindeutig ist: Aki korán kel, aranyat lel. („Morgenstund hat Gold im Mund“, wörtlich: „Wer früh aufsteht, findet Gold.“) Wird jedoch ein Gegensatz betont oder eine lange Verbindung verdeutlicht, ist das Paar besonders nützlich: Aki vállalja a felelősséget, az döntsön. („Wer die Verantwortung übernimmt, der soll entscheiden.“)

4. Verschachtelte Bedingungen und Relativsätze

Mehrere Einleitungswörter dürfen direkt auf verschiedenen Ebenen stehen:

Tudom, hogy ha lesz időd, elolvasod azt a könyvet, amelyet ajánlottam.
„Ich weiß, dass du, wenn du Zeit hast, das Buch lesen wirst, das ich empfohlen habe.“

Die Verbindung hogy ha ist hier kein festes zweiteiliges Bindewort. Hogy eröffnet den Inhalt von tudom, während ha innerhalb dieses Inhalts die Bedingung zu elolvasod einleitet. Deshalb sollte man beim Schreiben prüfen, welches Prädikat zu jedem Einleitungswort gehört.

Relativsätze stehen möglichst nahe bei dem Ausdruck, den sie erläutern. Bei sehr langen Einschüben kann ein Satz zwar grammatisch bleiben, aber schwer verständlich werden. Dann ist eine Aufteilung in zwei Sätze oft stilistisch besser als eine zusätzliche Verschachtelung.

5. Irreale Vergleiche mit úgy … mintha

Mintha bedeutet „als ob“. Bei nur vorgestellten oder nicht als wirklich dargestellten Sachverhalten steht typischerweise der Konditional, also eine Verbform für Bedingungen oder Irrealität.

Zeitbezug Muster Beispiel
gleichzeitig oder gegenwärtig mintha + Konditional Präsens Úgy beszél, mintha mindent tudna. – Er/Sie redet, als wüsste er/sie alles.
vorzeitig oder vergangen mintha + Konditional Vergangenheit Úgy csinált, mintha nem hallotta volna. – Er tat so, als hätte er nichts gehört.

Die Vergangenheitsform besteht aus einer Vergangenheitsform wie hallotta und volna. Ein häufiger deutscher Einfluss ist, nach mintha einfach eine indikativische Vergangenheitsform zu verwenden; für den irrealen Vergleich ist hallotta volna die sichere Standardform.

6. Einräumung mit bár- und akár- Formen

Ausdrücke wie bármennyire (is) („wie sehr auch“), bárki (is) („wer auch immer“) oder bárhol (is) („wo auch immer“) räumen einen Umstand ein, der am Ergebnis nichts ändert:

Bármennyire is akartam volna, nem tehettem.
„So sehr ich es auch gewollt hätte, ich konnte es nicht tun.“

Das verstärkende is ist sehr häufig. Die Verbform hängt vom gemeinten Zeit- und Wirklichkeitsbezug ab: Bármennyire is fáradt vagyok, befejezem („So müde ich auch bin, ich beende es“) ist real; akartam volna stellt einen nicht verwirklichten Wunsch in der Vergangenheit dar.

Beispiele im Zusammenhang

Ungarisch Deutsch Hinweis
Azt mondta, hogy ha jössz, elmegyünk oda, ahol tegnap voltunk. Er/Sie sagte, dass wir, wenn du kommst, dorthin gehen, wo wir gestern waren. Inhalts-, Bedingungs- und Relativsatz sind verschachtelt.
Akit láttál, az az, akire gondolok. Derjenige, den du gesehen hast, ist derjenige, an den ich denke. akit, az und akire haben verschiedene Satzgliedrollen.
Úgy csinált, mintha nem hallotta volna. Er tat so, als hätte er nichts gehört. Vergangener irrealer Vergleich mit volna.
Bármennyire is akartam volna, nem tehettem. So sehr ich es auch gewollt hätte, ich konnte es nicht tun. Einräumung trotz eines nicht erfüllten Wunsches.
Annak adom a kulcsot, akiben a legjobban bízom. Ich gebe den Schlüssel demjenigen, dem ich am meisten vertraue. annak ist Empfänger; akiben wird von bízik valakiben verlangt.
Ahova te mész, oda én is elmegyek. Wohin du gehst, dorthin gehe ich auch. Richtungspaar ahova … oda.
Ahol nincs térerő, ott az alkalmazás sem működik. Wo es keinen Empfang gibt, funktioniert auch die Anwendung nicht. Ortspaar ahol … ott.
Amikor mindenki megérkezett, akkor kezdtük el a megbeszélést. Als alle angekommen waren, begannen wir mit der Besprechung. akkor hebt den Zeitpunkt ausdrücklich hervor.
Úgy oldotta meg a problémát, ahogy a tanára javasolta. Er/Sie löste das Problem so, wie die Lehrkraft es empfohlen hatte. Art und Weise: úgy … ahogy.
Annyit értettem meg, amennyit a zajban hallani lehetett. Ich verstand so viel, wie man bei dem Lärm hören konnte. Mengenpaar annyit … amennyit.
Tudom, hogy Péter azt állítja, hogy nem kapta meg az üzenetet. Ich weiß, dass Péter behauptet, er habe die Nachricht nicht erhalten. Ein Inhaltssatz enthält einen weiteren Inhaltssatz.
Ha megtalálod azt a fájlt, amelyről tegnap beszéltünk, küldd el nekem. Wenn du die Datei findest, über die wir gestern gesprochen haben, schick sie mir. Der Relativsatz bestimmt azt a fájlt näher.
Aki úgy érzi, hogy segítségre van szüksége, az jelezze. Wer das Gefühl hat, Hilfe zu brauchen, soll Bescheid geben. Ein Inhaltssatz liegt innerhalb eines korrelativen Personensatzes.
Bármit is mondjanak róla, én annak hiszek, amit személyesen tapasztaltam. Was man darüber auch sagen mag: Ich glaube dem, was ich selbst erfahren habe. Einräumung und Paar annak … amit.

Häufige Fehler

1. Deutsche Verbendstellung übernehmen

  • Unnatürlich: Tudom, hogy Péter a levelet tegnap elolvasta. – wenn lediglich neutral „Ich weiß, dass Péter den Brief gestern gelesen hat“ gemeint ist
  • Natürlich: Tudom, hogy Péter tegnap elolvasta a levelet.
  • Warum: Hogy löst keine automatische Verbendstellung aus. Eine andere Reihenfolge kann möglich sein, setzt aber häufig einen anderen Schwerpunkt und ist nicht einfach die deutsche Reihenfolge in ungarischen Wörtern.

2. In beiden Teilsätzen dieselbe Endung verwenden

  • Falsch: Akit beszéltem, azt küldtem egy üzenetet.
  • Richtig: Akivel beszéltem, annak küldtem egy üzenetet.
  • Warum: Man spricht mit jemandem: akivel. Man schickt jemandem etwas: annak. Jeder Teilsatz vergibt seine eigene Rolle.

3. azt vor jedem hogy-Satz erzwingen

  • Unpassend: Arra számítok azt, hogy időben ideér.
  • Richtig: Arra számítok, hogy időben ideér.
  • Warum: számít valamire verlangt arra, nicht zusätzlich azt. Das Bezugswort richtet sich nach dem Verb und seiner Ergänzung.

4. Nach mintha die Irrealität nicht markieren

  • Falsch für den gemeinten irrealen Vergleich: Úgy tett, mintha nem hallotta.
  • Richtig: Úgy tett, mintha nem hallotta volna.
  • Warum: „Als hätte er es nicht gehört“ bezieht sich auf eine vorgestellte vergangene Situation; dafür steht der vergangene Konditional mit volna.

5. Den Bezug eines Relativsatzes zu weit entfernen

  • Schwer verständlich: Elküldtem a jelentést, miután minden adatot még egyszer ellenőriztem, amelyet a kollégám írt.
  • Klarer: Miután minden adatot még egyszer ellenőriztem, elküldtem a jelentést, amelyet a kollégám írt.
  • Warum: Im ersten Satz scheint amelyet zunächst auf adatot zu verweisen, obwohl jelentést gemeint ist. Nähe verhindert einen falschen ersten Eindruck.

Hinweise zum Gebrauch

Korrelative Bezugswörter sind nicht immer Pflicht. In allgemeinen Aussagen genügt oft Aki kérdez, az tanul ebenso wie das knappere Aki kérdez, tanul. Mit az wird die Zweiteilung deutlicher oder kontrastiver. In einem langen Satz kann das Korrelat außerdem wie ein Wegweiser wirken und die Verarbeitung erleichtern.

Bei Sachen überschneiden sich ami und amely teilweise. Ami kann sich besonders natürlich auf einen ganzen vorherigen Sachverhalt beziehen: Elkésett, ami mindenkit meglepett („Er/Sie kam zu spät, was alle überraschte“). Amely bezieht sich in sorgfältiger Schriftsprache bevorzugt auf ein ausdrücklich genanntes Substantiv: a jelentés, amelyet elküldtem („der Bericht, den ich verschickte“). In der gesprochenen Sprache ist ami auch bei konkreten Bezugswörtern häufig; in formellen Texten lohnt sich die genauere Unterscheidung.

Kommas trennen Teilsätze. Vor hogy, aki, amely, ahol, amikor, mintha und ähnlichen Einleitungen steht daher normalerweise ein Komma. Bei einer Verschachtelung markiert jedes Komma eine Grenze, nicht unbedingt das Ende des gesamten Gedankens. Lautes Lesen mit einer kleinen Pause an diesen Grenzen ist eine gute Verständlichkeitsprobe.

Ungarisch lässt das Subjekt oft unausgesprochen, weil die Verbform die Person zeigt. In langen Sätzen kann dadurch aber unklar werden, wer handelt. Ein Name oder Pronomen darf dann zur Klärung wiederholt werden. Eleganz bedeutet nicht, jede Wiederholung um jeden Preis zu vermeiden.

Über die Grundregeln hinaus

Abhängigkeiten über größere Entfernung

In Gesprächen begegnen Fragen, bei denen ein Fragewort inhaltlich zu einem tiefer eingebetteten Verb gehört:

Kit mondtál, hogy meghívtak?
„Wen hat man deiner Aussage nach eingeladen?“

Kit gehört semantisch zu meghívtak, steht aber am Anfang des Gesamtsatzes. Solche Fernbeziehungen sind mit bestimmten Verben des Sagens, Denkens oder Wissens möglich, wirken jedoch rasch schwerfällig. Nicht jeder Nebensatz erlaubt sie gleich gut, und zusätzliche Verschachtelungen erhöhen die Gefahr eines falschen Bezugs. In geplanter formeller Sprache ist eine Umformung meist klarer: Azt mondtad, hogy kit hívtak meg? („Du hast gesagt, wen man eingeladen hat?“) oder zwei getrennte Sätze.

Informationsstruktur statt starrer Wortfolge

Die Wortstellung zeigt im Ungarischen oft, was bereits Thema ist und was als neue, eingeschränkte oder kontrastive Information hervorgehoben wird. Der Fokus ist die besonders hervorgehobene Information und steht typischerweise unmittelbar vor dem konjugierten Verb; ein Verbzusatz rückt dann häufig hinter das Verb:

  • Péter tegnap elolvasta a levelet. – neutrale Mitteilung über das Lesen
  • Péter TEGNAP olvasta el a levelet. – gestern, nicht an einem anderen Tag
  • Péter A LEVELET olvasta el. – den Brief, nicht etwas anderes

Dasselbe gilt innerhalb eines Nebensatzes: Azt mondta, hogy Péter TEGNAP olvasta el a levelet. Die Einbettung mit hogy hebt diese Schwerpunktregeln nicht auf. Großschreibung dient hier nur dazu, die Betonung sichtbar zu machen; in normalen Texten wird so nicht geschrieben.

Stilistische Last kontrollieren

Ein grammatisch möglicher Satz ist nicht automatisch ein guter Satz. Besonders in Verwaltungssprache, Wissenschaft und Argumentation können mehrere hogy-Sätze hintereinander entstehen. Drei Prüfungen helfen:

  1. Hat jedes Einleitungswort ein eindeutig auffindbares Prädikat?
  2. Steht ein Relativsatz nahe genug bei seinem Bezugswort?
  3. Trägt die Verschachtelung eine echte Bedeutungsbeziehung, oder wäre ein neuer Satz klarer?

Ein Korrelat wie azt, arra oder akkor kann eine lange Verbindung absichern. Wenn trotzdem zweimal gelesen werden muss, ist Aufteilen meist die stilistisch stärkere Lösung.

Übungstipps

  1. Markiere Satzebenen. Unterstreiche in einem Zeitungsabsatz jedes Prädikat und kreise hogy, ha, aki, ahol, mintha und ähnliche Einleitungen ein. Ordne dann jedem Einleitungswort sein Prädikat zu.
  2. Baue Korrelatketten um. Beginne mit Aki dolgozik, az tanul, und ändere die Rollen: Akit felvesznek, annak segítünk; Akivel együtt dolgozom, arra számíthatok. Prüfe jede Endung anhand des Verbs im eigenen Teilsatz.
  3. Erweitere schrittweise. Mache aus Elmegyünk oda nacheinander Elmegyünk oda, ahol találkoztunk, dann Ha lesz időnk, elmegyünk oda, ahol találkoztunk, und schließlich Azt mondta, hogy ha lesz időnk, elmegyünk oda, ahol találkoztunk. Danach kürze den Satz wieder, ohne die Aussage zu verlieren.

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