C2

Mittelwalisisch und altertümliche Formen

Cymraeg Canol a Ffurfiau Hynafol

Dieser Artikel ist Teil des Walisisch-Grammatikbaums auf Settemila Lingue.

Kurz gesagt

Mittelwalisisch ist nicht einfach modernes Walisisch mit alten Wörtern: Auch Schreibweise, Pronomen, Satzpartikeln und Verbformen können abweichen. Formen wie myfi, tydi, canys und sef begegnen heute noch in gehobener Sprache, Bibelzitaten, Sprichwörtern oder bewusst altertümlichem Stil. Beim Lesen ist daher zuerst zu klären, ob eine Form wirklich mittelalterlich, nur literarisch oder noch heute gebräuchlich ist.

Überblick

Als Mittelwalisisch bezeichnet man gewöhnlich die Sprachstufe, in der ein großer Teil der walisischen Prosa und Dichtung des 12. bis 14. Jahrhunderts überliefert ist. Dazu gehören die Erzählungen, die später unter dem Namen Mabinogion zusammengefasst wurden. Die erhaltenen Handschriften sind nicht immer gleich alt wie die darin bewahrten Stoffe, und ihre Schreiber verwendeten keine vollständig einheitliche Rechtschreibung. Deshalb kann derselbe Ausdruck je nach Ausgabe unterschiedlich aussehen.

Auf C2 geht es weniger darum, selbst wie ein mittelalterlicher Erzähler zu schreiben. Wichtiger ist die rezeptive Beherrschung, also die Fähigkeit, ältere Formen beim Lesen zu erkennen, sinnvoll zu deuten und ihrem Register zuzuordnen. Manche Elemente sind verschwunden, manche leben in der modernen Literatursprache fort, und andere wirken nur in bestimmten Zusammenhängen altertümlich. Myfi yw'r drws ist zum Beispiel verständliches modernes literarisches Walisisch, klingt aber durch myfi und den biblischen Satzbau feierlich und nachdrücklich.

Für deutschsprachige Lernende liegt eine besondere Schwierigkeit darin, dass deutsche Übersetzungen kleine walisische Wörter oft gar nicht einzeln wiedergeben. Eine Partikel (ein kurzes grammatisches Wort) wie a kann einen Relativsatz oder eine Hervorhebung markieren und zugleich eine Anlautmutation auslösen. Sie entspricht dann weder schlicht „und“ noch einem anderen einzelnen deutschen Wort.

Funktionsweise

Drei Sprachschichten auseinanderhalten

Nicht jede ungewöhnliche Form gehört in dieselbe Schublade. Beim Lesen hilft diese Dreiteilung:

Sprachschicht Typische Umgebung Was beim Lesen zu beachten ist
Mittelwalisisch Handschriften, wissenschaftliche Ausgaben mittelalterlicher Texte ältere Schreibweisen, andere Partikeln und teils nicht mehr produktive Formen
moderne Literatursprache Bibel, feierliche Reden, ältere Literatur, formelle Prosa grammatisch modern, aber oft mit konservativen Pronomen und kurzen Verbformen
bewusst altertümlicher Stil historische Romane, Wahlsprüche, Zitate, humorvolle Nachahmung alte Merkmale werden gezielt als Stilmittel eingesetzt

Eine moderne Form mit feierlicher Wirkung ist also nicht automatisch mittelwalisisch. Umgekehrt lässt sich ein echter Handschriftensatz nicht zuverlässig modernisieren, indem man nur einzelne Wörter austauscht.

Nachdrückliche und konservative Pronomen

Ein Pronomen steht für eine Person oder Sache, etwa deutsch „ich“ oder „sie“. Ältere und literarische Texte verwenden mehrere Formen, die in der heutigen Alltagssprache selten oder stilistisch markiert sind.

Form Grundbedeutung Typische Wirkung oder Funktion
myfi ich, gerade ich starker Nachdruck; feierlich oder literarisch
tydi du, gerade du nachdrücklich; häufig in gehobenen oder religiösen Texten
ef er konservative literarische Form; gesprochen meist e oder fe
hwynt sie literarische Pluralform; gesprochen meist nhw
minnau ich meinerseits, auch ich setzt die eigene Person hinzu oder in Gegensatz
tithau du deinerseits, auch du zusätzlicher oder kontrastiver Bezug auf „du“
yntau / hithau er/sie seinerseits, auch er/sie führt eine Person als neues oder kontrastives Thema weiter

Der Unterschied zwischen myfi und einem neutralen „ich“ ist im Deutschen oft nur durch Betonung oder Zusätze wie „ich selbst“ wiederzugeben. Das heißt aber nicht, dass myfi immer wörtlich „ich selbst“ bedeutet. Der Kontext entscheidet zwischen bloßem Nachdruck, Kontrast und feierlichem Ton.

Die Formen auf -au sind ebenfalls mehr als lange Personenbezeichnungen. In einer Erzählung kann yntau ungefähr „er wiederum“ oder „was ihn betrifft“ bedeuten. Wer nur „er“ übersetzt, trifft den Sachinhalt, verliert aber den Übergang im Erzählfluss.

Partikeln, Bindewörter und Präsentationsformeln

Die im Konzept zentralen Wörter canys und sef sind keine frei flektierten Verben. Sie erfüllen verbindende oder präsentierende Aufgaben.

Form Funktion Mögliche deutsche Wiedergabe
canys leitet eine Begründung ein denn, weil, da
sef identifiziert oder präzisiert das Folgende nämlich, und zwar, das heißt
a markiert unter anderem einen direkten Relativbezug oder eine Hervorhebung oft ohne eigenes deutsches Wort
y / yr kann in älteren Texten einen Satz oder einen indirekten Relativbezug einleiten je nach Satzbau „dass“, „wo“, „in dem“ oder unübersetzt
ny / nyt ältere Schreibungen negativer Partikeln nicht; modernes literarisches ni / nid
megis literarischer Vergleich oder Einführung eines Beispiels wie, gleichwie, beispielsweise

Ein Relativbezug verbindet eine nähere Bestimmung mit einem vorher genannten Satzteil, wie deutsch „der“ in „der Mann, der kam“. Im Walisischen kann a dabei direkt vor dem Verb stehen. Häufig folgt eine weiche Mutation, also eine Veränderung des ersten Konsonanten: gwnaeth wird zu wnaeth, dywedaist zu ddywedaist und daethant zu ddaethant.

In Tydi a ddywedaist hynny bezeichnet tydi die hervorgehobene Person; a verknüpft sie mit „sagtest“ und löst die Mutation dywedaist → ddywedaist aus. Eine natürliche deutsche Übersetzung lautet deshalb „Gerade du hast das gesagt“, obwohl es für a kein einzelnes Übersetzungswort gibt.

Canys ist mit deutschem „denn“ nur teilweise vergleichbar. Es ist ein kausales Bindewort, führt also einen Grund an. Das deutsche „denn“ in einer Frage wie „Was machst du denn?“ ist dagegen eine Modalpartikel; dafür darf canys nicht eingesetzt werden.

Sef steht oft nach einer allgemeinen Angabe und nennt dann die genaue Identität: tri pheth, sef... bedeutet „drei Dinge, nämlich ...“. In älteren Erzählformeln kann die Konstruktion umfangreicher wirken. Man sollte sef nicht wie ein Verb mit Person und Zeitform analysieren.

Kurze Verbformen und ältere Schreibungen

Ein finites Verb ist eine Verbform, die Person oder Zeit erkennen lässt. Mittelwalisische Erzählungen verwenden häufig kurze, direkt flektierte Verben. Das baut auf den bereits bekannten berfau cryno auf, doch Form und Schreibung können älter sein.

Ältere oder literarische Form Einordnung Moderne Hilfe beim Erschließen
a wnaeth „tat“; gwnaeth nach a weich mutiert zu gwneud „machen, tun“ stellen
oruc ältere 3. Person Singular „tat, machte“ funktional oft mit modernem gwnaeth vergleichbar
doeth ältere Form „kam“ mit modernem daeth und dod/dyfod verbinden
bu kurze Vergangenheitsform von bod bezeichnet oft ein begrenztes Geschehen oder einen eingetretenen Zustand
oed verbreitete ältere Schreibung zu „war“ in modernisierter Rechtschreibung meist oedd
ys ältere Kopulaform in bestimmten Aussagestrukturen ungefähr „ist“; als Teil der ganzen Konstruktion lesen

Eine Kopula ist ein verbindendes „Sein“-Element, das zwei Angaben gleichsetzt, etwa „X ist gut“. Gerade bei bod „sein“ darf man ältere Formen nicht nur über ihr Schriftbild beurteilen. Kontext, Satzpartikeln und Wortstellung sind oft aussagekräftiger.

Auch die Rechtschreibung ist ein Hinweis, aber kein mechanischer Umrechnungsschlüssel. Eine diplomatische Ausgabe kann die Handschrift eng nachbilden; eine normalisierte Ausgabe vereinheitlicht viele Schreibungen. Formen wie oed/oedd können daher denselben Textbestand in unterschiedlicher editorischer Darstellung wiedergeben. Vor der grammatischen Analyse lohnt immer ein Blick in die Einleitung der verwendeten Ausgabe.

Die Formel A sef a wnaeth Pwyll...

Die gegebene Formel A sef a wnaeth Pwyll... lässt sich sinngemäß mit „Und Folgendes tat Pwyll ...“ wiedergeben. Das erste a setzt die Erzählung fort; sef kündigt eine nähere Bestimmung an; das zweite a bindet die hervorgehobene Angabe an wnaeth. Entscheidend ist die Gesamtfunktion: Der Erzähler rückt die nächste Handlung Pwylls ins Blickfeld. Eine Wort-für-Wort-Zuordnung wie „und – nämlich – und – tat“ ergibt im Deutschen keinen brauchbaren Satz.

Beispiele im Kontext

Die Beispiele mischen überlieferungsnahe, normalisierte und bis heute literarisch verwendete Formen. Die letzte Spalte zeigt deshalb nicht nur Grammatik, sondern auch Register.

Walisisch Deutsch Hinweis
A sef a wnaeth Pwyll... Und Folgendes tat Pwyll ... Erzählformel mit präsentierendem sef
Canys da yw hynny. Denn das ist gut. altertümliches oder sehr gehobenes Bindewort
Myfi yw'r drws. Ich bin die Tür. stark hervorgehobenes „ich“; biblischer Klang
Tydi a ddywedaist hynny. Gerade du hast das gesagt. 2. Person Singular; a mit weicher Mutation von dywedaist
Yntau a aeth ymaith. Er wiederum ging fort. kontrastives oder fortführendes Pronomen
Minnau a af gyda thi. Ich meinerseits werde mit dir gehen. minnau fügt „auch/hingegen ich“ hinzu
Ef a oruc hynny. Er tat das. ältere Verbform oruc
Doeth y marchog at y llys. Der Ritter kam an den Hof. älteres doeth „kam“
Bu farw'r brenin. Der König starb. wörtlich etwa „wurde tot“; bu ist noch literarisch gebräuchlich
Pwyll a oed yn arglwydd ar y wlad. Pwyll war Herr über das Land. ältere Schreibung oed statt oedd
Ny wnaeth ef hynny. Er tat das nicht. ältere negative Partikel ny
Y mae tri rheswm, sef y rhai hyn. Es gibt drei Gründe, nämlich die folgenden. sef ist auch in moderner formeller Prosa möglich
Hwynt a ddaethant at y porth. Sie kamen zum Tor. literarisches hwynt; 3. Person Plural mit Mutation daethant → ddaethant
Megis y dywedodd y bardd... Wie der Dichter sagte ... gehobene Vergleichs- oder Zitatseinleitung

Häufige Fehler

myfi als neutrales Alltagspronomen verwenden

  • Unpassend im neutralen Gespräch: Myfi yw'r myfyriwr newydd.
  • Neutral: Fi yw'r myfyriwr newydd. / Dw i'n fyfyriwr newydd.
  • Warum: Myfi setzt starken Nachdruck oder einen feierlichen Ton. Der Satz ist nicht grundsätzlich ungrammatisch, wirkt im Alltag aber schnell wie ein Zitat oder eine bewusste Inszenierung.

sef wie ein Verb behandeln

  • Falsch: Mae sef tri rheswm.
  • Richtig: Y mae tri rheswm, sef y rhai hyn.
  • Warum: Sef bedeutet in dieser Verwendung „nämlich/und zwar“ und wird nicht nach Person oder Zeit flektiert.

Jedes a mit „und“ übersetzen

  • Falsch gedeutet: Tydi a ddywedaist hynny = „Du und sagtest das.“
  • Richtig: „Gerade du hast das gesagt.“
  • Warum: Das a vor ddywedaist markiert hier die Verbindung zwischen dem hervorgehobenen Satzteil und dem Verb. Es ist keine einfache nebenordnende Konjunktion.

Die Mutation nach a übersehen

  • Falsch: Tydi a dywedaist hynny.
  • Richtig: Tydi a ddywedaist hynny.
  • Warum: Die relative oder hervorhebende Partikel a löst hier eine weiche Mutation aus. Das Wörterbuch führt das Verb trotzdem unter dweud, nicht unter ddweud.

Alte und moderne Schreibungen beliebig mischen

  • Unsystematisch: Ny gwnaeth ef hynny.
  • Älter ausgerichtet: Ny wnaeth ef hynny.
  • Modern literarisch: Ni wnaeth ef hynny.
  • Warum: Zur Wahl der negativen Partikel gehört auch das passende Mutationsmuster. Wer eine Textstelle zitiert, sollte außerdem die Schreibweise der Ausgabe beibehalten, statt einzelne Formen zufällig zu modernisieren.

„Ungewöhnlich“ mit „ausgestorben“ gleichsetzen

  • Zu pauschal:Canys, sef und myfi sind mittelwalisisch und werden heute nicht mehr verwendet.“
  • Genauer: „Diese Formen sind heute je nach Form literarisch, formell, religiös oder bewusst altertümlich markiert.“
  • Warum: Sprachgeschichte und heutiges Register überlappen. Besonders sef ist in präzisierender Funktion weiterhin nützlich.

Hinweise zum Gebrauch

Bei mittelalterlichen Texten ist die Ausgabe Teil der Grammatikarbeit. In einer originalnahen Transkription begegnen mehr Schreibvarianten und Abkürzungen; eine Leseausgabe kann dieselben Sätze normalisieren und mit moderner Zeichensetzung gliedern. Satzzeichen stammen häufig vom Herausgeber und dürfen nicht automatisch als Hinweis des mittelalterlichen Schreibers verstanden werden.

In moderner Sprache haben die Formen sehr unterschiedliche Reichweiten. Sef kommt weiterhin in sachlicher und formeller Prosa vor. Myfi und tydi eignen sich für feierlichen Nachdruck, religiöse Sprache und literarische Stimmen. Canys klingt deutlich konservativer als alltägliche Begründungen mit achos oder neutralere formelle Verbindungen. Ef und hwynt weisen meist auf literarisches Register hin, während gesprochene Varietäten gewöhnlich andere Pronomen verwenden.

Dichtung verlangt besondere Vorsicht. Wortstellung, Auslassungen und Varianten können durch Versmaß, Reim oder das strenge walisische Klangsystem bedingt sein. Eine poetische Form ist daher nicht ohne Weiteres ein allgemeines Prosamuster. Auch ein Wörterbuchbeleg beweist nur, dass eine Form vorkommt; über ihre heutige Natürlichkeit entscheidet das Register.

Sprichwörter, Wahlsprüche und Ortsnamen bewahren ältere Wörter und Mutationen besonders lange. In Pen-y-bont ist zum Beispiel der Artikel y sichtbar; Namen können außerdem zusammengesetzte Elemente oder erstarrte mutierte Formen enthalten. Dennoch ist nicht jede undurchsichtige Namensform ein unveränderter Rest des Mittelalters. Lautwandel, spätere Neudeutung und amtliche Schreibweisen können mehrere Zeitschichten miteinander verbinden.

Für Fortgeschrittene

Eine sichere Lesestrategie

Bei einem schwierigen Satz empfiehlt sich ein mehrstufiges Vorgehen:

  1. Finite Verben suchen. Formen wie wnaeth, oed oder oruc bilden oft das Gerüst des Satzes.
  2. Partikeln markieren. Prüfe bei a, y/yr und ny/nyt, ob danach eine Mutation steht und welche Satzbeziehung dadurch angezeigt wird.
  3. Pronomen nach Funktion lesen. Frage bei myfi, yntau oder minnau nicht nur „wer?“, sondern auch „warum wird diese Person gerade hervorgehoben?“
  4. Mutation rückgängig denken. Aus wnaeth wird für die Wörterbuchsuche gwnaeth/gwneud, aus ddywedaist wird dywedaist/dweud und aus ddaethant wird daethant/dod.
  5. Erst dann übersetzen. Eine idiomatische deutsche Fassung darf Partikeln bündeln, solange Hervorhebung, Ursache und Erzählfortgang erhalten bleiben.

Diese Methode verhindert eine typisch deutsche Fehlanalyse: Im Deutschen verrät die feste Stellung des finiten Verbs oft früh, wie ein Satz gebaut ist. Im älteren Walisisch tragen dagegen Partikeln, Mutationen und kurze Verbformen einen größeren Teil dieser Information. Wer nur nach deutscher Wortfolge sucht, kann das eigentliche Satzgerüst übersehen.

Form und Wirkung getrennt beschreiben

Für eine genaue Textanalyse sind drei Aussagen auseinanderzuhalten:

  • Form: Was steht tatsächlich da, etwa myfi?
  • grammatische Funktion: Ist es Subjekt, Kontrast oder fokussierte Gleichsetzung?
  • Stilwirkung: Klingt es in diesem Text feierlich, archaisierend, religiös oder schlicht zeitgenössisch?

So lässt sich auch Myfi yw'r drws sauber beschreiben: myfi ist ein nachdrückliches Pronomen, yw verbindet Subjekt und Prädikatsangabe, und die Gesamtformulierung wirkt in einem heutigen Zusammenhang stark biblisch. „Mittelwalisisch“ allein wäre dafür eine zu grobe Bezeichnung.

Editionsformen nicht vorschnell vereinheitlichen

Bei Varianten wie oed/oedd oder ny/ni sollte die Modernisierung nur einem klaren Zweck dienen. Für das Sprachlernen kann eine normalisierte Parallelform hilfreich sein; bei einem Zitat, einer philologischen Analyse oder einer Suche in einem Korpus muss die überlieferte beziehungsweise editorisch festgelegte Form erhalten bleiben. Gute Notizen führen daher beides auf: die gelesene Form und das moderne Stichwort für Wörterbuch und Grammatik.

Übungstipps

  1. Lege eine dreispaltige Leseliste an: Textform – modernes Stichwort – Funktion im Satz. Notiere zum Beispiel wnaeth – gwneud – mutierte kurze Vergangenheitsform nach a. So lernst du keine scheinbar unabhängigen Einzelwörter.
  2. Nimm einen kurzen Abschnitt aus einer kommentierten Ausgabe und markiere Pronomen, Partikeln und finite Verben in verschiedenen Farben. Formuliere erst eine strukturtreue und danach eine natürliche deutsche Übersetzung.
  3. Sammle Belege nach Register: mittelalterliche Prosa, moderne Bibelsprache, formelle Sachprosa und heutige Alltagssprache. Vergleiche besonders myfi/fi, hwynt/nhw und canys/achos, statt alle Formen aktiv im selben Stil zu verwenden.

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  • Voraussetzung: Flektierte Verbformen — kurze Verbformen und ihre Personen- und Zeitmarkierung bilden die Grundlage für die Analyse älterer Erzählformen.

Voraussetzung

Flektierte Verbformen im WalisischenB1

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