C1

Fortgeschrittene Nominalisierung im Türkischen

İleri Düzey Adlaştırma

Dieser Artikel ist Teil des Türkisch-Grammatikbaums auf Settemila Lingue.

Kurz gesagt

Im Türkischen lassen sich Handlungen und Eigenschaften durch Suffixe sehr kompakt als Nomen ausdrücken. -(y)Iş bezeichnet oft die Art, den Verlauf oder ein charakteristisches Handlungsmuster (bakış, „Blickweise“), -(I)m häufig ein Ergebnis oder einen abgegrenzten Vorgang (seçim, „Wahl“), während -mA eine Handlung als Sachverhalt nennt (okuma, „Lesen“). Solche Formen können weitere Suffixe sowie Genitiv- und Possessivmarkierungen aufnehmen und dadurch ganze deutsche Nebensätze in einer Nominalgruppe bündeln.

Überblick

Eine Nominalisierung oder Substantivierung macht aus einem Verb, einer Eigenschaft oder einem ganzen Sachverhalt ein Nomen (ein Wort oder eine Wortgruppe für Dinge, Personen, Vorgänge und abstrakte Begriffe). Das Deutsche tut dies etwa in das Lesen, die Entscheidung oder die Durchführbarkeit. Im Türkischen ist dieses Verfahren besonders produktiv: Mehrere Suffixe können nacheinander an einen Stamm treten, und die entstandene Form lässt sich anschließend wie ein Nomen deklinieren, also mit Besitz- und Kasusendungen versehen.

Auf C1 geht es deshalb nicht nur darum, eine passende Endung anzuhängen. Entscheidend sind die Bedeutungsunterschiede zwischen bakma, bakış und bakım, die richtige Vokalharmonie (die Anpassung des Suffixvokals an den letzten Vokal des Stamms) und der Aufbau längerer Wortgruppen wie kararın uygulanmasının gecikmesi („die Verzögerung bei der Umsetzung der Entscheidung“). Solche dichten Konstruktionen begegnen besonders häufig in Zeitungen, wissenschaftlichen Texten, Berichten und Verwaltungssprache, aber auch in festen Alltagswörtern wie görüş, seçim und bakış açısı.

Für deutschsprachige Lernende ist vor allem ein Perspektivwechsel nötig. Wo das Deutsche gern ein zusammengesetztes Nomen, eine Präposition oder einen Nebensatz verwendet, markiert das Türkische die Beziehungen häufig direkt am Wort: okumanın önemi bedeutet wörtlich ungefähr „des Lesens seine Bedeutung“, idiomatisch also „die Bedeutung des Lesens“.

So funktioniert es

Die vierfache Vokalharmonie

In den Schreibweisen -(y)Iş, -(I)m und -lIk steht der Großbuchstabe I für einen Vokal, der sich an den Stamm anpasst. Nach e/i erscheint i, nach a/ı ı, nach o/u u und nach ö/ü ü. Das eingeklammerte y ist ein Bindekonsonant: Es verhindert, dass bei einem vokalisch auslautenden Stamm zwei Vokale unmittelbar zusammentreffen.

Türkische Form Bedeutung Bildungshinweis
gel-iş Ankunft, Kommen nach e: -iş
bak-ış Blick, Art des Schauens nach a: -ış
doğ-uş Geburt, Entstehung nach o: -uş
gör-üş Ansicht; Treffen nach ö: -üş
anla-y-ış Verständnis, Auffassung nach einem Vokal steht y

Bei Suffixketten richtet sich jedes neue harmonische Suffix nach dem unmittelbar vorhergehenden Lautbestand: uygula-n-abilir-likuygulanabilirlik („Anwendbarkeit“).

-(y)Iş: Art, Verlauf oder charakteristische Handlung

Das Suffix -(y)Iş bildet Verbalnomen, die häufig ausdrücken, wie eine Handlung geschieht, welchen Verlauf sie nimmt oder welches wiedererkennbare Muster sie hat. So ist yazış nicht einfach nur „das Schreiben“, sondern kann die Schreibweise oder den Schreibvorgang unter einem bestimmten Blickwinkel bezeichnen. Viele Bildungen sind zu eigenständigen Wörterbucheinträgen geworden und haben ihre Bedeutung erweitert.

Bildung Typische Bedeutung Beispielverbindung
bak-ış Blick, Sichtweise bakış açısı – Perspektive
yaz-ılış Schreibweise kelimenin yazılışı – die Schreibweise des Wortes
söyle-y-iş Ausdrucks-, Sprechweise söyleyiş biçimi – Ausdrucksweise
yürü-y-üş Gang, Marsch, Verlauf yürüyüş tarzı – Art zu gehen
davran-ış Verhalten, Verhaltensweise tüketici davranışı – Verbraucherverhalten

In yazılış steht zwischen Verbstamm und Nominalisierung bereits das Passivsuffix -Il: yaz-ıl-ış, sinngemäß „die Art, wie etwas geschrieben wird“. Das zeigt, dass die Nominalisierung nicht immer direkt an den nackten Stamm tritt.

-(y)Iş ist produktiv, aber nicht völlig frei. Eine formal mögliche Neubildung klingt nicht automatisch idiomatisch. Bei häufigen Nomen sollte daher nicht nur das Suffix, sondern die ganze Verbindung gelernt werden: alışveriş („Einkauf“), giriş („Eingang, Eintritt“), çıkış („Ausgang, Austritt“), görüş („Ansicht, Gespräch“) und anlayış („Verständnis, Haltung“).

-(I)m: Ergebnis, Einheit oder abgegrenzter Vorgang

Mit -(I)m entstehen häufig Bezeichnungen für ein Ergebnis, ein Produkt, einen einzelnen Vorgang oder einen fachsprachlich abgegrenzten Prozess. Nach einem Konsonanten erscheinen -im/-ım/-um/-üm; nach einem Vokal bleibt meist nur -m, wie in tanı-m („Definition, Diagnose“) vom Stamm tanı-.

Bildung Deutsche Entsprechung Bedeutungsprofil
seç-im Wahl, Auswahl abgegrenzter Vorgang oder dessen Ergebnis
üret-im Produktion organisierter Prozess
tüket-im Verbrauch, Konsum fachsprachlich gefasster Prozess
çöz-üm Lösung Ergebnis des Lösens
ölç-üm Messung, Messwert einzelner Messvorgang oder sein Ergebnis
bak-ım Pflege, Wartung etablierte lexikalische Bedeutung

Die Bedeutungen sind stärker lexikalisiert als bei einer gewöhnlichen Handlungsnominalisierung. Bakım heißt nicht beliebig „ein Schauen“, sondern vor allem „Pflege/Wartung“; bakış dagegen „Blick/Sichtweise“, bakma schlicht „das Schauen“. Das Suffix allein erlaubt also keine sichere Übersetzung.

Achtung: Dieselbe Lautfolge kann auch eine Possessivendung der ersten Person Singular sein. Gelişim ist als festes Nomen „Entwicklung“ (geliş-im), während gelişim in einem passenden Kontext auch „mein Kommen/meine Ankunft“ (geliş-im) bedeuten kann. Satzumfeld und Wortschatzwissen lösen die Mehrdeutigkeit.

-mA: die Handlung oder der Sachverhalt

-mA bildet ein Verbalnomen, das die Handlung selbst bezeichnet. Es folgt der zweifachen Vokalharmonie: -ma nach a, ı, o, u und -me nach e, i, ö, ü. Anders als -(y)Iş hebt es normalerweise weder die Art der Ausführung noch ein charakteristisches Ergebnis hervor.

  • okuma – das Lesen
  • araştırma – das Forschen; als festes Nomen auch „Untersuchung, Studie“
  • bekleme – das Warten
  • karar verme – das Treffen einer Entscheidung

In einer Genitiv-Possessiv-Verbindung markiert der Genitiv (eine Endung mit der Grundbedeutung „wessen?“) den abhängigen Teil; am Bezugsnomen steht eine Possessivendung (eine Besitz- oder Zuordnungsendung):

  • okuma-nın önem-i
  • Lesen-GEN Bedeutung-POSS.3 → „die Bedeutung des Lesens“

Das ist das Muster aus dem Leitbeispiel Okumanın önemi. Dieselbe Struktur kann wesentlich länger werden:

  • karar-ın uygula-n-ma-sı-nın gecik-me-si
  • Entscheidung-GEN umsetzen-PASS-NOM-POSS.3-GEN sich.verzögern-NOM-POSS.3
  • „die Verzögerung bei der Umsetzung der Entscheidung“

Das -sI in uygulanması und gecikmesi ordnet den nominalisierten Vorgang einem vorausgehenden Genitiv oder einer ungenannten dritten Person zu. Für die deutsche Übersetzung braucht man je nach Kontext ein Nomen, eine Präpositionalgruppe oder einen Nebensatz.

-lIk: abstrakte Eigenschaften und Zustände

-lIk nominalisiert besonders häufig Adjektive und bereits abgeleitete Stämme. Es bildet Zustände, Eigenschaften, Bereiche oder abstrakte Begriffe. Die vier Varianten lauten -lik, -lık, -luk, -lük.

Türkische Bildung Deutsch Aufbau
bağımsız-lık Unabhängigkeit Adjektiv + -lık
geçerli-lik Gültigkeit Adjektiv + -lik
sorumlu-luk Verantwortung Adjektiv + -luk
mümkün-lük Möglichkeit, Möglichsein Adjektiv + -lük
uygula-n-abilir-lik Anwendbarkeit Verb + Passiv + Möglichkeit + -lik

Nicht jede deutsche Bildung auf -heit, -keit oder -barkeit lässt sich automatisch mit -lIk wiedergeben. Entscheidend ist, ob die türkische Form üblich ist. Mümkünlük kommt vor, doch oft klingt eine Konstruktion mit imkân („Möglichkeit“) natürlicher.

Nominalisierte Gruppen erhalten Kasusendungen

Sobald eine Handlung nominalisiert ist, kann die gesamte Form eine Kasusendung tragen (eine Endung, die ihre Funktion im Satz zeigt). Die Reihenfolge ist grundsätzlich: Verbstamm + Ableitung/Nominalisierung + Possessivendung + Kasusendung.

Form Funktion Übersetzung
okuma Grundform Lesen
okuması mit Possessivendung sein/ihr Lesen; dass er/sie liest
okumasının zusätzlich Genitiv seines/ihres Lesens; dessen, dass er/sie liest
okumasını zusätzlich Akkusativ sein/ihr Lesen als bestimmtes Objekt
okumasından zusätzlich Ablativ von/wegen seinem bzw. ihrem Lesen

Die Verbindung von -mA mit Person und Kasus gehört auch zum Bereich der türkischen Nominalsätze. Auf C1 wird dieses Grundmuster vor allem dichter verschachtelt und mit Wortbildung kombiniert.

Beispiele im Zusammenhang

Türkisch Deutsch Hinweis
Bu kelimenin yazılışı sık sık karıştırılıyor. Die Schreibweise dieses Wortes wird oft verwechselt. -(y)Iş bezeichnet die Art des Schreibens.
Onun olaylara bakışı zamanla değişti. Seine Sicht auf die Ereignisse hat sich mit der Zeit verändert. bakış mit Possessivendung.
Soruna farklı bir bakış açısı getirdi. Sie brachte eine andere Perspektive auf das Problem ein. Feste Verbindung.
Konuşmacının sakin söyleyişi dinleyicileri etkiledi. Die ruhige Ausdrucksweise des Redners beeindruckte das Publikum. Art und Weise des Sprechens.
Yeni sistem enerji tüketimini azaltıyor. Das neue System senkt den Energieverbrauch. -(I)m, hier mit Akkusativ.
Ölçümlerin düzenli yapılması sonuçların güvenilirliğini artırır. Regelmäßige Messungen erhöhen die Zuverlässigkeit der Ergebnisse. ölçüm und güvenilirlik in einem Satz.
Kitap okumanın önemi çocuklukta anlaşılmalıdır. Die Bedeutung des Bücherlesens sollte schon in der Kindheit erkannt werden. Genitiv-Possessiv-Verbindung.
Toplantının ertelenmesi herkesi şaşırttı. Dass die Sitzung verschoben wurde, überraschte alle. Türkische Nominalgruppe, deutscher dass-Satz.
Projenin zamanında tamamlanmaması ek maliyetlere yol açtı. Dass das Projekt nicht rechtzeitig abgeschlossen wurde, führte zu zusätzlichen Kosten. Verneinte Nominalisierung mit -ma-.
Verilerin yanlış yorumlanması karar sürecini etkiledi. Die falsche Interpretation der Daten beeinflusste den Entscheidungsprozess. Passiv + Nominalisierung.
Uygulanabilirliğin değerlendirilmesi için uzman görüşü istendi. Zur Bewertung der Umsetzbarkeit wurde eine Expertenmeinung eingeholt. Mehrere Ableitungsstufen.
Kurumun karar alma biçimi eleştirildi. Die Art der Entscheidungsfindung der Institution wurde kritisiert. karar alma als feste Verbalgruppe.

Häufige Fehler

-(y)Iş und -mA ohne Bedeutungsunterschied austauschen

  • Unpassend: Bu kelimenin yazması nedir?
  • Richtig: Bu kelimenin yazılışı nedir?
  • Warum: Gefragt ist die Schreibweise, also wie das Wort geschrieben wird. Yazma bezeichnet eher das Schreiben als Handlung; yazılış die Art beziehungsweise Form des Geschriebenwerdens.

Den Genitiv vor dem Bezugsnomen vergessen

  • Falsch: Okuma önemi büyüktür.
  • Richtig: Okumanın önemi büyüktür.
  • Warum: In der bestimmten Zuordnung „die Bedeutung des Lesens“ bilden okumanın und önemi ein Paar: Genitiv am ersten, Possessivendung am zweiten Teil.

Die Possessivendung in langen Gruppen auslassen

  • Falsch: Projenin uygulanma gecikti.
  • Richtig: Projenin uygulanması gecikti.
  • Warum: Das nominalisierte Verb erhält -sı, weil projenin im Genitiv steht. Erst uygulanması kann hier als Satzgegenstand „die Umsetzung des Projekts“ dienen.

Ein lexikalisiertes Nomen wörtlich aus dem Suffix ableiten

  • Falsch gedacht: bakım = „ein Blick“
  • Richtig: bakım = „Pflege, Wartung“; bakış = „Blick, Sichtweise“
  • Warum: Viele Formen mit -(I)m und -(y)Iş haben feste Bedeutungen entwickelt. Lernen Sie typische Wortverbindungen mit, etwa araç bakımı („Fahrzeugwartung“).

Die Suffixreihenfolge nach deutschem Muster erraten

  • Falsch: uygulabilirlik
  • Richtig: uygulanabilirlik
  • Warum: Gemeint ist „Anwendbarkeit“: uygula- + Passiv -n + Möglichkeit -abilir + Abstraktbildung -lik. Jedes Glied trägt eine eigene Bedeutung.

Hinweise zum Gebrauch

-(y)Iş und -(I)m sind in Alltagswörtern sehr häufig, doch spontane Neubildungen wirken leicht künstlich. In Fachtexten sind -(I)m-Bildungen wie üretim, tüketim, ölçüm, dağıtım besonders geläufig. -mA bleibt die neutralere Wahl, wenn schlicht eine Handlung oder ein ganzer Sachverhalt nominalisiert werden soll.

Lange Nominalketten sind typisch für formelle Schriftsprache. Sie verdichten Information, können aber schwer lesbar werden. In einem Bericht ist başvuruların değerlendirilmesinin tamamlanması („der Abschluss der Prüfung der Anträge“) möglich; im Gespräch würde man den Inhalt eher auf mehrere Prädikate verteilen. Gutes Türkisch bedeutet daher nicht, möglichst viele Nominalisierungen zu stapeln, sondern die passende Dichte für Textsorte und Situation zu wählen.

Das Deutsche setzt bei abstrakten Vorgängen oft einen bestimmten Artikel: „die Umsetzung“. Türkisch hat keinen entsprechenden bestimmten Artikel. Bestimmtheit und syntaktische Funktion zeigen sich stattdessen unter anderem durch Genitiv-, Possessiv- und Akkusativendungen. Deshalb sollte der deutsche Artikel nicht Wort für Wort übertragen werden.

Über die Grundlagen hinaus

Verneinung, Passiv und Möglichkeit vor der Nominalisierung

Verbale Suffixe stehen vor der eigentlichen Nominalisierung. Dadurch lassen sich sehr genaue abstrakte Begriffe bilden:

  • gel-me-y-iş-i – sein/ihr Ausbleiben, die Tatsache beziehungsweise auffällige Art, dass er/sie nicht kommt
  • tamamla-n-ma – das Abgeschlossenwerden, der Abschluss
  • anla-ş-ıl-abilir-lik – Verständlichkeit
  • öngör-ül-e-mez-lik – Unvorhersehbarkeit

Gerade gelmemesi und gelmeyişi zeigen eine feine Nuance. Gelmemesi nennt neutral „dass er/sie nicht kommt“; gelmeyişi kann das Ausbleiben als charakteristischen oder auffälligen Vorgang hervorheben. Der genaue Unterschied hängt vom Satz und vom etablierten Sprachgebrauch ab.

Ein Vorgang kann zugleich Teilnehmer und Satzfunktion markieren

Bei finiten deutschen Nebensätzen zeigt das Verb Person und Zeit: „dass du gekommen bist“. In der türkischen Nominalgruppe wird die handelnde Person oft als Genitivgruppe ausgedrückt, während die nominalisierte Form eine Possessivendung erhält: senin gelmen („dein Kommen; dass du kommst“). Danach kann noch eine Kasusendung folgen: senin gelmeni bekliyorum („Ich erwarte, dass du kommst“).

Bei den hier behandelten lexikalischen Nomen muss man diese Struktur von bloßer Wortbildung unterscheiden. In senin bakışın ist -ın die Possessivendung „dein Blick“; das -ış gehört bereits zum Nomen bakış. Eine saubere Zerlegung verhindert, dass jedes ähnlich klingende Segment derselben grammatischen Funktion zugeschrieben wird.

Informationsstil statt bloßer Formenlehre

Nominalisierungen erlauben es, Handelnde in den Hintergrund zu rücken. Yönetim kararı değiştirdi („Die Leitung änderte die Entscheidung“) nennt einen Handelnden. Kararın değiştirilmesi („die Änderung der Entscheidung“) konzentriert sich dagegen auf den Vorgang; wer änderte, kann ungenannt bleiben. Diese Eigenschaft erklärt ihre Häufigkeit in Wissenschaft, Verwaltung und Presse. Sie kann sachlich wirken, aber auch Verantwortung verschleiern. Fortgeschrittenes Verstehen umfasst deshalb nicht nur die Form, sondern auch diese stilistische Wirkung.

Tipps zum Üben

  1. Lernen Sie Wortfamilien im Kontrast. Notieren Sie Dreiergruppen wie bakma – bakış – bakım oder seçme – seçim – seçili. Ergänzen Sie jeweils eine typische Wortverbindung, nicht nur eine deutsche Einzelübersetzung.
  2. Zerlegen Sie lange Formen von rechts nach links. Markieren Sie zuerst Kasus und Possessivendung, dann Nominalisierung, Passiv oder Möglichkeit und zuletzt den Stamm: değerlendirilmesinindeğerlendir-il-me-si-nin.
  3. Formulieren Sie in beide Richtungen um. Wandeln Sie einen türkischen Satz mit Verb in eine Nominalgruppe um und übersetzen Sie diese anschließend einmal mit einem deutschen Nomen und einmal mit einem Nebensatz. So üben Sie Bedeutung statt mechanischer Wortentsprechungen.

Verwandte Themen

Voraussetzung

Nominalisierte Nebensätze im TürkischenB1

Konzepte, die darauf aufbauen

Mehr C1-Konzepte

Dieses Konzept in anderen Sprachen

In allen Sprachen vergleichen

Übe İleri Düzey Adlaştırma auf Türkisch mit einem kostenlosen Settemila-Lingue-Konto. Wir richten Türkisch · C1 ein und erstellen Karten genau zu diesem Grammatikkonzept.

Dieses Konzept üben